Alisa Stickl begleitet DHB-Team bei internationalem Turnier in Bosnien und Herzegowina

Zur Vorbereitung auf die U18-EM in Kroatien im August nahm die männliche U18-Nationalmannschaft von Jugend-Bundestrainer Erik Wudtke und Alexander Koke am internationalen Turnier in Bugojno in Bosnien und Herzegowina teil. Ein besonderes Highlight bedeutete dies natürlich für unsere Trainerin Alisa Stickl, die sich mit der Mannschaft freute, die das Turnier durch einen 26:24-Sieg im Finale über Kroatien für sich entscheiden konnte. Alisa begleitete fünf Tage lang die Mannschaft um Ausnahmetalent Juri Knorr, der im Sommer zum FC Barcelona wechselt und auch in diesem Turnier zum besten Spieler gewählt wurde.

 

Wir sprachen mit Alisa über ihre Eindrücke bei dieser für die Region Bugojno bedeutenden Veranstaltung.

 

Alisa, Du hast die Osterferien in Deiner bosnischen Heimat verbracht und dort gemeinsam mit Deinem Mann das Internationale Jugendhandballturnier „Handball is my future“ begleitet. Nicht zum ersten Mal. Wie kommt Deine Verbindung zum Austragungsort Bugojno und zu diesem Turnier?

Ich bin in Bugojno geboren und RK Iskra ist mein Heimatverein. Obwohl ich schon lange nicht mehr dort wohne, habe ich nicht vergessen, wem ich meinen sportlichen Werdegang zu verdanken habe. Bugojno war schon zu den Zeiten des damaligen gemeinsamen Staates Jugoslawien eine echte Handballhochburg und meine Familie unterstützt den Verein regelmäßig mit Ausrüstung. Man darf nicht vergessen, dass das Land arm ist. Und die Gemeinde gibt kein Geld für Sport aus, egal wie erfolgreich er ist. Dennoch spielen die Herren derzeit um den Aufstieg in die erste Bundesliga. Ob das finanziell zu schaffen ist, werden wir sehen.

 

Alisa Stickl mit Mannschaftsarzt Dr. Stefan Strässer, Physiotherapeut Felix Kuder, Turnierorganisator Asim Sahman und Bundestrainer Erik Wudtke (von links). Foto: Matthias Stickl.
In diesem Jahr war erstmals die deutsche männliche U18-Nationalmannschaft dabei. Und Du bekamst eine besondere Aufgabe übertragen?

Ich bin seit der Beendigung meiner aktiven Karriere Botschafterin für den Jugendhandball. Als mich der Turnierinitiator Asim Sahman gefragt hat, ob ich bei diesem Turnier mitwirken möchte, war das eine große Ehre für mich. Eine meiner Hauptaufgaben war es, den DHB von der Qualität dieses Turniers zu überzeugen und ihnen die Angst zu nehmen, das Abenteuer einer Reise nach Bosnien und Herzegowina einzugehen. 

 

Zum Glück hat sich Axel Kromer das alles angehört und den Gremien des DHB zur Entscheidung vorgelegt. Als endlich die Nachricht kam, dass unsere Jungs kommen würden, hat das bei uns natürlich große Freude ausgelöst.

 

Wir wollten, dass sie sich dann bei uns wohlfühlen, und das kann man am besten, wenn jemand dabei ist, der ihnen eine sprachliche Brücke baut, daher habe ich mich vorrangig um die deutsche Mannschaft gekümmert. Da Mannschaft war zusammen mit den Teams aus der Schweiz und dem Katar in einem Skihotel untergebracht. Dabei war es von großem Vorteil, dass mein Mann Matthias und ich mit dem Auto angereist waren, da wir so sehr mobil waren. Einige der anderen Mannschaften waren etwas neidisch auf diesen Support des deutschen Teams, aber das haben wir gerne gemacht.

 

So eine Veranstaltung beinhaltet natürlich noch einige andere Verpflichtungen wie z.B. die große technische Besprechung mit allen Mannschaftsverantwortlichen, Schiedsrichtern und Zeitnehmer oder auch die offizielle Vorstellung der Mannschaften. Da war es schon schwierig, die Mannschaft zu motivieren und mitzuschleppen, aber mir ist es dann doch gelungen (lacht).

 

Du warst ganz nah an den DHB-Trainern und hast sicher vieles von ihrem Umgang mit den Spielern vor, während und nach den Partien mitbekommen. Erzähle uns davon, wie führt ein DHB-Trainer eine Horde leistungsbereiter Spieler?

Also Bundestrainer Erik Wudtke und sein Trainerteam machen das toll. Jeder hat seine Aufgabe (auch die Spieler) und geht diesen sehr diszipliniert und gewissenhaft nach. Die Jungs sind super motiviert und heiß auf jedes Match gewesen.

 

Was bedeutet dieses große Ereignis generell für Bugojno und gibt es schon Pläne für das nächste Jahr?

Dieses Ereignis ist seit sechs Jahren der helle Punkt in dem wirtschaftlich grauen Alltag für die Bewohner. Und mit der erstmaligen Teilnahme der deutschen Nationalmannschaft öffnet sich auch für andere starke Teams der Blick auf diese Veranstaltung. Für das nächste Jahr wären z.B. Frankreich und Spanien weitere Wunschteilnehmer. Da die WM im nächsten Jahr in Mazedonien stattfindet, wäre dieses Turnier die ideale Vorbereitung.

 
Die erfolgreiche U18-Nationalmannschaft (Foto: Matthias Stickl)

Angekommen bei der wJSG: Alisa Stickl

Mit Alisa Stickl konnten wir eine erfahrene B-Lizenztrainerin für uns gewinnen, die für die A-Jugend und die U23-Damenmannschaft verantwortlich zeichnet und bereits erste Akzente setzen konnte. Wir unterhielten uns mit Alisa über die ersten Eindrücke. 

 

Alisa Stickl
Alisa, Du bist jetzt seit knapp sieben Wochen bei uns und schickst Dich an, unsere erfolgreiche Jugendarbeit fortzuführen. Erzähle uns doch etwas von Dir, was hast Du vorher gemacht und welche Meilensteine im sportlichen Bereich waren für Dich wichtig?

Ich bin Vollbluthandballerin seit meinem 9. Lebensjahr. Dass man sich als Sportlerin weiterentwickeln kann, liegt definitiv nicht an Talent (ist allerdings hilfreich es zu haben), sondern an der Arbeit in der Jugend. Das habe ich selbst durch meine Jugendtrainer erfahren. Ich habe viele tolle Momente mit dem Handballsport erleben dürfen, aber was mich auch noch heute als Trainerin prägt, war als mein damaliger Trainer mir gesagt hat: „Du hast kein Angst vor dem Ball und ab morgen trainierst du mit Damen“. Ich selbst war damals erst 14 Jahre alt! Heute mache ich das selbe und belohne junge Spielerinnen, die hart an sich arbeiten mit Spielzeiten und der Dank dafür ist dann 110% Einsatz auf dem Feld.

Was hat Dich bewogen, zu uns zu kommen und wie sind Deine ersten Eindrücke vom Verein und Umfeld?
Die hervorragende Jugendarbeit. Erfolg kommt nicht von alleine und alle tun was dafür. Von den Kindern über die Eltern bis zum Vorstand. Alle verfolgen das Ziel, jungen Spielerinnen eine Plattform zu bieten, um sich zu entwickeln und reifen - nicht nur als Sportlerinnen sondern auch als Persönlichkeiten. Ich kann mit Überzeugung sagen, dass das im Moment die beste Adresse im Rhein-Main-Gebiet ist, was die Jugendarbeit im weiblichen Handballbereich angeht.

Du hast die A-Jugend und auch die U23 in der Landesliga übernommen und scheinst sofort in beiden Mannschaften angekommen zu sein. War es anfangs nicht schwierig, die Spiele zu coachen, denn die Namen und Positionen der Spielerinnen waren Dir nach den wenigen Trainingseinheiten sicher noch nicht geläufig?
Jetzt kann ich sagen „Glück gehabt“ (lacht) Die Mädels haben mir den Einstieg sehr leicht gemacht und auch der Betreuerstab und Holger Hölzinger als Interimstrainer haben alles dafür getan, dass ich es etwas leichter hatte. Sie haben mir Namensliste, Positionen usw. gegeben.

Die U23 hat sich in der Landesliga stabilisiert und steht auf einem vorderen Tabellenplatz. Es werden uns jedoch nun noch zwei Punkte wegen fehlender Schiedsrichter abgezogen. Wirkt sich das auf die Moral der Mannschaft aus oder ist das gar kein Thema? 
Die Mannschaft ist voll motiviert und unbeeindruckt von solchen Nebeneffekten. Wir planen von Spiel zu Spiel - wir wollen uns zusammen entwickeln und einfach guten Handball spielen.

 

Alisa Stickl mit vollem Engagement an der Seitenlinie

Bei der A-Jugend nähert sich die Zwischenrunde der Bundesliga mit großen Schritten. Wie läuft die Vorbereitung - angesichts der hessischen Schulferien ist wohl kaum ein geregelter Trainingsbetrieb möglich?
Wir sind eine unglaublich junge Mannschaft und aufgrund der doppelten und dreifachen Belastung sei es ihnen gegönnt, auch mal Urlaub zu machen. Dass der Ablauf darunter etwas leidet ist klar, aber alle sind diszipliniert und arbeiten auch individuell in den Ferien. Holger und ich werden jetzt eine intensive Vorbereitung mit der Mannschaft haben und alles dafür tun, dass die Mannschaft gut vorbereitet in diese Spiele geht.

Welche Erwartungshaltung hast Du an die drei Spiele? Euch erwarten sehr schwere Gegner?
Jede Erfahrung ist eine gute Erfahrung - unabhängig von Ergebnissen. Dass die eine oder andere Mannschaft andere Voraussetzungen hat was Härte und Intensität angeht, macht uns noch lange nicht zu einem leichten Gegner. Wille versetzt Berge und wir sind willig. ALLE!

Was ist Dir persönlich wichtig? Welche Schwerpunkte setzt Du im Training und im Spiel? 
Ich bin ein Freund von schnellem Handball und konsequentem Umschaltspiel. Dass man in diesem kurzen Zeitraum nicht alles umsetzen kann, ist klar, aber ich hoffe, dass wir lange zusammen arbeiten werden und ich meine persönliche Note als Trainerin hinterlassen kann. Vor allem achte ich darauf, dass die Mädels ihren Spaß am Handball nicht verlieren. Denn ohne Spaß gibt es keinen Erfolg.

Deine Kinder toben während der Spiele auch immer durch die Halle - hast Du bei ihnen auch schon handballerische Talente entdeckt?
Ich habe nie den Handball in den Vordergrund gestellt, obwohl unsere Zwillinge schon im Bauch Männerspiele von der Bank aus erleben durften. Seit sie auf der Welt sind unterstützen sie uns in der Halle - mich auf der Bank und meinen Mann Matthias während er tolle Fotos macht. Tatsächlich ist es so, dass Maximilian mit seinen 5 Jahren tatsächlich den Handball für sich entdeckt hat und bei SG Hainhausen leidenschaftlich dabei ist, die Halle unsicher zu machen.

 
Vielen Dank, Alisa. Nochmals herzlich willkommen und viel Erfolg bei den anstehenden Aufgaben!
 

Alisa Stickl neue Trainerin der U23 und A-Jugend

Alisa Stickl

Mit Alisa Stickl, ehemalige bosnische Nationaltorhüterin und Bundesligaspielerin, konnten die Verantwortlichen eine Nachfolgerin für Thomas Wallendorf finden, der vor drei Wochen aus persönlichen Gründen zurückgetreten war. 

 

Alisa Stickl wird bereits am heutigen Freitag, 01.12.2017, im Auswärtsspiel der U23 beim TSV Griedel auf der Bank sitzen und die Mannschaft coachen. 

 

Die 44-jährige B-Lizenzinhaberin erfüllt voll das Anforderungsprofil und verfügt bereits über einschlägige Erfahrungen als Damentrainerin. So coachte sie erfolgreich von 2007 bis 2011 die HSG Mörfelden und stieg mit dieser in die 3. Liga auf. Nach einer Babypause 2012  betreute Stickl mit dem HSV Götzenhain 2013/14 auch ein Männerteam in BOL bzw. Landesliga. Mit Mainz-Weisenau stieg Stickl in der Saison 2016 in die Rheinhessenliga auf und trainierte zuletzt die Landesliga-Damen der FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel in der Saison 2016/17. Als Spielerin führte ihr Weg aus der Heimat Bosnien (Premierliga RK Iskra) nach Deutschland, Italien und Schweden 2001. Ihre aktive Karriere beendete Stickl 2007 beim TV Dutenhofen (Regionalliga).

 

„Ich freue mich auf die Tätigkeit mit diesen talentierten und engagierten Spielerinnen. In Bad Soden wurde in den letzten Jahren wirklich eine herausragende Jugendarbeit gemacht“, so Stickl in Vorfreude auf die neue Aufgabe und weiter: „Hier können wir mit den vorhandenen Möglichkeiten viel erreichen.“

 

Thomas Wallendorf tritt zurück

Mit großem Respekt nahm die wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt am Sonntagabend das Rücktrittsgesuch von Thomas Wallendorf an. Der 51-jährige Trainer hatte die Verantwortlichen am Vortag um die sofortige Auflösung seines Vertrages gebeten, um in einer privaten Angelegenheit uneingeschränkt für seine Familie da sein zu können.

 

Thomas Wallendorf

Abteilungsleiter Rainer Mies bedauert dies sehr: „Wir haben aber allergrößtes Verständnis für seine Bitte und sind dieser natürlich sofort nachgekommen, auch wenn wir ihn sehr ungerne gehen lassen." Wallendorf teilte den Mädels seine Entscheidung nach dem gewonnenen U23-Spiel gegen die HSG Kleenheim II mit und löste damit großes Betreten aus, denn während seiner Amtszeit hat er deutliche Spuren hinterlassen und war unter anderem maßgeblich für den Klassenerhalt der letztjährigen Landesligadamen verantwortlich.

 

Der Ausfall des A-Lizenzinhabers reißt nun ein großes Loch im Verein, denn er hat sowohl die U23 als auch die Teams der A-Jugendbundesliga und A-Jugendoberliga gecoacht. Bereits am nächsten Wochenende steht in der A-Jugendbundesliga beim HSV Magdeburg das entscheidende Spiel um den Einzug in die nächste Runde an. Kurzfristig erklärte sich daher C-Jugendtrainer Holger Hölzinger bereit, die Mannschaft darauf vorzubereiten und in Magdeburg wie auch beim Auswärtsspiel der U23-Damen auf der Bank zu sitzen. Die langfristige Nachfolge soll dann in aller Ruhe geklärt werden.

 

Die wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt bedankt sich ausdrücklich bei Thomas Wallendorf für die geleistete Arbeit und wünscht ihm und seiner Familie alles erdenklich Gute für die Zukunft.

 

A-Lizenzlehrgang des DHB 2017/18

Holger Hölzinger drückt die Schulbank

Es war schon länger eines seiner großen Ziele, nun ist es soweit. Die A-Lizenz ist für unseren Tausendsassa Holger Hölzinger zum Greifen nahe. Dazwischen liegt „nur“ noch zwölf spannende Monate mit einem reichhaltigen Lehrplan. Vor der abschließenden Prüfung wird Holger an vier einwöchigen Ausbildungsblöcken sowie an zwei einwöchigen Hospitationsphasen bei einer Bundesligamannschaft teilnehmen. Lehrgangsinhalte sind nicht nur die handballspezifischen Trainingsinhalte, sondern auch Themen wie Sportmedizin, Sportpsychologie und Sportsoziologie, bei der beispielsweise der Ausbau der sozialen und emotionalen Kompetenz sowie der Umgang mit Medien eine wichtige Rolle spielt. 
 
Geleitet wird die Ausbildung von Bundeslehrwart Michael Neuhaus, der am sonnigen Sonntag 18.06.2017, dem ersten Tag des ersten Blockes, in Hennef gleich 21 Aspiranten begrüßen konnte. Wir wünschen Holger viel Erfolg und freuen uns bereits darauf im Mai 2018 einen neuen A-Lizenzinhaber bei uns begrüßen zu dürfen!

 

Die Teilnehmer des Lehrjahres 2017/18 (Foto: Deutscher Handballbund)

Emotionaler Abschied

Letztes Spiel für Paul Günther

Um 16:40 Uhr am Sonntag war es soweit. Nach dem Finale und der anschließenden Siegerehrung kam der lange befürchtete und bislang verdrängte Moment des Abschiednehmens von Paul Günther. Schon direkt nach dem Spiel flossen bei einigen Spielerinnen die Tränen - da merkte man dann doch, dass trotz aller vorangegangener Psychotricks das Thema Abschied auch während des Spiels nicht ganz aus den Köpfen war. Nachdem Abteilungsleiter Rainer Mies und der Vereinsvorsitzende der TG Bad Soden, Thomas Braun, ihr Bedauern ausgedrückt hatten und dabei die vergangenen sieben Jahre kurz Revue passieren ließen, bedankten und verabschiedeten sich seine B-Mädels und die Zuschauer dann zu den Klägen von Trude Herrs "Niemals geht man so ganz" von "ihrem" Paul. Und wer die Szenen in der Halle mitverfolgt hat und die Tränenbäche bei Paul, den Spielerinnen, Eltern, Geschwistern und Fans gesehen hat, der wird eine Ahnung bekommen haben, was dieses Team die letzten Jahre ausgezeichnet hat und wie der großartige Erfolg des Final Four-Wochenendes, das unter dem Motto "David gegen Goliath" stand, überhaupt möglich wurde. 

 

 
Eine ausführliche Würdigung fand sich auch im Programmheft des Final Fours - wir dürfen diese mit Genehmigung der Autoren auch hier wiedergeben: 
 
 

Danke, Paul!

 

Trainerwechsel sind im Sport das Normalste der Welt. Eigentlich. Aber bei diesem ist es schon etwas anders...

 

Denn Paul Günther hat sich nach sieben Jahren entschlossen, den Verein zu verlassen. Auch wenn wir diese Entscheidung respektieren und verstehen, die Lücke, die er reißen wird, ist verdammt groß, und es fällt uns sehr schwer, ihn gehen zu lassen. Die Leistung von Paul ist nicht hoch genug zu bewerten. Er ist einer, wenn nicht gar der Faktor für den sportlichen Aufschwung unserer Spielgemeinschaft. Mit seinem Engagement und seiner Leidenschaft hat er maßgeblichen Anteil an unserem Erfolg.

 

Er hat mit den Damen zwei Aufstiege und 5 der insgesamt 6 Hessenmeisterschaften mit der Jugend zu verantworten. Insbesondere der erste Titel im Jahr 2011/12 bleibt vielen in Erinnerung, sorgte dies doch für ein echtes erstes Ausrufezeichen in der hesssichen Handballwelt. Aber auch die Zielstrebigkeit, Konsequenz und Freude, mit der er die heutige B-Jugend bis unter die besten vier Mannschaften Deutschlands geführt hat, wird lange haften bleiben. Er war es zudem, der zu einem großen Teil für die Professionalisierung unserer Trainingsmethoden gesorgt hat.

 

Darüber hinaus erkannte er schon früh, dass der sportliche Erfolg mit den Möglichkeiten der sozialen Medien flankiert werden sollte. Er baute unseren Facebook Account auf und ergänzte diesen noch durch eine App, als nur wenige Vereine über ein solches Instrument verfügten. Er sorgte dafür, dass wir in den sozialen wie Printmedien präsent waren, und wir in der Handballwelt mit unseren immer größer werdenden Erfolgen wahrgenommen wurden. 

 

All das war wichtig für unseren großen Erfolg, aber beileibe nicht das Einzige, das ihn auszeichnet. Seine Stärke ist seine ausgeprägte Emotionalität und seine kompromiss­lose Fokussierung auf die Ziele. Er verlangt viel von seinen Mädels und seinem Umfeld, aber sein persönlicher Einsatz ist im Gegenzug riesig. Gelegentlich geht seine Impulsivität auch mal mit ihm durch und nicht allen hat er es während seiner Zeit recht gemacht. Auch, weil er sich nie scheut, unpopuläre Entscheidungen zu treffen, wenn er es für notwendig hält. Aber im Ergebnis entstand eine außergewöhnlich tiefe Verbundenheit mit seinen Teams, die weit über die Grenzen der Handballhalle hinweg geht. Er ist immer für die Mädels und die Eltern da, weiß von Problemen in Schule, Beruf oder Privatleben und kümmert sich.

 

Sein aufopferungsvolles Engagement zeigte sich vor allem auch dann, wenn Not am Mann war. Mehrmals während der sieben Jahre übernahm er entgegen der ursprünglichen Planung kurzerhand noch Verantwortung für zusätzliche Mannschaften, half aus und stand fast jeden Tag in der Halle. Nein, wer einen Paul hat, muss sich nicht auf Ruhe und Besinnlichkeit einstellen. Hier geht es immer zur Sache. Er lebt mit Haut und Haaren für seine Mannschaften und den Verein und ist bestrebt, ein optimales Umfeld für die Mädels herzustellen. Das ist nicht für alle einfach. Aber sehr erfolgreich. Er stellt auch immer die Mannschaft über alles ohne die Individualität der Mädels zu vernachlässigen. Und er ist oder war eine Integrationsfigur über alle Mannschaften hinweg, selbst bei den Minis hat er sich blicken lassen und Spielfeste begleitet. Es war eine wahre Freude, ihn dabei zu beobachten, auch wenn die Arbeit mit den Allerkleinsten wahrscheinlich nie seine wahre Berufung werden wird. 

 

Lieber Paul, es hat riesengroßen Spaß gemacht, mit Dir an dem Projekt „Just for Girls“ zu arbeiten. Wir werden Dich vermissen!

 

DANKE PAUL !

 

Letztes Training mit Mela für Schlümpfe und Minis

Melanie Zimmermann

Nach mehr als fünf Jahren als Trainerin der Handball-Schlümpfe und Minis bei der TG Bad Soden war Melanie Zimmermann am Freitag, 19.05.2017 das letzte Mal im Training.

 

Mela war jahrelang DIE Bezugsperson für unsere Kleinsten und hat die Kinder mit viel Spaß aber auch mit der angemessenen Ernsthaftigkeit an den Handballsport herangeführt. Unzählige ihrer Schützlinge zählen heute zum Stammpersonal unserer Jugendmannschaften.

 

Nun hat sie sich schweren Herzens dazu entschlossen, Abschied zu nehmen. Schade, aber verständlich. Mela, vielen Dank für Deine Arbeit, wir wissen, was wir an Dir gehabt haben!!

 

Neuer Trainer für Damen 1 und A-Jugend

Mit Thomas Wallendorf konnten die Verantwortlichen der FSG Vortaunus und wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt einen äußerst erfahrenen Trainer für die nächstjährige Saison gewinnen. Der A-Lizenzinhaber wird neben den Damen 1 auch die A-Jugend übernehmen, die er gemeinsam mit dem bereits für die Damen 2 zuständigen Trainer Horst Schüßler verantworten wird. 

 

Thomas Wallendorf

Rainer Mies, der sich höchstpersönlich um diese wichtige Verpflichtung gekümmert hatte, zeigt sich begeistert: „Nachdem wir in den vergangenen Wochen mehrere sehr gute Gespräche mit potenziellen Trainerkandidaten geführt haben, bin ich sehr froh, mit Thomas Wallendorf eine tolle Besetzung für diese Schlüsselposition in unserem Trainerstab gefunden zu haben. Es passte menschlich von Beginn an, und ich bin mir sicher, dass er uns bei der weiteren Entwicklung unserer Handballerinnen sehr helfen wird.“ In der Tat verfügt Wallendorf über einen reichhaltigen Erfahrungsschatz. Nach Trainerstationen bei hochklassigen Jugend- und Männermannschaften des TV Hüttenberg, HSG Pohlheim, TSV Langgöns, HSG Dutenhofen/Münchholzhausen sowie bei den Damen der HSG Gedern/Nidda führte ihn die letzte Station erstmals in den Taunus, um die Oberliga-Männermannschaft unseres Nachbarn TSG Münster zu übernehmen. 


Nun hat sich der 51-jährige Hüttenberger dafür entschieden, seine weitere Trainerlaufbahn bei uns fortzusetzen: „Das Konzept hat mich einfach überzeugt. Ich hatte hier sehr vertrauensvolle Gespräche und habe mich auch bereits mit den Mannschaftsverantwortlichen ausgetauscht. Auch mit Paul Günther habe ich mich lange unterhalten und dabei vieles erfahren, was mir den Einstieg erleichtern wird. Wir werden die „Übergabe“ möglichst reibungslos gestalten, denn im Vordergrund steht neben dem sportlichen Erfolg auch die Zufriedenheit der Spielerinnen.“ Nachdem die Weichen damit für die nächste Saison bereits gestellt sind, denn Wallendorf wird die Damen 1 unabhängig von der nächstjährigen Spielklasse übernehmen, bat Paul Günther den neuen Trainer darum, bereits die letzten drei Saisonspiele der Damen 1 zu übernehmen. Günther dazu: „Ich glaube, dass die Damen in diesen wichtigen Spielen um den Klassenerhalt einen neuen Impuls benötigen. Thomas kann unbelastet und mit neuen Ideen hoffentlich zusätzliche Kräfte bei meinen Mädels mobilisieren.“ 

Die beiden Protagonisten haben darüber hinaus abgesprochen, dass Paul Günther die A-Jugend in der anstehenden Bundesliga-Qualifikation betreuen wird. Mit Blick auf die Vorrunde auf hessischer Ebene, die während der Spiele der B-Jugend um die Deutsche Meisterschaft stattfindet, war es Wallendorf wichtig, nicht die Kontinuität zu gefährden.  

Wir freuen uns, dass eine harmonische Lösung für die anstehenden Aufgaben gefunden wurde, und begrüßen Thomas Wallendorf herzlich in unserem Team!

 

Paul Günther hört zum Saisonende auf

Paul Günther geht

Seit mehr als sieben Jahren ist Paul Günther ein fester Bestandteil unseres Trainerteams und hat in dieser Zeit maßgeblichen Anteil daran, dass die wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt zu eine der führenden Adressen in Hessens Mädchenhandball geworden ist.
 
Nun hat er den Verantwortlichen mitgeteilt, dass er in der nächsten Saison nicht mehr als Trainer zur Verfügung stehen wird. Nach vielen erfolgreichen Jahren im Aktivenbereich sowie bislang vier Hessenmeisterschaften mit der Jugend natürlich ein herber Verlust für uns.
 
Nicht nur wegen seiner sportlichen Erfolge, auch wegen seiner integrativen Art über Mannschaftsgrenzen hinweg hat er jahrelang dazu beigetragen, dass eine große Verbundenheit der Spielerinnen und Eltern zum Projekt der weiblichen Spielgemeinschaft besteht. Nun hat er für sich entschieden, eine Pause einzulegen. Jeder, der beobachten konnte, mit welch hohem zeitlichen und emotionalen Aufwand Paul Günther in den letzten Jahren für die Mädels und den Verein tätig war, kann das nachvollziehen. Vor dem Abschied hat er aber zunächst noch einige feste Ziele im Blick: Klassenerhalt mit den Damen und Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft mit der B1-Jugend. 
 

Nico Robinson neuer Torwarttrainer

Nico Robinson

Mit Nico Robinson begrüßen wir mit großer Freude ein neues Teammitglied der wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt.

Der 17-jährige Hessenauswahlspieler, der in der A-Jugendbundesliga bei der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden spielt, derzeit jedoch durch einen Kreuzbandriss außer Gefecht gesetzt ist, übernimmt ab sofort das Torwarttraining der B-Jugend. Bereits am Wochenende beim letzten Rundenspiel der Mannschaft saß Nico auf der Bank und betreute seine Schützlinge.

 

Trainer Paul Günther ist begeistert: „Nico ist trotz seines jungen Alters bereits sehr reif. Es zeigt sich, dass er in seiner Karriere nicht nur selbst gutes Training genossen hat, sondern dies auch verinnerlicht hat und daher weitergeben kann. Er wird mich sehr gut entlasten können.“ Es sei bereits besprochen worden, dass zukünftig auch unsere anderen Torhüterinnen in den Genuss seiner spezifischen Trainingseinheiten kommen sollen.

 

Nico, herzlich willkommen bei uns!!

 

Athletiktrainer Christian Weilbächer stellt sich vor

Christian Weilbächer

Bereits seit einem halben Jahr ist Christian Weilbächer als Athletiktrainer für unsere weibliche Jugendspielgemeinschaft tätig. Der ausgebildete Physiotherapeut, der u.a. auch für die Basketball-Bundeligamannschaft der Gießen 46ers tätig war, arbeitet mindestens einmal pro Woche mit der C- und B-Jugend. Die Mädels haben intensiv und konzentriert an ihren athletischen Fähigkeiten gearbeitet und die Ergebnisse sind beeindruckend. Sie haben mittlerweile sichtlich an Stabilität gewonnen, fraglos ein Pluspunkt für eine harte Saison. Inzwischen kommt auch unsere Damenmannschaft in den Genuss seiner Übungseinheiten. Selbst wenn es zuweilen sehr anstrengend ist, gehen die Mädels mit großer Freude und positiver Energie in das Training. Wir haben Christian nach den Trainingsinhalten und seinem Geheimrezept gefragt. 

 

Christian, Du leitest seit einigen Monaten unser Athletiktraining. Wie ist dein bisheriger Eindruck?

Mein Eindruck ist sehr positiv. Zugegeben bin ich auch etwas überrascht, wie motiviert und talentiert die Spielerinnen sind. Die Mädels sind auch offen für Dinge, die sie so noch nicht gemacht haben. Die Zusammenarbeit klappt sehr gut und ich denke, ein gewisses Vertrauensverhältnis hat sich auch schon entwickelt. Gerade die Trainer zeigen großes Vertrauen und wir kommunizieren intensiv, offen und zielführend.

 

Welche Ausbildung und Erfahrungen auch aus anderen Sportarten bringst Du mit?

Ich bin Physiotherapeut und so medizinisch vorgebildet. Meine Spezialisierung ist die Sportphysiotherapie und da habe ich vor kurzem einen Master of Science „Sports Physiotherapy“ in Salzburg erworben. Weiter hab ich einen C-Lizenz-Trainerschein Leistungssport „olympisches Gewichtheben“, da ich diese Sportart als Grundlage von athletischem Training erachte. Gearbeitet habe ich ein Jahr in der BEKO-Basketballbundesliga bei den Gießen 46ers und war dort als Physiotherapeut und Athletiktrainer der Profis und Nachwuchsmannschaften (Nachwuchs-Bundesliga) tätig. Vorletzte Saison hab ich in der GFL 2 die Darmstadt Diamonds (American Football) physiotherapeutisch betreut. Man sieht, ich bin sehr an den amerikanischen Sportarten orientiert.

Selbst habe ich 12 Jahre Fußball gespielt und musste nach der A-Jugend aufgrund von Verletzungen aufhören. Mit meinem heutigen Wissen wäre das damals zu vermeiden gewesen.

 

Muss man mit Handballern anders arbeiten als z.B. mit Fußballern?

Naja, jeder Sport hat eigene Charakteristiken. In der Grundlage sind aber alle Spielsportarten wie Basketball, Fußball und eben auch Handball sehr ähnlich. Diese Sportarten sind Schnellkraft dominant und deshalb hat das Training ähnliche Übungen. Im Detail wird dann aber auch sportartspezifisch gearbeitet.

 

Unsere C1 und B1 konzentrieren sich regelmäßig einmal die Woche mit Dir zusammen ausschließlich auf ihre körperliche Fitness. Warum ist aus Deiner Sicht Athletiktraining schon im Teenageralter so wichtig und ab wann sollte oder darf man damit beginnen?

Athletiktraining sollte bereits bei den Kleinsten ein Teil des Trainings ausmachen. Als Vorbereitungstraining macht es immer Sinn, an der Athletik zu arbeiten. Leider kommen viele Kinder heute mit anderen Voraussetzungen zum Sport. Vor 20 Jahren war vieles noch nicht nötig, was heute im Verein geleistet werden muss. Da geht es nicht nur um Kraft und Ausdauer. Besonders die Koordination ist schwächer und ist ebenfalls Teil des Athletiktrainings.

Wenn dann eine Mannschaft ambitioniert ist, kann Athletiktraining ein Ergänzungstraining sein. Die Mädels in der C- und gerade B-Jugend haben teilweise Belastungen, die einem Profisportler gleichkommt. Diese Belastungen müssen verkraftet werden und da greift das Athletiktraining an. An erster Stelle steht immer die Verletzungsprävention!

 

Welches sind die Schwerpunkte Deines Trainings mit den beiden Mannschaften?

Mit beiden Teams erarbeitete ich Grundlagen. Zentral in meiner Arbeit ist das Langhanteltraining, hier verwenden wir viel Zeit für das Erlernen einer guten Technik. Dann wird in der C-Jugend mehr auf Koordination und Körpererfahrung Wert gelegt. Die B-Jugend kann schon intensiver belastet werden. Da stehen auch schon Krafttests auf dem Programm. 

 

Du lässt die Mädels mit schweren Gewichten trainieren? Ist das nicht bedenklich, man hört doch, dass Krafttraining bei Jugendlichen schädlich sei.

Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube, der sich besonders im deutschsprachigen Raum festgesetzt hat. Grundsätzlich kann jeder Sport bei der falschen Ausführung schädlich sein, das ist richtig. Bei gut angeleiteter Ausführung hat Krafttraining nachweislich aber große Vorteile. In vielen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass Knochen fester werden, die Verletzungsanfälligkeit sinkt und die sportliche Leistung steigt. Das Vorurteil, dass es die Wachstumsfugen schädigt, ist schlichtweg quatsch. Die Verletzungsrate in der Ausübung ist um ein Vielfaches geringer, als beispielsweise beim Fußball oder auch Handball. Es kommt nur immer auf die Ausführung an.

 

Du warst auch Teil unseres erfolgreichen Camps "Just for Girls". Wie ist es für Dich, jetzt ausschließlich mit Mädels und jungen Frauen zu arbeiten? Gibt es einen Unterschied zur Arbeit mit männlichen Teams?

Der Unterschied ist nicht groß. Körperlich braucht man nichts zu unterscheiden. Charakterlich unterscheiden sie sich schon, aber da alle mit dem Sport eine große Gemeinsamkeit verbinden, ist die Motivation letztlich gleich. 

 

Die wichtigste Frage zum Schluss: Wie schaffst du es, dass die Mädels immer mit einem so großen Strahlen auf dem Gesicht aus deinem Training kommen?

Das kann ich auch nicht verstehen :-). Ich kann nur sagen, dass es weniger an mir liegt. Ich biete ein Training an, die Spielerinnen ziehen mit und sehen dann das ein oder andere Mal, wozu sie eigentlich in der Lage sind. Niemand hat vorher die Vorstellung, sein eigenes Körpergewicht als Zusatzlast in der Kniebeuge zu bewältigen. Wenn das dann geht, ist das ein super Gefühl und macht Lust auf mehr.

 

Christian, vielen Dank für dieses sehr informative Gespräch, und wir wünschen Dir und den Mädels weiterhin viel Spaß und viel Erfolg!

 

Neuzugang im Trainerteam

Die wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt kann kurz vor Jahresende noch eine wichtige Personalie vermelden: Zur kommenden Saison wird Olaf Kühnel das Trainerteam der weiblichen Jugendspielgemeinschaft verstärken. Kühnel verfügt über eine langjährige Trainererfahrung, als letzte Stationen sind das Engagement bei der Landesliga-Damenmannschaft der SG Nied und der weiblichen Auswahl des Bezirkes Wiesbaden/Frankfurt zu nennen. Darüber hinaus ist er auch hauptverantwortlich für die Organisation des überregional bekannten Niddacups, das alljährlich Anfang Januar in den Frankfurter Hallen ausgetragen wird.

 

Neben seiner Trainertätigkeit wird Olaf Kühnel seine reichhaltigen Erfahrungen auch in die Jugendkoordination der weiblichen Spielgemeinschaft einbringen, um den Mädchenhandball im westlichen Vortaunus weiter voranzutreiben und zu stärken. „Ich verfolge die wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt bereits seit Längerem. Das Konzept ist sehr überzeugend und ich freue mich, zukünftig meinen Beitrag zum Erfolg leisten zu können“, so Olaf Kühnel. 

 

"Wir begrüßen Olaf ganz herzlich und freuen uns sehr, dass er sich für uns entschieden hat," so ein sichtlich zufriedener Abteilungsleiter Rainer Mies über den Neuzugang.

 

Auch die FNP berichtet über diese Personalie.

 

Stärkung Trainerteam

Die wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt hat im Leistungsbereich die Weichen für die nächste Saison gestellt. Die Zusammenarbeit mit Yvonne Thon als Trainerin der weiblichen A-Jugend endete im März. Der Verein bedankt sich bei Yvonne Thon für ihr Wirken in den letzten 3 Jahren, die große Erfolge, u.a. den Gewinn der Hessenmeisterschaft in der B-Jugend in der Saison 2013/14, zur Folge hatte. Die letzten Spiele wird die Mannschaft von Paul Günther betreut.  


Mit Holger Hölzinger, Inhaber der B-Lizenz, ist es uns gelungen, für die nächste Saison einen hochqualifizierten und erfahrenen Trainer zu gewinnen. Er war aufgrund seiner Erfahrungen im Mädchen- und Frauenhandball und seinen außergewöhnlichen persönlichen Fähigkeiten, die er auch in seinem Beruf unter Beweis stellt, erste Wahl und wir freuen uns, ihn für unser Projekt gewonnen zu haben. Mit ihm stößt ein Trainer zu uns, der die Chancen und das Potenzial in unserer Spielgemeinschaft sieht und mit uns den Weg der weiteren Förderung des Mädchen-Handballs in der Region und Hessen gehen möchte. Ab 1. April 2015 wird er für uns tätig sein und das Traineramt bei der A- und C-Jugend übernehmen.

Holger Hölzinger war u.a. bei der SG Bruchköbel (Oberliga Herren), TV Altenhasslau (Landesliga/Oberliga Damen), TV Flieden (Landesliga Herren), SSV Großenlüder/Hainzell (Landesliga Damen) als Aktiventrainer tätig. Weiterhin leitete er eine Vielzahl an DHB-Trainingscamps und war lange Jahre als Kreis- und Bezirksauswahltrainer, HHV-Kadertrainer und als Referent/Prüfer in der Trainerausbildung beschäftigt. Beruflich ist Holger Hölzinger u.a. in der Vereinsberatung, der Konzeptentwicklung und dem Qualitätsmanagement unterwegs.

Somit ist das Trainerteam für den leistungsorientierten Bereich für die nächste Saison komplett. Auch Paul Günther, mittlerweile dann im sechsten Jahr Trainer bei der wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt, bleibt der Abteilung mit voller Kraft erhalten. Erfolgstrainer Paul Günther wird weiterhin die weibliche B-Jugend der wJSG sowie die Damen der FSG Vortaunus trainieren.

 

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