Lilly und Hannah zur Sichtung für die Beachnationalmannschaft  eingeladen 

Lilly König

Unverhofft kommt oft. So kann man es wohl am Besten titulieren.

 

Denn Hannah Kohnagel und Lilly König aus unserer B1-Jugend haben eine Einladung zum nächsten Sichtungslehrgang des DHB für die U17 Beachhandball-Nationalmannschaft erhalten. Eine tolle Überraschung, hatten wir bislang doch die Beachhandballnationalmannschaft nicht so richtig auf dem Radar. Aber auch diese Variante des traditionellen Handballs nimmt mittlerweile einen wichtigen Stellenwert beim DHB ein.

Hannah Kohnagel
Derzeit wird für die EM im Sommer im kroatischen Zagreb die deutsche Vertretung zusammen gestellt. Daher nutzte Alexander Novakovic als verantwortlicher Bundestrainer den Länderpokal im Januar in Württemberg, um geeignete Talente zu sichten.
 
Dabei fielen ihm auch Hannah und Lilly auf, die nun im April in Aschersleben am DHB-Lehrgang teilnehmen werden.
 
Gratulation Mädels!! Wir wünschen Euch ganz viel Spaß und Erfolg!

Skispringen können wir auch!!

Linda und Christian gewinnen bei Sportschau

Dass unsere Mädels auch außerhalb des Spielfeldes so Einiges drauf haben, zeigte Torfrau Linda Pollak, die gemeinsam mit Athletiktrainer Christian Weilbächer den Sprung in die Tiefe wagte und damit das Team von der Sportschau begeisterte. Matthias Opdenhövel und Dieter Thoma kürten das Video kurzerhand zum Sieger des bundesweiten Wettbewerbs und überreichten den beiden Hauptprotagonisten das Originalleibchen von Weltmeister Severin Freund. 
 
Wir sprachen mit ihnen über dieses unglaubliche Erlebnis. 
 
Wie fühlt es sich für ausgewiesene Flachländer an, wenn man auf der Schanze steht und so weit in die Tiefe springen muss? Ihr habt das ja noch nicht so häufig gemacht.
Linda: Es war ein Wahnsinnsgefühl!! (lacht)
Christian: Man muss einfach immer offen sein für Neues!
 

Der Tandemsprung ist ja noch eine sehr junge Disziplin im Skisprungzirkus. Worauf kommt es in diesem Wettbewerb an?
Linda: Das synchrone Springen ist besonders wichtig.
Christian: Da die Notengebung neben Haltungsnoten auch Noten für Synchronität enthalten, trainieren wir das täglich.

 

War es nicht ein Fehler Eurer Trainerin, Euch bei so starkem Rückenwind in die Spur zu schicken?
Linda: Auf jeden Fall! Trainieren Laura hat sich stark verguckt!
Christian: Ich sag mal so, wenn so eine starke Briese vom Tief Hannah das Fähnchen Serena zum Wackeln bringt, hatte unsere Trainerin einfach großes Vertrauen in uns und die Leistung hat gestimmt.

Trotz der widrigen Umstände habt ihr beide den Sprung mit Telemark gestanden. Wo habt ihr Euch diese tolle Technik angeeignet?
Linda: Wenn du wüsstest, was wir alles üben ;-)
Christian: Youtube… da lernt man alles!

 

Christian Weilbächer und Linda Pollak mit Siegerleibchen
Nun zeigten sich die Wettkampfrichter der Sportschau begeistert und sprachen Euch den ersten Platz zu. Hattet ihr damit gerechnet?
Linda: Nur gehofft...
Christian: Ehrlich gesagt…. Niemals! Aber Linda ist so verrückt, das musste was werden. Ich denke, Dieter Thoma hat sich über Lindas emotionale Ausbrüche auf dem Spielfeld informiert und war von dem Jubel nach dem Sprung geflasht!

Wie kamt ihr eigentlich als blutige Anfänger auf die Idee, Euch an dem Wettbewerb zu beteiligen?
Linda: Meine Schwester Lea hat uns gecoacht und angemeldet.
Christian: Linda hat davon erzählt, die Idee stammt aus Familie Pollak. Ich habe dann Wind (Hannah Kohnagel) + Fähnchen (Serena Stölzel) und Trainerin (Laura Büscher) mit Schuh zum Ablassen hinzugedacht. Mal schauen auf welche Ideen Linda noch so kommt…
 
Da sind wir auch mal gespannt! Vielen Dank, das war eine echt tolle Sache!!
 
Wer es immer noch nicht gesehen hat, das Video kann hier aufgerufen werden. 
 

Greta Bucher beim DHB-Lehrgang

Der Anruf kam Montagmorgen um 8:30 Uhr. Und schnell wurde umdisponiert. Anstelle sich in den Klassenraum zu setzen, begab sich Greta zum Bahnhof, um es sich im Zugabteil bequem zu machen. Ziel war Kienbaum, hier fand der Lehrgang der DHB-Auswahl der Jahrgänge 2000/2001 statt. Zunächst auf der Reserveliste stehend wurde sie aufgrund der Verletzung einer anderen Spielerin kurzfristig nachgeladen und verbrachte so vom 06. - 09.02.2017 vier aufregende Tage im Kreise der besten bundesdeutschen Nachwuchskräfte. Die Nominierung war vollkommen verdient, denn die talentierte Kreisläuferin, die auch in unserer Damenmannschaft eine echte Leistungsträgerin ist, war mit einer bärenstarken Leistung beim Länderpokal in Göppingen aufgefallen und erneut in den Blickpunkt der Bundestrainer geraten.

 

Nur bei den Kleidergrößen hatten sich die DHB-Verantwortlichen vertan. Größe S für unseren in zahlreichen Athletikeinheiten gestählten Muskelprotz ist doch etwas zu körperbetont... Dennoch war sie sehr glücklich über die Einladung! Erschöpft von intensiven Trainingseinheiten und den Reisestrapazen kehrte sie am Donnerstag wohlbehalten wieder zu uns zurück.

 

Wir sind sehr stolz auf Dich, Greta!!

 

Die gesamte Kaderliste des Lehrganges kann hier eingesehen werden. 

 

Greta Bucher (Foto: Fotostudio Leidner, Idstein)

Trainingsauftakt 2017

Montag… 20.00Uhr… OPS in Bad Soden… Es geht wieder los! Nach kurzer Weihnachtspause stiegen die ersten Mannschaften der Spielgemeinschaften wieder ins Training ein. Die Spielerinnen der Damen 1, A-Jugend und der B-Jugend waren am Montagabend in der Halle zusammengekommen und die erste Neujahrsüberraschung ließ nicht lange auf sich warten:

Denn Athletiktrainer Christian Weilbächer leitete die Einheit und brachte die 22 Spielerinnen ordentlich zum Schwitzen. 

 

Christian Weilbächer

„Wie in alten Zeiten beim Fußball mit einer großen Gruppe“, erinnert sich Weilbächer, der ergänzte: „Für gewöhnlich gibt nach einer Hinrunde eine neue Vorbereitungsphase, die jetzt nur zwei Wochen dauert bis die Damen ihr nächstes Spiel haben.“ Die Möglichkeit, klassisch die Ausdauer zu entwickeln oder an der Schnelligkeit zu arbeiten, ist in zwei Wochen kaum möglich. Erschwerend kommen die nächsten Termine der Auswahlspielerinnen hinzu, die zum Wochenendlehrgang gehen und in der darauffolgenden Woche den Länderpokal spielen. „Die Termine stören natürlich die Vorbereitung der eigenen Mannschaft. Zumal eine Kommunikation mit den Auswahltrainern nicht ausreichend existiert und Trainingsinhalte sich vielleicht nicht vertragen. Aber mit diesen Abstrichen müssen wir eben leben“, gibt der Bad Sodener Athletiktrainer zu verstehen.

 

Im Laufe des Abends wurde nach ausführlichem Aufwärmen mit vielen aktiven Dehnungen an der Rumpfkraft gearbeitet. In einem Zirkel wurde die Bauch- und Rückenmuskulatur trainiert. „Eine gut ausgebildete Rumpfmuskulatur ist für die Verletzungsprävention entscheidend. Auch im Zweikampf am Kreis profitieren die Spielerinnen davon, wenn sie ihre Gegenspielerinnen durch die Gegend schieben können“, gibt Weilbächer zu verstehen.

 

Den Abschluss bot eine Ausdauereinheit. Mit kurzen Sprints und kurzen Pausen wurde in Intervallform gearbeitet. Der Athletiktrainer hierzu: „Seit Anfang der Saison arbeiten wir mit dieser Methode. Aufgrund des kleinen Kaders müssen wir da besser sein als alle anderen. Gerade weil es weniger Wechselmöglichkeiten gibt und wir bis zum Schluss schnell sein wollen. In den Spielen haben wir gesehen, dass keine andere Mannschaft in der Breite da mit uns mithalten kann und wir auch am Ende noch hohes Tempo spielen können.“

 

Die Einsatzbereitschaft der Mannschaften ist vorbildlich. „Diese Einheiten machen keinen Spaß, tun richtig weh und sind einfach dreckig. Trotzdem ziehen die Mädels es immer wieder durch!“ ist der an diesem Tag als Schleifer auftretende Übungsleiter voll des Lobes!

 

Berit Mies gewinnt Wahl zum Tor des Monats!!

Berit Mies

Der gesamte Verein ist sehr stolz auf Berit Mies. Hat sie doch mit ihrem spektakulären Treffer im Punktspiel gegen die TSG Leihgestern bundesweit für Aufsehen gesorgt. Die Begeisterung kannte keine Grenzen und am Ende konnte sie bei der Wahl zum Tor des Monats Oktober der DKB-Handball-Bundesliga sogar die meisten Stimmen auf sich vereinen.

 

Das 18-jährige Eigengewächs aus Bad Soden kann es auch zwei Wochen nach der Wahl immer noch nicht fassen, dass ihr Tor die meisten Stimmen auf sich vereinen konnte.

 

Herzlichen Glückwunsch zu der Wahl, liebe Berit! Was hast du gedacht, als dein Tor für diesen Wettbewerb eingereicht wurde?

Ich fand es natürlich eine super Idee. Aber ehrlich gesagt habe ich nicht wirklich daran geglaubt, dass es überhaupt in die engere Auswahl kommt und daher nur gesagt: „Macht mal, wir werden sehen, was dabei rauskommt“.

 

Nachdem das Tor dann tatsächlich in der Vorauswahl so viele Stimmen bekam, dass es in die Top 5 kam: Hattest du dir überhaupt Chancen ausgerechnet, die Wahl am Ende tatsächlich gewinnen zu können? Immerhin musstest du gegen aktuelle Nationalspieler und gestandene Bundesligaprofis antreten.

Nein, überhaupt nicht. Als ich am Freitagnachmittag die anderen 4 Tore gesehen habe dachte ich mir nur: Das wird nichts. Eine Stunde später war ich auf dem zweiten Platz und dachte mir, dass es vielleicht doch nicht der letzte Platz wird. Die Tore von den anderen Gegnern waren ziemlich stark, und zwei davon kommen aus der Bundesliga, da rechnet man nicht unbedingt mit gewinnen zu können. Aber als es dann doch so gekommen ist, dass ich gewonnen habe, habe ich mich natürlich unglaublich gefreut - zumal ich in diesem Monat die einzige Frau war.

 

Kannst du dich eigentlich noch an die konkrete Situation beim Torwurf erinnern? Was ging dir da durch den Kopf?

Ehrlich gesagt kann ich mich überhaupt nicht dran erinnern. Ich habe nur kurz auf die Uhr geschaut und gesehen, dass keine Zeit mehr bleibt. Da habe ich auch schon sofort automatisch geworfen - ohne zu überlegen.

 

Und das zeigt dann einmal wieder, dass sich auch spontane Handlungen und Intuition für die Spielsituation sich in unserem schönen Sport lohnen können!

 

Wir freuen uns mit Berit und sind uns sicher, dass die schöne Trophäe einen Ehrenplatz bei ihr bekommt. Und wer weiß? Vielleicht bleibt es ja nicht dabei, denn mit diesem Erfolg nimmt sie automatisch an der Wahl zum Tor der Saison teil!

 

Sportpsychologin Birgit Zmrhal begleitete B-Jugend

Als sich unsere B-Jugendlichen im Frühjahr auf die Deutschen Meisterschaften vorbereiteten, ging es nicht nur um sportliche Trainingseinheiten, es sollte für dieses Ereignis auch an der mentalen Stärke der Spielerinnen gearbeitet werden. 

Sportpsychologin Birgit Zmrhal

 

Für dieses wichtige Thema konnte Sportpsychologin Birgit Zmrhal gewonnen werden. Zmrhal ist in der Expertendatenbank des Bundesinstituts für Sportwissenschaft als anerkannte sportpsychologische Expertin für den Leistungs- und Spitzensport gelistet und verfügt über hervorragende Referenzen. So bereitet sie z.B. im  Sommer sie Boxer der Deutschen Nationalmannschaft auf die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro vor und betreute sie vor Ort.

 

In drei Einheiten arbeitete sie intensiv mit den Mädels zusammen, die die neuen Erkenntnisse hervorragend für die Spielvorbereitung nutzen und in den Spielen umsetzen konnten. Auch Monate später profitieren unsere Spielerinnen noch von den Tipps und Techniken. 

 

Wir sprachen mit Birgit über ihre Arbeit mit den Mädels.

 

Hallo Birgit, Du bist Diplom-Psychologin und Sportpsychologin im Leistungs- und Spitzensport. Das klingt nach einem super spannenden Job. Kannst Du uns sagen, mit wem Du gerade arbeitest oder in der Vergangenheit schon zusammen gearbeitet hast?

Ja, es ist wirklich eine sehr spannende Arbeit. Derzeit betreue ich die beiden deutschen Rugby-Herren-Nationalmannschaften. Da es international zwei sich stark unterscheidende Spielweisen gibt (die 7er- und die 15er-Variante), haben wir zwei verschiedene Nationalmannschaften. Zudem arbeite ich mit Boxern aus dem Nationalkader. 

Mit dem deutschen olympischen Boxerteam war ich bei den Olympischen Spielen in Rio im Einsatz. Bisher habe ich Sportler/innen aus den Sportarten Basketball, Leichtathletik, Ironman, Fußball und Golf betreut bzw. arbeite mit diesen aktuell. Und selbstverständlich habe ich auch mit den tollen Handball-Spielerinnen der wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt gearbeitet!

 

Du hast mit unserer B-Jugend in insgesamt drei Workshops an ihrer mentalen Stärke gearbeitet. Wie hast du unsere Mädels wahrgenommen?

Ich habe die Mädchen als sehr aufmerksam und mit einem großen Willen, etwas zu lernen, erlebt. Zudem fand ich sie auf eine konstruktive Weise kritisch hinterfragend. Das gefällt mir sehr, denn das trägt dazu bei, das, was wir erarbeitet haben, zu verinnerlichen und auf einem hohen Niveau zu lernen.

 

Ist es ein großer Unterschied, ob Du mit 14- bis 16-jährigen "Hobbysportlerinnen" oder mit älteren Profi-Leistungssportlern arbeitest?

Ich nehme jeden Sportler und jede Sportlerin auf ihrem Niveau ernst. Niemand kommt als aktive/r Profisportler/in auf die Welt. Karrieren bis in den Spitzensport entwickeln sich Schritt für Schritt. Die Nachwuchsarbeit ist eine wichtige Basis.

 

Ein wichtiger Bestandteil der Einheiten mit den Mädels war die Besinnung auf die eigenen Stärken und das bewusste Aussprechen oder Aufschreiben von Dingen, die sie persönlich sehr gut gemacht haben. Das fiel besonders am Anfang allen überraschend schwer. Wie kommt das und wieso ist das so wichtig? Müssen wir nicht eher gerade im Sport an den Defiziten arbeiten, also den Dingen, die NICHT gut laufen?

Aus meiner Sicht ist der größte Erfolgsfaktor, den wir haben, der Erfolgsfaktor Wertschätzung! Im Sport, in der Wirtschaft und im Leben. Es ist wichtig, genau zu wissen und davon spürbar überzeugt zu sein, was ich gut kann und was meine Mitspielerinnen gut können. Z. B. zu Spielbeginn oder insbesondere in kritischen Situationen kann ich mich auf eine konkrete Stärke besinnen und diese aktivieren. So wird Zuversicht und Selbstvertrauen erhöht und neue Energie gewonnen. Lediglich zu wissen, dass etwas falsch ist, bringt keine Verbesserung. Wenn ich z. B. weiß, dass ich ein Wort falsch geschrieben habe, kann ich mich erst verbessern, wenn mir jemand sagt, wie es richtig geschrieben wird. Auf Defizite und Fehler zu schauen, lernen wir sehr früh, viele Menschen haben sich daran gewöhnt.

 

Wer sich erfolgreich weiterentwickeln will, profitiert davon, sich selbst detailliert anzuerkennen und

andere wertzuschätzen und zudem ein machbares und attraktives Ziel zu definieren. Auf die Frage „wie kann ich dieses Ziel erreichen?“ folgt die Umsetzung der „actions steps“ (konkret und in übersichtlicher Anzahl), um das erste Etappenziel zu erreichen. Wenn ich einen Bewegungsablauf verbessern will, ist es wichtig zu wissen, wie der Idealfall aussieht und mit welchen Übungen ich mich diesem Ideal annähern bzw. es langfristig erreichen kann.

 

 

Du hast die Mädels nur über einen Zeitraum von 5 Wochen erlebt. Konntest Du trotzdem in dieser Zeit schon eine Entwicklung feststellen?

Auf jeden Fall. Die Spielerinnen haben bereits nach dem ersten Workshop zurückgemeldet, dass sie bestimmte Techniken sofort und mit positiver Wirkung umgesetzt haben. Das ist toll.

 

Die Deutsche Meisterschaft war für die Mädels DAS bisherige Highlight ihres jungen Sportlerinnenlebens. Ausgerechnet bei den entscheidenden Spielen hatte die Mannschaft großes Verletzungspech und wichtige Spielerinnen fielen aus. Beeindruckend war, wie die verbliebenden Mädels das aufgefangen haben und die Verantwortung annahmen, ohne zu hadern. Wir schreiben das unter anderem auch Deinem Training zugute. Ohne falsche Bescheidenheit, wie groß denkst Du, ist der Anteil, den Du mit Deiner mentalen Vorbereitung für den Umgang mit einer solchen Situation geleistet hast? 

Dass die Spielerinnen diese Herausforderung so stark angenommen haben, hat sicherlich viel mit ihrer mentalen Verfassung und mit ihrer Einstellung zu tun. Auch mit ihrem Selbstwert. Ich habe meinen Beitrag geleistet, um die Spielerinnen im Vorfeld zu unterstützen. Ich sehe mich als „Wegbegleiterin“. Wenn eine Spielerin eine starke Leistung im Spiel bringt, z. B. im entscheidenden Moment Verantwortung zu übernehmen, dann ist das ihr Beitrag, den sie geleistet hat.

 

Du hast die Mädels gebeten, sich ein Tier auszusuchen, das ihre Stärken am besten widerspiegelt. Wer während der Spiele in den Hallen war, konnte nicht übersehen, dass sie sich einen Gorilla ausgesucht haben. Und wer ganz genau hingehört hat, hat auch ein paar sehr sehr laute wilde Schreie hören können. Hat Dich ausgerechnet diese Wahl überrascht?

Ich war gespannt, welches Tier sie sich aussuchen. Da gibt es weder richtig noch falsch, Hauptsache es passt zum Team und ist emotional so besetzt, dass alle davon profitieren. Und so wie ihr es mir berichtet habt, war es eine sehr gute Wahl. Ich wünsche den Gorilla-Ladies weiterhin ganz viel Freude und Erfolg!

 

Maßnahmen Bezirksauswahl

Viele unserer Mädels sind derzeit mit ihren Bezirksauswahlen unterwegs. Bereits am letzten Wochenende fanden die 3-Bezirke-Turniere der Jahrgänge 2003 und 2004 statt, bei denen der Bezirk Wiesbaden/Frankfurt auf die Bezirke Offenbach/Hanau und Gießen traf. 

 
Im Kader der 2004er Auswahl standen Julia Noetzel und Saskia Scheich. MIt ihrer Mannschaft konnten sie zwei Kantersiege einfahren und gewannen damit überzeugend diesen Bezirkevergleich. 
 
Für die 2003er waren Miriam Aassou, Nina Meck, Lena Petry und Patricia Schink in die Auswahl berufen worden. Mit einer knappen Niederlage und einem Unentschieden gegen den späteren Turniersieger belegte die Mannschaft unserer Mädels den dritten Platz. 
 
Am Samstag steht die Endrunde um den Hessenpokal der Auswahlmannschaften des Jahrgangs 2002 an, für die mit Alina Anft, Kim Brenninger, Sylvie Günther, Franzi Ried und Linnea Schweser gleich fünf Spielerinnen aus unserer C-Jugend nominiert wurden. Nachdem sie in der Zwischenrunde äußerst unglücklich mit einem Treffer dem Bezirk Kassel-Waldeck unterlegen waren, belegten sie dort den dritten Platz und konnten somit nicht in die Finalrunde einziehen. Nun spielen unsere Mädels um die Plätze 5-8 und treffen um 12:45 Uhr in Oberursel zunächst auf den Bezirk Fulda. Mit einem Erfolg würden sie in das Endspiel um den fünften Platz einziehen, das am späteren Nachmittag ausgetragen wird.
 

Vorbereitungswochenende 3./4. September 2016

Unsere Mädels sind auch an diesem Wochenende vielfältig im Einsatz. Ein kleines Stelldichein unserer Jugendspielgemeinschaft gibt es in Idstein beim traditionellen Hexencup, denn hier treffen sich mit der D-Jugend, C-Jugend und der B2-Jugend gleich mehrere Mannschaften zu Vorbereitungsspielen in Turnierform. Das traditionell gut besuchte Turnier wird sicher ein guter Gradmesser für die Überprüfung der Form kurz vor der Saisoneröffnung. Die A- und B1-Jugend muss hingegen die vereinsinterne Vorbereitung ruhen lassen, sind doch gleich 8 Spielerinnen beim HHV-Lehrgang. In dessen Rahmen werden sie am Samstag auch am Zürich-Cup in Wettenberg teilnehmen. Auch Torwarttalent Franziska Ried ist für den HHV unterwegs, nimmt sie doch am 2001er Lehrgang in Alsfeld teil. Und auch die Damen 1 setzen ihre Vorbereitung fort und werden mit einem Trainingswochenende weiter an ihren spieltaktischen Fähigkeiten feilen.

 

Viel Spaß allen!

 

HHV-Lehrgang Jahrgang 2003

Vom 26. - 28.08.2016 stand ein weiterer HHV-Lehrgang für die weibliche Jugend des Jahrgangs 2003 an. Mit Nina Meck, Lilly Geiger und Lena Petry waren gleich drei unserer Mädels eingeladen, aufgrund der Sommerferien konnte jedoch nur Lena teilnehmen, die bei tropischen Temperaturen am Stützpunkt in Frankfurt sehr ins Schwitzen kam.
 

D-Mädels bei HHV-Camp

Schon fast traditionell nahmen einige unserer Mädels am Handballcamp in Geislitz teil, das in der ersten Ferienwoche stattfand und bereits zum 25. Mal vom HHV ausgerichtet wurde.
Die ausgewogene Gestaltung mit verschiedenen Freizeitaktivitäten und Trainingseinheiten hatte in diesem Jahr mit Johanna Haak, Yasmin Klebba, Yoana Nyagolova und Jana Zipf gleich vier Mädels aus unserer D-Jugend angelockt, die nach dem Camp erschöpft, aber auch glücklich und um viele Erfahrungen und Freundschaften reicher waren. 
 
Der Austragungsort bedeutete natürlich, dass das eigene Fahrrad mehrmals am Tag zum Einsatz kam, um den Hausberg der Jugendherberge rauf und runter zu fahren. Für manche eine echte Herausforderung, unsere Mädels meisterten das natürlich mit Bravour! Neben den Trainingseinheiten stand dann noch u.a. der Besuch des Freibades, aber auch eine Erlebnisfahrt durch das Bergwerk Merkers an, bei dem es dann auch 800 Meter in die Tiefe ging. Das soll aber kein Omen für die Saison sein, denn da soll es für unsere D-Jugendlichen natürlich nur bergauf gehen!
 

Mädels mit Hessenauswahl auf Reisen

Am Wochenende waren unsere Mädels wieder einmal mit ihren Hessenauswahlen unterwegs.

Franzi Ried
 
So nahm die HHV-Auswahl des Jahrgang 2002 am 19.06.2016 am traditionellen Regio Cup teil, der dieses Jahr in Karlsruhe stattfand. Mit dabei war Torhüterin Franziska Ried, die mit ihrer Mannschaft deutliche Siege gegen die Auswahlmannschaften von Südbaden, Saar und Bas-Rhin aus Frankreich erzielen konnte. Lediglich im letzten Spiel unterlagen sie dem starken Team Baden und belegten somit am Ende den verdienten zweiten Platz.
 
 
Die HHV-Auswahl des Jahrgangs 2000 reiste mit Sophie Löbig, Hanna Leidner, Lilly König, Greta Bucher und Katharina Löbrich vom 17. - 19.06.2016  nach Hoyerswerda in den Osten Deutschlands. Dort nahmen sie mit 7 weiteren Landesverbänden am Konrad-Zuse-Cup teil. In der Vorrunde besiegten sie Thüringen und Brandenburg, verloren jedoch deutlich gegen den späteren Turniersieger Sachsen. Nach einer Niederlage gegen Niedersachsen im Halbfinale konnten sich unsere Mädels dann am Ende gemeinsam mit ihrer Mannschaft über den dritten Platz freuen, da sie Mecklenburg-Vorpommern bezwangen.
 

DHB nimmt Anpassungen vor

Die im März bekannt gegebenen Regeländerungen zum 01.07.2016 wurden durch die Regelkommission des DHB leicht für den Spielbetrieb in Deutschland angepasst. Dies betrifft insbesondere die Regel, nach der eine auf dem Spielfeld behandelte Spielerin für die nächsten drei Angriffe aussetzen muss. Diese Regel gilt nunmehr nur noch für den eher professionellen Handball und damit nicht im klassischen Jugendbereich und im Aktivenbereich nicht für Spielklassen unterhalb der 3.Liga mehr...
 
Darüber hinaus wurde die Regel etwas gelockert, wonach Spielerinnen nur noch bei Ballbesitz ausgewechselt werden dürfen. Diese Regel gilt nunmehr nicht mehr für die A-Jugend, sondern nur noch für die jüngeren Spielklassen. mehr...
 
Diese und andere Regeländerungen hat der DHB Ende Mai beschlossen, sie sind hier dokumentiert.
 

Unsere Mädels unverletzt aus Berlin zurück

Voller Eindrücke und Spaß, aber vor allem unverletzt (außer den üblichen Handballerblessuren) kehren unsere drei Mädels aus Berlin zurück. Pia Özer, Katharina Löbrich und Sophie Löbig vertraten mit der Carl-von-Weinberg-Schule die hessischen Farben beim Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia. Und das machten sie sehr gut. In der Vorrunde dominierten sie alle drei Spiele und trafen dann in der Zwischenrunde auf die starken Gymnasien aus Leipzig (Sachsen) und Glückstadt (Schleswig-Holstein). Sehr unglücklich verloren sie beide Begegnungen äußerst knapp jeweils mit 9:10 und erreichten damit das Spiel um Platz 7, welches sie dann mit 16:15 gegen die Marpinger Schülerinnen aus dem Saarland für sich entscheiden konnten. Ein erfolgreicher Abschluss einer aufregenden Woche also. Und wir sind froh, dass wir unsere Mädels wieder haben...

 

Alle Ergebnisse hier...

 

Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia 2016

Pia, Sophie und Katha: In Berlin dabei!

Nach einer nur kurzen Verschnaufpause vom ersten Spiel um die Deutsche Meisterschaft in Oldenburg mussten drei unserer Spielerinnen wieder ihre Handballtaschen packen. Denn Pia Özer, Sophie Löbig und Katharina Löbrich sind mit der Carl-von-Weinberg-Schule, Frankfurt, beim Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia in Berlin dabei.

Nach einem äußerst spannenden Spiel gelang ihnen mit ihrer Mannschaft überraschend ein Sieg im Hessenfinale gegen die favorisierten Bensheimerinnen, sodass sie vom 26. - 30. April in Berlin die hessischen Farben vertreten. Wir freuen uns für Euch und wünschen Euch ganz viel Spaß!

 

Einladung zur HHV-Auswahl 2003

Nachdem Torhüterin Franziska Ried im Januar beim Lehrgang des 2002er Jahrgangs war, sind die hessischen Auswahltrainer auf der Suche nach talentierten Spielerinnen erneut bei uns fündig geworden. Denn mit Lilly Geiger und Nina Meck wurden zwei unserer Mädels zum ersten Lehrgang zur Bildung der Hessenauswahl des Jahrgangs 2003 eingeladen. Sie hatten beim Länderpokal im Februar nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht und haben sich ihre Berufung dadurch redlich verdient. Nun werden sie dieses Wochenende in der Sportschule Frankfurt verbringen und dabei insgesamt sechs Trainingseinheiten absolvieren. Auch so kann man also die Osterferien verbringen! Wir wünschen Lilly und Nina viel Spaß! 

 

Prüfung bestanden!!

Unsere Schiedsrichterneulinge Katharina Hölzinger, Laura Hölzinger und Malin Lehmann haben ihre Abschlussprüfung mit Bravour gemeistert und sind nun offizielle Schiedsrichterinnen! Nachdem sie bereits im Herbst 2015 die Bezirksprüfung bestanden hatten und anschließend alle Voraussetzungen für die Zulassung zur HHV-Prüfung erfüllt hatten, war es in der letzten Woche soweit: Die Prüfung. Klingt eher nach Pflicht als Kür und eher nach Last als nach Spaß, aber unsere Mädels hatten sich sehr gut darauf vorbereitet, und so meisterten sie problemlos auch diese letzte Hürde.
 
Wir gratulieren herzlich und werden Euch nach Kräften unterstützen. Die Mannschaften der Region können sich auf viele tolle Spiele unter Eurer Leitung freuen!
 

Nico Robinson neuer Torwarttrainer

Mit Nico Robinson begrüßen wir mit großer Freude ein neues Teammitglied der wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt.

Der 17-jährige Hessenauswahlspieler, der in der A-Jugendbundesliga bei der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden spielt, derzeit jedoch durch einen Kreuzbandriss außer Gefecht gesetzt ist, übernimmt ab sofort das Torwarttraining der B-Jugend. Bereits am Wochenende beim letzten Rundenspiel der Mannschaft saß Nico auf der Bank und betreute seine Schützlinge.

 

Trainer Paul Günther ist begeistert: „Nico ist trotz seines jungen Alters bereits sehr reif. Es zeigt sich, dass er in seiner Karriere nicht nur selbst gutes Training genossen hat, sondern dies auch verinnerlicht hat und daher weitergeben kann. Er wird mich sehr gut entlasten können.“ Es sei bereits besprochen worden, dass zukünftig auch unsere anderen Torhüterinnen in den Genuss seiner spezifischen Trainingseinheiten kommen sollen.

 

Nico, herzlich willkommen bei uns!!

 

Lilly König bei DHB-Sichtung

Die von der HSG MainHandball zu uns gestoßene Rückraumspielerin Lilly König wird vom 03. - 06.03.2016 an der DHB-Sichtungsmaßnahme in Ruit in der Nähe von Stuttgart teilnehmen. Sie hat sich in den vergangenen Wochen gewissenhaft auf die individuellen Tests vorbereitet und wird vor den Augen der kritischen DHB-Trainer mit ihren turnerischen und spielerischen Fähigkeiten sicher nachhaltig auf sich aufmerksam machen.

 

Wir wünschen ihr und dem hessischen Team viel Erfolg und viel Spaß!

 

Tolle Veranstaltung zum EM-Finale

Ein kleiner Rückblick auf den vergangenen Sonntag muss doch noch einmal sein. Denn es war einfach ein toller Tag. Eingebettet von Siegen all unserer Mannschaften fand in äußerst ausgelassener Atmosphäre das spontan organisierte Public Viewing im Foyer der Otfried-Preußler-Schule statt. Trotz der kurzen Vorbereitung funktionierte die Logistik dank der vielen fleißigen Helfer hervorragend. Auch wenn wir gehofft hatten, mit der Veranstaltung auf Interesse zu stoßen - mit diesem Zuspruch hatten wir nicht wirklich gerechnet. Der Raum war mit ca. 120 Personen zum Bersten gefüllt. Dadurch war es zwar während der Übertragung des EM-Finales fast unmöglich, zur Verpflegungstheke vordringen, aber kein Problem: Bestellungen wurden einfach lautstark gerufen und Getränke und Essen wurden dann über die Menschenkette weitergereicht. Alle Anwesenden folgten dem Spiel mit großer Begeisterung und vielen Emotionen, Trommelwirbel, Siegesgesänge und viel Applaus füllten den Raum. So machten wir alle gemeinsam aus diesem historischen Erfolg der deutschen Nationalmannschaft auch für uns ein besonderes Erlebnis. 

Public Viewing in der OPS

Da die deutsche Nationalmannschaft zur großen Freude aller in das Finale der Handball-EM in Polen eingezogen ist, wollen wir das Spiel unseren Mädels, Eltern und Freunden natürlich nicht vorenthalten. Deshalb haben wir spontan ein Public Viewing in der Otfried-Preußler-Schule organisiert und laden alle herzlich dazu ein. Um 16.15 Uhr spielt unsere B1 gegen die wJSG Dittershausen/Waldau, die wir vorher natürlich noch tatkräftig unterstützen wollen, bevor es dann direkt im Anschluss los geht mit dem EM-Finale der Deutschen gegen die Spanier. Für ausreichend Verpflegung ist natürlich gesorgt. Das Spiel unserer Damen 1 gegen die TSG Eppstein haben wir auf 20 Uhr verlegt, so können auch die Damen das Spiel sehen und wir uns anschließend auf ein weiteres Handballspiel freuen. 

 

Länderpokal weibliche Jugend Jahrgang 1999

Die hessischen Auswahltrainer hatten Melanie Grawe und Greta Bucher für den Länderpokal der weiblichen Jugend des Jahrganges 1999 nominiert, der vom 14. bis 17. Januar 2016 erstmals komplett in einem Landesverband stattfand. Guter Gastgeber der Premiere war der Handballverband Württemberg (HVW) mit diversen Spielorten rund um und in Göppingen.

 

Hessen traf dabei zunächst auf die Landesverbände aus Südbaden, Bayern, Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern. Zwar fügten sie dem späteren Gruppensieger Südbaden die einzige Niederlage in der Vorrunde bei, konnten aber ansonsten kein weiteres Spiel für sich entscheiden. Damit wurde Hessen Gruppenletzter und spielte in der Platzierungsrunde um die Plätze 17 - 20. Nach zwei Siegen gegen die Landesverbände aus Sachsen-Anhalt und Thüringen belegten die hessischen Mädels dann schließlich den 17. Platz. Alle Ergebnisse können in SIS eingesehen werden. 

 

Leider verletzte sich Melanie Grawe gleich im Auftaktspiel schwer und konnte nicht weiter mitwirken. Nähere Untersuchungen im Lauf dieser Woche werden Aufschluss darüber geben, ob und wie lange sie ausfallen wird. WIr wünschen Melli von dieser Stelle aus alles Gute!!

 

Der hessische Handballverband kommt zu einer ähnlichen Bewertung des Turniers mehr...

 

Athletiktrainer Christian Weilbächer stellt sich vor

Christian Weilbächer

Bereits seit einem halben Jahr ist Christian Weilbächer als Athletiktrainer für unsere weibliche Jugendspielgemeinschaft tätig. Der ausgebildete Physiotherapeut, der u.a. auch für die Basketball-Bundeligamannschaft der Gießen 46ers tätig war, arbeitet mindestens einmal pro Woche mit der C- und B-Jugend. Die Mädels haben intensiv und konzentriert an ihren athletischen Fähigkeiten gearbeitet und die Ergebnisse sind beeindruckend. Sie haben mittlerweile sichtlich an Stabilität gewonnen, fraglos ein Pluspunkt für eine harte Saison. Inzwischen kommt auch unsere Damenmannschaft in den Genuss seiner Übungseinheiten. Selbst wenn es zuweilen sehr anstrengend ist, gehen die Mädels mit großer Freude und positiver Energie in das Training. Wir haben Christian nach den Trainingsinhalten und seinem Geheimrezept gefragt. 

 

Christian, Du leitest seit einigen Monaten unser Athletiktraining. Wie ist dein bisheriger Eindruck?

Mein Eindruck ist sehr positiv. Zugegeben bin ich auch etwas überrascht, wie motiviert und talentiert die Spielerinnen sind. Die Mädels sind auch offen für Dinge, die sie so noch nicht gemacht haben. Die Zusammenarbeit klappt sehr gut und ich denke, ein gewisses Vertrauensverhältnis hat sich auch schon entwickelt. Gerade die Trainer zeigen großes Vertrauen und wir kommunizieren intensiv, offen und zielführend.

 

Welche Ausbildung und Erfahrungen auch aus anderen Sportarten bringst Du mit?

Ich bin Physiotherapeut und so medizinisch vorgebildet. Meine Spezialisierung ist die Sportphysiotherapie und da habe ich vor kurzem einen Master of Science „Sports Physiotherapy“ in Salzburg erworben. Weiter hab ich einen C-Lizenz-Trainerschein Leistungssport „olympisches Gewichtheben“, da ich diese Sportart als Grundlage von athletischem Training erachte. Gearbeitet habe ich ein Jahr in der BEKO-Basketballbundesliga bei den Gießen 46ers und war dort als Physiotherapeut und Athletiktrainer der Profis und Nachwuchsmannschaften (Nachwuchs-Bundesliga) tätig. Vorletzte Saison hab ich in der GFL 2 die Darmstadt Diamonds (American Football) physiotherapeutisch betreut. Man sieht, ich bin sehr an den amerikanischen Sportarten orientiert.

Selbst habe ich 12 Jahre Fußball gespielt und musste nach der A-Jugend aufgrund von Verletzungen aufhören. Mit meinem heutigen Wissen wäre das damals zu vermeiden gewesen.

 

Muss man mit Handballern anders arbeiten als z.B. mit Fußballern?

Naja, jeder Sport hat eigene Charakteristiken. In der Grundlage sind aber alle Spielsportarten wie Basketball, Fußball und eben auch Handball sehr ähnlich. Diese Sportarten sind Schnellkraft dominant und deshalb hat das Training ähnliche Übungen. Im Detail wird dann aber auch sportartspezifisch gearbeitet.

 

Unsere C1 und B1 konzentrieren sich regelmäßig einmal die Woche mit Dir zusammen ausschließlich auf ihre körperliche Fitness. Warum ist aus Deiner Sicht Athletiktraining schon im Teenageralter so wichtig und ab wann sollte oder darf man damit beginnen?

Athletiktraining sollte bereits bei den Kleinsten ein Teil des Trainings ausmachen. Als Vorbereitungstraining macht es immer Sinn, an der Athletik zu arbeiten. Leider kommen viele Kinder heute mit anderen Voraussetzungen zum Sport. Vor 20 Jahren war vieles noch nicht nötig, was heute im Verein geleistet werden muss. Da geht es nicht nur um Kraft und Ausdauer. Besonders die Koordination ist schwächer und ist ebenfalls Teil des Athletiktrainings.

Wenn dann eine Mannschaft ambitioniert ist, kann Athletiktraining ein Ergänzungstraining sein. Die Mädels in der C- und gerade B-Jugend haben teilweise Belastungen, die einem Profisportler gleichkommt. Diese Belastungen müssen verkraftet werden und da greift das Athletiktraining an. An erster Stelle steht immer die Verletzungsprävention!

 

Welches sind die Schwerpunkte Deines Trainings mit den beiden Mannschaften?

Mit beiden Teams erarbeitete ich Grundlagen. Zentral in meiner Arbeit ist das Langhanteltraining, hier verwenden wir viel Zeit für das Erlernen einer guten Technik. Dann wird in der C-Jugend mehr auf Koordination und Körpererfahrung Wert gelegt. Die B-Jugend kann schon intensiver belastet werden. Da stehen auch schon Krafttests auf dem Programm. 

 

Du lässt die Mädels mit schweren Gewichten trainieren? Ist das nicht bedenklich, man hört doch, dass Krafttraining bei Jugendlichen schädlich sei.

Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube, der sich besonders im deutschsprachigen Raum festgesetzt hat. Grundsätzlich kann jeder Sport bei der falschen Ausführung schädlich sein, das ist richtig. Bei gut angeleiteter Ausführung hat Krafttraining nachweislich aber große Vorteile. In vielen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass Knochen fester werden, die Verletzungsanfälligkeit sinkt und die sportliche Leistung steigt. Das Vorurteil, dass es die Wachstumsfugen schädigt, ist schlichtweg quatsch. Die Verletzungsrate in der Ausübung ist um ein Vielfaches geringer, als beispielsweise beim Fußball oder auch Handball. Es kommt nur immer auf die Ausführung an.

 

Du warst auch Teil unseres erfolgreichen Camps "Just for Girls". Wie ist es für Dich, jetzt ausschließlich mit Mädels und jungen Frauen zu arbeiten? Gibt es einen Unterschied zur Arbeit mit männlichen Teams?

Der Unterschied ist nicht groß. Körperlich braucht man nichts zu unterscheiden. Charakterlich unterscheiden sie sich schon, aber da alle mit dem Sport eine große Gemeinsamkeit verbinden, ist die Motivation letztlich gleich. 

 

Die wichtigste Frage zum Schluss: Wie schaffst du es, dass die Mädels immer mit einem so großen Strahlen auf dem Gesicht aus deinem Training kommen?

Das kann ich auch nicht verstehen :-). Ich kann nur sagen, dass es weniger an mir liegt. Ich biete ein Training an, die Spielerinnen ziehen mit und sehen dann das ein oder andere Mal, wozu sie eigentlich in der Lage sind. Niemand hat vorher die Vorstellung, sein eigenes Körpergewicht als Zusatzlast in der Kniebeuge zu bewältigen. Wenn das dann geht, ist das ein super Gefühl und macht Lust auf mehr.

 

Christian, vielen Dank für dieses sehr informative Gespräch, und wir wünschen Dir und den Mädels weiterhin viel Spaß und viel Erfolg!

 

Schöner Jahresausklang in Leverkusen

Unsere Mädels laufen mit ein

Zum Jahresausklang machte sich die Spielgemeinschaft am 30.12.2015 auf den Weg nach Leverkusen, um sich das Heimspiel der Bundesliga-Damen des TSV Bayer 04 Leverkusen gegen die HSG Bad Wildungen anzusehen. 50 gut gelaunte Spielerinnen aller Altersklassen samt Familienangehörigen füllten den Bus bis auf den letzten Platz und nahmen auf der Fahrt die Gelegenheit wahr, Lose für zwei Originaltrikots der deutschen Nationalspielerin Kim Naidzinavicius und unserer Camptrainerin Denisa Glankovicova zu erwerben. Sämtliche Einnahmen gehen zu Gunsten der Deutschen Krebshilfe, die seit vielen Jahren von den Werkselfen unterstützt wird. In der Halle angekommen konnten wir schließlich eine Spende von über 100 Euro überreichen. Bemerkenswert, dass auch die verletzten Leverkusener Spielerinnen wie z.B. Assina Müller es sich nicht nehmen ließen, vor dem Spiel durch die Zuschauerreihen zu laufen und Lose für die gute Sache zu verkaufen. Später loste sie als Glücksfee Fabi und Paul die Originaltrikots zu. Glückwunsch! 

Eine besondere Ehre wurde dann unseren Kleinsten zuteil, die mit den Leverkusener Elfen einlaufen durften. Für das Spiel hatten wir von Jutta Ehrmann-Wolf hervorragende Plätze zugewiesen bekommen, sodass wir uns die Begegnung aus allernächster Nähe ansehen konnten und einen tollen Eindruck von der Dynamik bekamen, mit der auf diesem Niveau gespielt wird. Die Gastgeber hatten die Partie vor 1600 Zuschauern nach anfänglichen Schwierigkeiten sicher im Griff und am Sieg (Bericht der Heimmannschaft) kam nie ein Zweifel auf. Nach dem Schlusspfiff holten sich unsere Mädels dann noch Autogramme, bevor wir die Heimfahrt antraten und den Busfahrer mit unseren Gesangskünsten beeindruckten. Ein rundherum gelungenes Erlebnis für alle!

 

Fotos: Lennart Kohnagel

 

Neuzugang im Trainerteam

Die wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt kann kurz vor Jahresende noch eine wichtige Personalie vermelden: Zur kommenden Saison wird Olaf Kühnel das Trainerteam der weiblichen Jugendspielgemeinschaft verstärken. Kühnel verfügt über eine langjährige Trainererfahrung, als letzte Stationen sind das Engagement bei der Landesliga-Damenmannschaft der SG Nied und der weiblichen Auswahl des Bezirkes Wiesbaden/Frankfurt zu nennen. Darüber hinaus ist er auch hauptverantwortlich für die Organisation des überregional bekannten Niddacups, das alljährlich Anfang Januar in den Frankfurter Hallen ausgetragen wird.

 

Neben seiner Trainertätigkeit wird Olaf Kühnel seine reichhaltigen Erfahrungen auch in die Jugendkoordination der weiblichen Spielgemeinschaft einbringen, um den Mädchenhandball im westlichen Vortaunus weiter voranzutreiben und zu stärken. „Ich verfolge die wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt bereits seit Längerem. Das Konzept ist sehr überzeugend und ich freue mich, zukünftig meinen Beitrag zum Erfolg leisten zu können“, so Olaf Kühnel. 

 

"Wir begrüßen Olaf ganz herzlich und freuen uns sehr, dass er sich für uns entschieden hat," so ein sichtlich zufriedener Abteilungsleiter Rainer Mies über den Neuzugang.

 

Auch die FNP berichtet über diese Personalie.

 

Weihnachtsfeier 2015

Am Samstag, 12.12.2015, feierte die wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt ihre Weihnachtsfeier. Bereits nachmittags hatten die Jugendmannschaften viel Spaß bei der Gestaltung eigener Banner sowie Bastelaktivitäten unter Anleitung der Betreuer. Es waren tolle Ergebnisse zu bestaunen, die dann auch später beim Damenspiel zum Einsatz kamen. Anschließend eröffneten Abteilungsleiter Rainer Mies den offiziellen Teil, zu dem auch der Vorsitzende des Trägervereins TG Bad Soden, Thomas Braun, einige sehr anerkennende Worte zur Arbeit der Handballabteilung fand. Ein besonderes Highlight war auch in diesem Jahr wieder die Darbietung der E-Jugend, die wahre Begeisterungsstürme hervorrief. Anschließend wurde den Trainern und Betreuern der Schlümpfe, Minis, E- und D-Jugend nicht nur von der Abteilungsleitung, sondern auch von den Spielerinnen und Eltern für die tolle Unterstützung im abgelaufenen Jahr gedankt und Geschenke überreicht. 

Noch vor dem Spiel der Damen gab es dann Schnitzel und Hähnchenschenkel zu den selbst mitgebrachten Salaten. Ein echter Leckerbissen, wie auch die Begegnung gegen den TuS Kriftel II, welche unsere Damen vor großer Kulisse und begeisterten Zuschauern verdient für sich entscheiden konnten. Im Anschluss wurden dann noch in allerbester Stimmung auch die Trainer und Betreuer der C-, B- und A-Jugend mit Geschenken bedacht. Aber auch die Damen ließen es sich bei dieser Gelegenheit nicht nehmen, sich neben den Trainern auch bei der Damenwärtin Ruth Eyrich für die Unterstützung zu bedanken. Es ist besonders erwähnenswert, dass die Damen so zahlreich und lange bei der Weihnachtsfeier anwesend waren, obwohl sie zuvor noch eine teaminterne Feier und das Spiel gegen Kriftel in den Knochen hatten. Ein tolles Zeichen für einen großen Zusammenhalt!

Zum Abschluss des offiziellen Teils wurden dann überraschend neben dem Abteilungsvorstand auch noch die stillen Helfer im Hintergrund, Bettina und Jürgen Zimmermann mit Geschenken von den Eltern bedacht. Eine schöne Geste, die mit donnerndem Applaus bedacht wurde!

 

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!!

 

Einige weitere Impressionen der Weihnachtsfeier hier...

 

2002er Mädels bei Hessenpokal-Zwischenrunde

Sylvie Günther in Aktion. Im Hintergrund: Linnea Schweser (Archiv)

Am vergangenen Wochenende spielten einige unserer Mädels mit der Bezirksauswahl des Jahrgangs 2002 in der Zwischenrunde des Hessenpokals. Mit Sylvie Günther, Franziska Ried und Linnea Schweser waren drei unserer C-Jugend in Büttelborn dabei und konnten ihr Können vor den Augen der Hessenauswahltrainer zeigen. Gleich im ersten Spiel trafen sie auf einen der Favoriten auf den Titel, den Bezirk Odenwald-Spessart, und verloren trotz eines couragierten Auftritts mit 15:24. Gegen den Bezirk Darmstadt konnte hingegen mit 20:11 ein deutlicher Sieg errungen werden. Leider reichte es dennoch nicht mehr zum begehrten zweiten Tabellenplatz, da die Mädels im Frühjahr äußerst knapp und unglücklich dem Bezirk Kassel-Waldeck unterlegen waren. Die nächsten Spiele finden im September 2016 statt. 

 

Hanna Leidner und Melanie Grawe zum DHB-Lehrgang in Kienbaum

Hanna Leidner und Melanie Grawe

Melanie Grawe und Hanna Leidner wurden zum DHB-Lehrgang der Jahrgänge 2000/2001 in der nächsten Woche in Kienbaum eingeladen! Ein toller Erfolg für unsere Mädels, die damit die Möglichkeit haben, ihr Talent vor den DHB-Trainern unter Beweis zu stellen. Sie haben sich diese Chance durch kontinuierlich gute Leistungen in Vereins- und Auswahlmannschaften mehr als verdient.  Damit haben bereits drei unserer erfolgreichen B-Jugend Einladungen zu DHB-Maßnahmen erhalten, nachdem Greta Bucher im Oktober an einem Lehrgang teilnahm. Wir wünschen Melli und Hanna viel Spaß und Erfolg, wir sind sehr stolz auf Euch!

 

C-Jugend bei den Rhein-Neckar-Löwen

 

Am Mittwoch, 18.11.2015 war unsere C-Jugend zu Gast beim Champions League-Spiel der Rhein-Neckar-Löwen. Nach einem gewonnenen Spiel gegen die Gäste aus dem französichen Montpellier, warteten weitere Highlights für unsere Mädels. Sie bekamen Autogramme der Spieler und Fotos mit der ganzen Mannschaft. Hier sind sie mit dem Maskottchen zu sehen.

Melanie Grawe bei 99er Hessenauswahl dabei

Melanie Grawe wurde erstmals in die Hessenauswahl des Jahrgangs 1999 berufen und nahm am vergangenen Wochenende am Turnier in Emmerthal in Niedersachsen teil. Die Mannschaft gewann alle vier Vorrundenbegegnungen gegen die Landesverbände aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Mittelrhein und dem Saarland und zeigte dabei überzeugenden Leistungen. Im Endspiel traf die Mannschaft dann mit Westfalen dann auf den Sieger der anderen Vorrundengruppe. Leider konnte die HHV-Auswahl in der zweiten Halbzeit nicht an die gute erste Hälfte anknüpfen und musste sich nach einer 16:26-Niederlage letztlich mit dem zweiten Platz begnügen. Dennoch ein toller Erfolg für Melanie und ihre Mitspielerinnen. Weitere Informationen hier...

Handball-Camp übertrifft Erwartungen

58 Mädchen trainieren drei Tage mit Top-Trainern

Es war ein überwältigender Erfolg, mit dem wir so nicht gerechnet hatten. Unter dem Motto „Just for Girls“ richteten wir erstmals ein Handball-Camp aus, das sich an Mädchen der Jahrgänge 2001-2005 wendete.

Die Trainer hatten ein reichhaltiges Trainingsprogramm konzipiert

Die anfängliche Ungewissheit, wie diese Idee angenommen werden würde, war unbegründet, denn schnell stellten die Hauptverantwortlichen Anke Goslar-Mies und Holger Hölzinger fest, dass sie mit dieser Idee ins Schwarze getroffen hatten. Bereits nach wenigen Tagen trafen zahlreiche Anmeldungen aus ganz Hessen vom Kinzigtal bis Kassel ein und innerhalb kürzester Zeit waren die Plätze ausgebucht. Daher wurde nach reiflicher Überlegung entschieden, die Camp-Planung auf eine deutlich höhere Anzahl an Teilnehmerinnen anzupassen, um niemandem absagen zu müssen. Am Ende konnten wir dann knapp 60 Anmeldungen verzeichnen. 

Anke Goslar-Mies bedankt sich bei Denisa Glankovica und Sybille Gruner für ihren Einsatz

Für das tolle Projekt hatten wir neben den internen Übungsleitern eine ganze Reihe hochkarätiger Trainerinnen und Trainer gewinnen können. Mit Ruta Latakaite-Willig, Denisa Glankovicova und Karoline Ruppert trainierten nicht nur ehemalige Bundesliga- und Nationalspielerinnen mit den Mädels, mit der Jugendkoordinatorin Sybille Gruner vom TSV Bayer 04 Leverkusen kam sogar eine Weltmeisterin in den Taunus und zeigte sich von Konzept und Umsetzung des Camps begeistert: „Es ist genau der richtige Weg. Die Idee, ein Camp ausschließlich für Mädchen zu veranstalten, finde ich toll, das werden wir in Leverkusen jetzt auch machen.“ Auch die Mädels waren beeindruckt und trainierten fleißig und konzentriert, waren aber auch froh, wenn sie die Handballschuhe beiseite legen konnten und sich dem abwechslungsreichen Abendprogramm widmen konnten. 

Hatte das Camp fest im Griff: Holger Hölzinger

Hervorragend konzipiert und geleitet wurde das Camp von B-Lizenzinhaber und Trainer unserer A1 und C1, Holger Hölzinger, der als Leiter einer Kindestagesstätte zusätzlich die notwendige professionelle Gelassenheit mitbrachte. Organisatorische Unterstützung bekam Holger von Anke Goslar-Mies, die in den vier Wochen vor dem Startschuss des Camps sehr viel ihrer kostbaren Freizeit investierte, um den reibungslosen Ablauf sicher zu stellen. Bei der Durchführung war ein Großteil unserer Abteilung im Einsatz: Die Trainer übernahmen Trainingseinheiten, die Eltern machten Fahr- und Küchendienste, die Spielerinnen der A- und B-Jugend unterstützten sowohl im Training als auch bei der Freizeitgestaltung und übernachteten sogar mit den Teilnehmerinnen in der Halle. Diese wurde übrigens von der TG Schwalbach zur Verfügung gestellt, nachdem die ursprünglich vorgesehene Hasselgrundhalle kurzfristig als Flüchtlingsunterkunft benötigt wurde. Auch dies ist ein Zeichen für eine gut funktionierende Spielgemeinschaft der weiblichen Handballerinnen im Vortaunus.

 

Wir danken alle Beteiligten, die ihren großen Anteil daran hatten, dass die teilnehmenden Mädels ein paar tolle Tage bei uns verbringen konnten!

 

Große Ehre für Nachwuchstalent 

Greta in ihrer unnachahmlichen Art - immer das Tor fest im Blick!

Mitten in Berlin ereilte Greta Bucher eine freudige Nachricht, denn sie wurde vom DHB für den ersten Lehrgang des Jahrgangs 2000/2001 vom 26. - 29.10.2015 in Kienbaum eingeladen. Ganz überraschend kam die Einladung nicht, hatte Greta die DHB-Trainer doch bereits beim Sichtungsturnier im März überzeugt, wo sie sogar in das Allstarteam gewählt worden war. Jetzt heißt es, zwischen Turnier in Berlin und anschließendem Herbsturlaub sowie Handball-Camp in Bad Soden die Wäsche zu waschen und die Koffer zu packen, um sich im Kreise der besten Handballspielerinnen zu zeigen. Die gesamte wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt freut sich mit Greta und wünscht ihr viel Erfolg und Spaß!

 

Hasselgrundhalle dient als Unterkunft für Flüchtlinge

Der Main-Taunus-Kreis hat am frühen Abend des 14.10.2015 die Stadt Bad Soden darüber in Kenntnis gesetzt, dass entgegen der bisherigen Annahme die Hasselgrundhalle umgehend als Notunterkunft für Flüchtlinge benötigt werde. 

Damit steht die Halle einschließlich der Mehrzweckräume ab Freitag, 16.10.2015, nicht mehr für unseren Trainings- und Spielbetrieb zur Verfügung.

 

Anfang November waren in der Halle knapp über 160 Flüchtlinge untergebracht, allerdings herrscht eine große Fluktuation. 

 

Hessenauswahl 2000 wird Turnierdritter in Berlin

Unsere Berlinfahrerinnen

Am ersten Herbstferienwochenende waren sechs unserer 2000er Mädels mit der Hessenauswahl unterwegs. Ziel war dieses Mal die Bundeshauptstadt Berlin, in der das traditionsreiche Werner-Seelenbinder-Turnier des weiblichen Jahrgangs 1999 ausgetragen wurde. Gespielt wurde in den Hallen des Sportforums Hohenschönhausen, deren Katakomben nichts vom Flair der 50er Jahre verloren haben. Sportlich reizvoll ging es für die Mädels in der Vorrunde gegen die 99er Auswahlteams aus Berlin und Bayern sowie gegen die Sportschule Warschau, CSS Bukarest und Fortuna Neubrandenburg. Lediglich im Auftaktspiel gegen die starken Bayern mussten sich die noch etwas müden Hessinnen geschlagen geben, alle weiteren Begegnungen konnten sie für sich entscheiden. Damit zog die Hessenauswahl als Gruppenzweiter in das Halbfinale ein, in dem mit der Auswahl Württembergs ein harter Brocken wartete. Nach einem anfangs ausgeglichenen Spiel nahm der gegnerische Trainer einige Umstellungen in der Abwehr vor und stellte damit unsere Mannschaft vor ein echtes Rätsel, denn sie wurde fortan vom späteren Turniersieger förmlich überrannt. Als Trostpflaster holte man sich dann im letzten Platzierungsspiel gegen die Auswahl Mecklenburg-Vorpommerns noch den dritten Platz. Erschöpft, aber glücklich nahmen Greta Bucher, Melanie Grawe, Hannah Kohnagel, Hanna Leidner, Sophie Löbig und Pia Özer ihre Medaillen aus den Händen des DHB-Nachwuchskoordinators für den weiblichen Bereich, Maik Nowak, entgegen.

 

Unsere Mädels in der Bezirksauswahl

Ulla Neumann (Archivfoto)

An den beiden vergangenen Wochenenden waren einige unserer zahlreichen Talente mit der Bezirksauswahl Wiesbaden/Frankfurt unterwegs. So waren Nina Meck und Lilly Geiger für die 2003er Auswahl berufen worden und überzeugten die Auswahltrainer Olaf Kühnel und Tim Dautermann beim 3-Bezirketurnier, denn sie trugen großen Anteil am verdienten Turniererfolg nach Siegen gegen die Bezirke Gießen und Offenbach/Hanau. Für die 2002er Auswahl waren mit Sylvie Günther, Franziska Ried und Linnea Schweser gleich drei Spielerinnen eingeladen worden, sie waren mit ihrer Mannschaft  gegen die gleichen Gegner jedoch nicht ganz so erfolgreich wie ihre jüngeren Teamkolleginnen. Den größten Erfolg feierte die Bezirksauswahl des Jahrgangs 2001, die zwar auf die verletzte Caroline Günther verzichten musste, aber mit Ulla Neumann immer noch auf eine Spielerin aus unserer Talentschmiede zurückgreifen konnte. Sowohl im Halbfinale gegen den Bezirk Darmstadt als auch im Finale gegen den Bezirk Kassel-Waldeck traf sie auf Mannschaften mit sehr guten Einzelspielerinnen. Die Mädels von Auswahltrainer Michael Jung konnten jedoch mit einer kompakten und soliden Teamleistung erfolgreich dagegen halten und gewannen beide Spiele. Damit verteidigte der Bezirk erfolgreich den im Vorjahr mit dem älteren Jahrgang gewonnenen Hessenpokal. Dieser Erfolg unterstreicht die qualitativ hochwertige Arbeit bei uns und im Bezirk.

12./13.09.2015: Letzte Vorbereitungsspiele

Ein erfolgreiches Trainingswochenende absolvierten unsere Damen 1. Nach einer intensiven Trainingseinheit gewannen die Mannschaft am Samstag ein Spiel gegen die HSG Mörlen. Am Sonntag konnten sie dann das von der HSC Ingelheim hervorragend ausgerichtete Turnier um den Rotweinpokal gewinnen. Nach klaren Erfolgen in der Vorrunde wurde es im Halbfinale richtig spannend, denn gegen den Klassenkonkurrenten HSG Eddersheim II stand es nach der regulären Spielzeit von 20 Minuten unentschieden, so dass es ein Siebenmeterwerfen um den Einzug in das Finale gab. Dieses entschieden unsere Damen dann ebenso nervenstark für sich, wie das anschließende Finale gegen die SG Saulheim aus der Rheinhessenliga. Zum Abschluss herrschte dann allerseits große Zufriedenheit. Insbesondere Trainer Paul Günther sich sehr zuversichtlich: „Das war richtig stark. Die Saison kann kommen!“.

 
Die A2 nutzte die Möglichkeit, um die Form beim Zürich-Cup in Wettenberg zu überprüfen. Trainer Florian Henzer schraubte vor Turnierbeginn bereits die Erwartungen nach unten: „Bei diesen starken Gegnern wird es darauf ankommen, eine überzeugende kämpferische Leistung zu zeigen, um die Niederlagen in Grenzen zu halten!“. Gesagt, getan. Die Mannschaft kämpfte verbissen und ließ sich auch von der deutlichen Niederlage gegen die Spitzenmannschaft der SG Bretzenheim nicht von ihrer Linie abbringen. Gegen die HSG Dilltal und die HSG Mörlen wurde ein Abwehrbollwerk aufgestellt, an dem sich die Gegnerinnen die Zähne ausbissen. Auch wenn diese Spiele ebenfalls verloren gingen, die Mannschaft hat gezeigt, dass mit ihnen in der bald beginnenden Runde gerechnet werden kann.
 
Die C1 war gleich bei zwei Turnieren am Start. Am Samstag nahm die Mannschaft am Zürich-Cup in Wettenberg teil. Das traditionell stark besetzte Turnier wurde als Möglichkeit genutzt, um kurz vor Saisonbeginn die Form zu überprüfen. In der Vorrunde musste sich die Mannschaft nur der HSG Goldstein/Schwanheim geschlagen geben und belegte nach Siegen über die stark eingeschätzte JSG Kleenheim/Langgöns und HSG Wettenberg II den zweiten Platz in der Gruppe. In der Zwischenrunde war dann jedoch nach Niederlagen gegen die KSG Bieber und gegen die HSG Wettenberg I, einem der großen Meisterschaftsfavoriten der kommenden Saison, das Turnier für unsere Mädels beendet. Am Sonntag dann folgte der Einsatz beim Hexencup des TV Idstein. Auch hier konnte das Team sehr gut mithalten, schied jedoch in der Zwischenrunde gegen die JSG MainHandball aus. Trainer Holger Hölzinger zeigte sich sehr zufrieden mit dem Wochenende: „Das war eine gute Standortbestimmung, ich bin sehr zufrieden mit der Mannschaft“.
 
Die E1 nahm am Turnier der JSG Nieder-Eschbach/Dortelweil teil. Nachdem die Anfangsmüdigkeit überwunden war, überzeugten die Mädels mit überzeugenden Darbietungen und gewann das Turnier souverän. Das Team freute natürlich dann auch sehr über die anschließend ausgeteilten Süßigkeiten. Ein ausführlicher Bericht hier.

Noch eine Woche!

Unsere Damen bestreiten an diesem Wochenende ihr zweites Trainingslager. Am Samstag steht eine Trainingseinheit an, danach spielen sie um 17.00 Uhr in der Otfried-Preußler-Schule gegen die HSG Mörlen. Am Sonntag nehmen sie dann am Turnier in Ingelheim teil.

Ein großer Teil unserer B1 ist zu einem HHV-Lehrgang gereist, während sowohl unsere A2 als auch die C1 am Zürich-Cup in Wettenberg teilnimmt. Die C1 ist darüber hinaus am Sonntag beim Hexencup in Idstein am Start. Wir wünschen den Mannschaften viel Spaß und viel Erfolg!

 

05./06.09.2015: Tests unserer Oberliga-Jugend

Unsere Jugendmannschaften nutzten das Wochenende kurz vor Rundenbeginn für Testspiele. Die C1 spielte dabei gegen den spielstarken badischen Vertreter TSV Birkenau und zeigte dabei, dass mit ihnen zu rechnen ist. Die A1 nahm am Bericap-Turnier der JSG Mainz 05/Budenheim teil und spielte dabei ebenso gegen hochkarätige Vertreter, wie die B1 einige Stunden zuvor beim gleichen Turnier. Am Sonntag endete dann für die B1 ihr Trainingslager nach intensiven Einheiten und einem tollen Teamevent mit einem Spiel gegen die Landesliga-Damen der HSG Goldstein/Schwanheim. Etwas überraschend konnten sie dieses Duell sogar für sich entscheiden. 

 

Abschluss Summertime

Am Mittwoch, 26.08.2015, fand im Süd West Park in Eschborn die Abschlussveranstaltung des Summertime Programmes statt. Unsere Damen und die weibliche Jugend unterstützten erneut hervorragend bei der Bewirtung der zahlreich erschienenen Gäste und sorgten dafür, dass niemand durstig nach Hause gehen musste. Auch die Presse lobt dies ausdrücklich.

Vielen Dank an alle!

 

HHV-Camp in Geislitz

Mit Franzi und Lilly verbrachten zwei unserer Mädels die erste Ferienwoche im traditionellen Handball-Camp des HHV. Dabei besiegten sie auch den von allen gefürchteten Hausberg vor der Jugendherberge in Geislitz. Zum wiederholten Mal im Trainerteam stand auch unser Neuzugang der Damen 1, Karoline Ruppert.

 

Jazz im Quellenpark - wieder ein Erfolg!

Die diesjährige Jazzsaison ist äußerst erfolgreich zu Ende geganen. Wir bedanken uns bei all unseren fleißigen Kuchenspendern, Helfern etc., die zu dem guten Ergebnis beigetragen haben. Es ist uns somit wieder gelungen, einen Teil unseres Etats für die nächste Saison durch die Erträge aus den sechs Veranstaltungen zu decken.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten!!!

 

Turnierwochenende für Jugendmannschaften

Am letzten Wochenende vor den Ferien waren noch einmal fast alle unsere Jugendmannschaften im Einsatz. Ein großes Stelldichein unserer Farben gab es dabei beim Feldturnier bei der SG Hainburg.

 

Die A1 und A2 machten am Samstag den Beginn und mussten nicht nur gegen ihre Gegner bestehen, sondern auch gegen die hochsommerlichen Temperaturen kämpfen. Beide Mannschaften meisterten ihre Aufgaben vorbildlich, am Ende gewann die A1 das Turnier, während die A2 den fünften Platz belegten. Im Anschluss nahm die A1 zudem noch an dem Turnier der Damen teil, hier bestand das Teilnehmerfeld aus Bezirksoberligisten und Landesligisten. Nach einer unglücklichen Niederlage im Halbfinale belegte die A1 zum Schluss einen hervorragenden dritten Platz. Lautstark unterstützt wurden sie dabei von unserer C-Jugend, die zusammen mit der A-Jugend in Hainburg übernachteten.

 

Danach war für alle Mannschaften feiern angesagt, wobei sich die eine oder andere Spielerin aufgrund der Strapazen des Spieltages doch schneller als erwartet in ihr Zelt zurückzog. In der Nacht noch verschont von Gewittern begann der nächste Turniertag trotzdem recht früh, denn bereits um 6 Uhr waren die ersten C-Jugendspielerinnen wieder putzmunter. Nach einem gemeinsamen Frühstück startete unsere C1 in das Turnier. Leider zunächst mit einer unglücklichen Niederlage, denn der Schiedsrichter hatte fälschlicherweise ein Tor unserer Mannschaft beim Gegner notiert - somit wurde das Spiel statt mit einem Unentschieden als Niederlage für uns gewertet. Nach zwei Siegen und einer weiteren Niederlage belegte die Mannschaft im Schlussklassement den dritten Platz.

 

Unsere erfolgreiche E-Jugend

Unsere E1 war am Sonntagmorgen nach Hainburg angereist. Mit vielen Gegenstößen und vielen tollen Toren gelangen ihnen drei Siege - zwei davon ohne jedes Gegentor. Genauso wie die A1 konnte die Mannschaft damit das Turnier gewinnen. Als Belohnung gab es vom Turnierveranstalter schöne Taschen für die Mädels.

 

Nach diesem Erfolg unterstützte fast die gesamte Mannschaft dann noch unsere D1. In der Vorrunde konnte die Mannschaft neben zwei Niederlagen auch einen Sieg verbuchen und erreichte damit das Spiel um den fünften Platz, welches leider knapp mit 4:6 verloren ging. Dennoch haben die Mädels unter erschwerten Bedingungen super gekämpft, denn zu diesem Zeitpunkt musste das Turnier bereits mehrfach aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden, da sich einige Gewitter ankündigten.  

 

Unsere erfolgreiche B1

Davon blieb unsere B1 zum Glück verschont. Die Mädels hatten sich kurzfristig dazu entschlossen, am Beachturnier der TSG Eddersheim teilzunehmen und hatten ungemein viel Spaß beim Spiel im Sand. Der verdiente Turniersieg war der krönende Abschluss eines schönen und lustigen Nachmittags in der Sandgrube am Main. 

 

Es war für alle Mannschaften ein schönes und anstrengendes Wochenende und ein toller Abschluss vor den anstehenden Sommerferien.

 

Neue Bälle für die wJSG Bad Soden / Schwalbach / Niederhöchstadt!

Auf dem Bezirkshandballtag machte der Bezirk Wiesbaden/Frankfurt allen Vereinen überraschend ein Geschenk: Für jede Mannschaft, die die Saison zu Ende spielte, schenkte er den Vereinen einen neuen Ball. Wir konnten uns so über 8 neue Bälle freuen. Eine sehr nette Geste, vielen Dank!

Quirinus-Cup 2015

A-Jugend stand beim renommierten internationalen Quirinius Cup im Finale, C-Jugend schafft es bis ins Viertelfinale

Am Pfingstwochenende nahmen die A- und C-Jugend der wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt am internationalen Quirinus-Cup in Neuss teil und trotzten dabei bereits am Freitagabend dem dichten Feiertagsverkehr. Mit der Final- und Viertelfinalteilnahme wurde sportlich ein sehr guter Erfolg erzielt, die Mannschaften hatten jedoch vor allem auch viel Spaß an den drei Tagen.

 

A-Jugend spielt Finale vor 800 Zuschauern

Am frühen Samstagmorgen musste die A-Jugend gegen die Mannschaft des Ausrichters Neusser HV antreten. Hier wurde gleich deutlich, dass es sich zwar um ein kleines Teilnehmerfeld handelt, dieses aber eine hohe Leistungsdichte hatte. So wurde den Spielerinnen sowohl im Angriff als auch in der Abwehr von der ersten Minute an viel abverlangt. Sie starteten jedoch gleich sehr gut in den Turrniertag und bezwang den Gegner mit 14:11. Danach ging es gegen den holländischen Vertreter V&L Geleen. Auch hier entwickelte sich ein sehr gutes Spiel auf hohem Niveau. Zweimal lagen die Mannschaft mit 3 Toren in Rückstand, sie steckten jedoch nicht auf, kämpften sich zurück ins Spiel und lagen eine Minute vor Spielende sogar mit einem Tor in Führung, bevor die Holländerinnen wenige Sekunden vor Schluss noch den Ausgleich erzielen konnten. Der Kampfgeist und die Leistung stimmten Trainer Holger Hölzinger sehr positiv. 

Die freien Stunden bis zum nächsten Spiel am späten Nachmittag wurden genutzt, um die C-Jugend bei ihren Gruppenspielen lautstark anzufeuern. Anschließend zogen beide Mannschaften gemeinsam zum Pastaessen in die Innenstadt, bevor für die A-Jugend die Vorbereitung auf das Spiel gegen den VfL Bad Schwartau anstand. Ein Teil dieser Mannschaft war den Spielerinnen aus Begegnungen mit der Länderauswahl bekannt, weshalb man mit einigem Respekt in das Spiel ging. Leider konnte nicht an die Leistungen vom Vormittag angeknüpft werden, so dass die Partie mit 13:9 verloren ging. Das folgende Spiel gegen die HG Kaarst/Büttgen konnte dann wiederum deutlich mit 18:8 gewonnen werden. Damit stand fest, dass ein Sieg gegen den starken tschechischen Vertreter Sokol Pisek her musste, um die begehrte Teilnahme am Endspiel zu sichern.

Gegen den körperlich sehr robusten Gegner lag die Mannschaft schnell zurück und konnte deren schnelles Spiel nicht entscheidend unterbinden. Angetrieben von ihrem Trainer, dem mitgereisten Publikum und der lautstark anfeuernden C-Jugend erweckte jedoch der Kampfgeist und so gelang 3 Minuten vor Schluss der Ausgleich und dann sogar die 2 Tore Führung. Unter dem Jubel des Publikums konnte der Vorsprung bis zum Abpfiff über die Runden gebracht und das Spiel mit der besten Leistung des Turnieres mit 12:11 gewonnen werden. Die Mannschaft hatte sich nun die anschließende Turnierparty mehr als verdient.

Obwohl das Finalspiel erst am späten Sonntag Nachmittag auf dem Programm stand, die Feier am Samstag doch etwas länger dauerte und die Spielerinnen erst spät im Klassenzimmer auf ihren Luftmatratzen lagen, machte sich die Mannschaft schon am früheren Sonntagmorgen wieder auf den Weg, um die C-Jugend bei ihren Spielen lautstark zu unterstützen. 

Sophie Scheibel verwandelt einen Strafwurf


Am Abend stand dann endlich das Endspiel gegen den V&L Geleen an und auch die zu Hause gebliebenen Fans und Freunde, die per Liveticker bestens über alle Spiele der C- und  A-Jugend informiert wurden, fieberten diesem Spiel entgegen. Schon beim Betreten der bis auf den letzten Platz mit ca. 800 Zuschauern gefüllten Halle mischten sich bei den Mädels Vorfreude mit Nervosität und Gänsehautfeeling, die durch die Einzelvorstellung der Spielerinnen und dem Abspielen der Nationalhymne noch verstärkt wurde. Ein echtes Highlight, das kaum von der Finalniederlage von 10:16 getrübt wurde, denn alleine die Finalteilnahme war für alle ein unvergessliches Erlebnis und ein Riesenerfolg. Die Mannschaft kann stolz auf ihre Leistung sein. 

Ein ganz großen Dank an alle zahlreichen Unterstützer und vor allem ein Dank von der Mannschaft an Danny für die Organisation und Betreuung sowie an Ruth, die sich fürs Betreuen und "Mitfeiern" zur Verfügung gestellt hat.
 

C-Jugend verliert im Viertelfinale gegen türkischen Meister

Die Hessenmeister-Mannschaft der C-Jugend nutzte den Quirinius-Cup als Abschlussfahrt einer mehr als erfolgreichen Saison. Neben dem Spaßfaktor hatte die Mannschaft sich allerdings auch einiges vorgenommen. Im Vorjahr waren sie knapp im Viertelfinale ausgeschieden, daher war es das Ziel, in diesem Jahr möglichst weiter zu kommen. 
 
Entsprechend motiviert gingen die Mädels dann auch die Spiele in ihrer hochklassig besetzten Gruppe gegen HBC Kingersheim aus Frankreich, die Bezirksauswahl Kassel-Waldeck, die Gastgeberinnen des Neusser HV sowie die jüngeren Vertreterinnen des Endspielgegners unser A-Jugend, den V&L Geelen aus den Niederlanden, an. Alle vier Spiele konnten klar gewonnen werden und alle Mädels erhielten ihre Spielanteile. Besonders gegen die Oberligamannschaft des Neusser HV zeigen die Mädels ein tolles und konzentriertes Spiel. 
 
Am nächsten Morgen stand dann das Achtelfinale gegen die Rheindiven der HSG Geislar-Oberkassel an, die in ihrer Gruppe unglücklich mit 6:2 Punkten nur Dritter geworden waren. Den Mädels gelang es, die Müdigkeit abzuschütteln und sie gewannen das Achtelfinalspiel klar mit 16:7. 
 
Die C-Jugend bei ihrem Aufwärmprogramm
Gegner im Viertelfinale war dann der starke türkische Landesmeister Eskisehir, deren Mannschaft nicht nur durch ihr extrem schnelles Angriffsspiel, sondern auch durch ihre sehr agile und aggressive Abwehr auffielen. Die Schiedsrichter hatten sich offensichtlich zum Ziel gesetzt, von Anfang an eventuell aufkommende Härten aus dem Spiel zu nehmen, leider traf das fast ausschließlich unsere Spielerinnen. Gleich zu Beginn hagelte es Gelbe Karten und Zwei-Minuten Strafen, und wir waren nicht in der Lage, uns auf diese Linie einzustellen. Am Ende mussten wir 7 Hinausstellungen verkraften und Hanna durfte nach der dritten Zwei-Minuten Strafe bereits in der ersten Halbzeit gar nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen. Dem stand eine einzige 2-Minuten Strafe bei den Gegnerinnen entgegen. Bis zur Halbzeit konnten die Mädels das noch kompensieren und lagen nur mit einem Tor zurück, durch den Ausschluss von Hanna fehlte dann aber die Substanz, so dass die Türkinnen ihr Tempospiel durchziehen konnten und mit 21:14 einen viel zu hohen Sieg einfuhren. Schade, hier wäre mit etwas mehr Cleverness mehr drin gewesen. Besonders in dieser Phase machte sich zudem das Fehlen von Melanie Grawe bemerkbar, die leider nicht hatte mitfahren können. Somit war dann auch in diesem Jahr im Viertelfinale Schluss, allerdings muss man sagen, dass die Spiele der internationalen Mannschaften in dieser Altersklasse auf einem extrem hohen Niveau standen und die Mädels gezeigt haben, dass sie spielerisch mithalten können. 
 
Einen Titel, wenn auch inoffiziell konnten wir dann doch noch mit nach Hause nehmen. So feuerte der Bad Sodener Anhang mit Unterstützung der B-Jugendlichen der HSG Wiesbaden die A-Jugend in ihrem Finalspiel so toll an, dass der Hallensprecher sie kurzerhand zu den besten Fans des Turniers kürte. Danke an alle Fans!
 
Insgesamt ein mehr als gelungener Pfingstausflug, der für den Zusammenhalt in und zwischen beiden Mannschaften enorm wichtig war und Selbstvertrauen für die anstehenden Bundesligaqualifikationsspiele gibt, die man zusammen bestreiten wird.
 

Stärkung Trainerteam

Die wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt hat im Leistungsbereich die Weichen für die nächste Saison gestellt. Die Zusammenarbeit mit Yvonne Thon als Trainerin der weiblichen A-Jugend endete im März. Der Verein bedankt sich bei Yvonne Thon für ihr Wirken in den letzten 3 Jahren, die große Erfolge, u.a. den Gewinn der Hessenmeisterschaft in der B-Jugend in der Saison 2013/14, zur Folge hatte. Die letzten Spiele wird die Mannschaft von Paul Günther betreut.  


Mit Holger Hölzinger, Inhaber der B-Lizenz, ist es uns gelungen, für die nächste Saison einen hochqualifizierten und erfahrenen Trainer zu gewinnen. Er war aufgrund seiner Erfahrungen im Mädchen- und Frauenhandball und seinen außergewöhnlichen persönlichen Fähigkeiten, die er auch in seinem Beruf unter Beweis stellt, erste Wahl und wir freuen uns, ihn für unser Projekt gewonnen zu haben. Mit ihm stößt ein Trainer zu uns, der die Chancen und das Potenzial in unserer Spielgemeinschaft sieht und mit uns den Weg der weiteren Förderung des Mädchen-Handballs in der Region und Hessen gehen möchte. Ab 1. April 2015 wird er für uns tätig sein und das Traineramt bei der A- und C-Jugend übernehmen.

Holger Hölzinger war u.a. bei der SG Bruchköbel (Oberliga Herren), TV Altenhasslau (Landesliga/Oberliga Damen), TV Flieden (Landesliga Herren), SSV Großenlüder/Hainzell (Landesliga Damen) als Aktiventrainer tätig. Weiterhin leitete er eine Vielzahl an DHB-Trainingscamps und war lange Jahre als Kreis- und Bezirksauswahltrainer, HHV-Kadertrainer und als Referent/Prüfer in der Trainerausbildung beschäftigt. Beruflich ist Holger Hölzinger u.a. in der Vereinsberatung, der Konzeptentwicklung und dem Qualitätsmanagement unterwegs.

Somit ist das Trainerteam für den leistungsorientierten Bereich für die nächste Saison komplett. Auch Paul Günther, mittlerweile dann im sechsten Jahr Trainer bei der wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt, bleibt der Abteilung mit voller Kraft erhalten. Erfolgstrainer Paul Günther wird weiterhin die weibliche B-Jugend der wJSG sowie die Damen der FSG Vortaunus trainieren.

Greta Bucher für All Star Team nominiert

Bad Sodener Handballerinnen gewinnen mit Hessenauswahl das DHB Sichtungsturnier

Greta Bucher

Mehr als erfolgreich konnten sich 5 C-Jugendliche der wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt bei der Sichtung des Deutschen Handballbundes (DHB) in Ruit bei Stuttgart präsentieren. Bei der viertägigen Maßnahme nahmen insgesamt 120 Mädchen aus zehn Landesverbänden teil und auch unsere Spielerinnen Greta Bucher, Melanie Grawe, Hannah Kohnagel, Hanna Leidner und Pia Özer zeigten ihr Können in spieltaktischen, technischen und athletischen Übungen. Ein wesentlicher Bestandteil war das Turnier, in dem die Landesverbände gegeneinander antraten. Dieses Turnier konnte das Team Hessen in einem spannenden Finale für sich entscheiden.
Unsere 5 Spielerinnen hinterließen dabei einen sehr guten Eindruck. Mit Hanna Leidner, Melanie Grawe und Greta Bucher durften sich sogar gleich drei von ihnen über eine Nominierung für das abschließende "All-Star Game" freuen. Sie haben damit ihre Chancen auf eine Einladung für einen Lehrgang der Jugendnationalmannschaft erhöht. Greta Bucher setzte dem Ganzen dann noch die Krone auf und wurde als beste Kreisläuferin der gesamten Maßnahme in das 7-köpfige All-Star Team gewählt.

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmerinnen!

 

Weitere Informationen bei den Verbänden: DHB / HHV.

5 Spielerinnen bei DHB-Leistungssportsichtung

Pia Özer, Greta Bucher, Melanie Grawe, Hanna Leidner, Hannah Kohnagel (von links)
Großer Erfolg für unsere Nachwuchsarbeit. Von den 12 für die DHB Leistungssportsichtung nominierten Hessenauswahlspielerinnen des Jahrgangs 2000 kommen gleich 5 Mädels aus unserer Spielgemeinschaft. Vom 05.-08.03.2015 erhalten sie in der Sportschule in Ruit die Chance, sich für die zukünftige Jugendnationalmannschaft zu empfehlen.
Greta Bucher, Melanie Grawe, Hannah Kohnagel, Hanna Leidner und Pia Özer (unsere Torfrau Sophie Löbig war zum Sichtungszeitpunkt leider verletzt) haben 4 aufregende Tage vor sich. Die Spielerinnen werden leistungsdiagnostisch komplett durchgecheckt und müssen neben ihren handballerischen und athletischen Fähigkeiten ihr Können auch im turnerischen Bereich unter Beweis stellen. Zusätzlich werden Spiele im Turniermodus gegen die anderen Verbände ausgetragen.
Mädels, wir wünschen Euch und dem ganzen Team Hessen ganz viel Spaß und Erfolg!

Die neue Halle sorgt für überregionale Schlagzeilen!

In ihrer unterhaltenden wöchentlichen Kolumne in der FAS spannt Bettina Weiguny den Bogen vom erneuten Führungswechsel am Berliner Flughafen zum Bau der neuen Sporthalle an der Otfried-Preußler-Schule – hier eine Leseprobe: „[...] Eine sogenannte Dreifeldhalle, bundesligatauglich, mit Blick auf die Frankfurter Skyline. Herrlich. Nur entpuppte sich auch dieses Projekt leider als ein hochkomplexes Bauvorhaben. Allein für den Boden mussten Spezialisten aus Berlin anrücken, damit das sensible Zusammenspiel zwischen Beton, Spanplatten, Dämmstoffen und Hightech-Gummimatten klappt. Hinterher stellen die Kompetenzbestien fest: Oh je, die Tribüne rollt ja bis ins Spielfeld. [...]."

 

Die komplette Kolumne ist hier zu lesen.

Mit geballter Kraft in die Zukunft

Erfreulich viele Eltern waren am Samstag dem Aufruf der Abteilungsleitung gefolgt, die Zukunft der Handballabteilung aktiv mitzugestalten. Fast alle Mannschaften der Spielgemeinschaft waren vertreten, um gemeinsam neue Ansätze in der Vereinsarbeit zu finden, die Aufgabenbereiche sinnvoll zu strukturieren und auf ein noch breiteres Fundament zu stellen. Unter der professionellen Moderation von Jutta wurden in einer sehr konstruktiven und offenen Atmosphäre darüber hinaus auch zahlreiche Möglichkeiten zur besseren Vernetzung aller Beteiligten identifiziert. Die Arbeit wird nun in kleineren Teams intensiviert, um die Diskussion dann in 4 Wochen wieder in einem größeren Rahmen fortzusetzen. Die Mitglieder der Abteilungsleitung haben sich sehr über die tolle Unterstützung und die zahlreichen neuen Ideen und Denkanstöße gefreut. So macht ehrenamtliche Arbeit Spaß!

Neue Sporthalle in Bad Soden ist fertig!!

Anbei ein kleiner Eindruck von der neuen Spielfläche.

Sie ist fertig! Die neue Sporthalle an der neu errichteten Otfried-Preußler-Schule in Bad Soden ist abgenommen worden und damit für den Spielbetrieb freigegeben worden. Bereits am Wochenende werden wir die ersten Spiele auf dem niegelnagelneuen Hallenboden ausgetragen. Natürlich werden wir uns alle noch an die neuen Gegebenheiten gewöhnen müssen. Es bleibt zu hoffen, dass die gesamte Logistik bei den ersten Spielen funktioniert, so dass nicht nur die Verpflegung unserer Zuschauer, sondern auch die technische Infrastruktur vorbildlich für uns arbeitet. Weitere Informationen zur Schule finden sich auf deren Homepage. Die Anfahrt kann hier abgerufen werden. 

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