Verdienter Punktgewinn im Derby

07.12.2017: FSG3 - TSG Eppstein 17:17 (9:5)

Mit einem letztlich gerechten 17:17-Unentschieden trennten sich im Derby die FSG Ober-Eschbach/Vortaunus 3 und die TSG Eppstein. Zu ungewohnter Spielzeit unter der Woche - Eppstein hatte um Spielverlegung gebeten - trafen in diesem Derby zwei Mannschaften aufeinander, die sich in der Tabelle im unteren Drittel wiederfinden. Gegen die Burgstädterinnen sah Trainer Horst Schüßler gute Chancen, weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.

 

Taktisch begannen unsere Damen in der Abwehr mit einer offensiven 5:1 Abwehr, um die Kreise des Rückraums und der starken Außenspielerinnen bei Eppstein einzudämmen. Mit gutem Erfolg, denn zu Beginn der Partie lief tatsächlich nicht viel zusammen bei den Burgstädterinnen, die zahlreiche technische Fehler produzierten. Diese Schwächephase nutzten unsere Damen konsequent und konnten sich bis zum 9:4 in der 28. Spielminute einen komfortablen Vorsprung erspielen. Dabei brillierten im Angriffspiel das Duo Eyrich/Herzog über das Kreisanspiel, welche Eppstein nicht zu verhindern wusste. Mit einem bis dahin gerechten 9:5 ging es dann zum Pausentee.


Nach Wiederanpfiff begann dann ein erwarteter Sturmlauf der Gäste, die in der 45. Spielminute zum 13:13 Ausgleich führte. Eppstein hatte seine Abwehr ebenfalls auf eine offensive Variante umgestellt, was im Angriffsspiel der Gastgeber zu Problemen im Abschluss führte. Der Ball fand den Weg ins Tor nicht mehr. Gleichzeitig kam in der Schlussphase die Eppsteinerin Müller über die halbrechte Angriffsposition immer besser ins Spiel und war von der Abwehr unserer Mädels kaum zu bremsen. Dies führte zu einem 13:17 Zwischenstand zugunsten der Gäste, der aber nun nochmals Kräfte bei den Gastgebern freisetzte. Mit 4 Toren in 4 Minuten egalisierten unsere Damen zum 17:17, die TSG Eppstein konnte den eigenen Ballbesitz 15 Sekunden vor der Schlußsirene nicht mehr verwerten. Am Ende stand eine mehr als gerechte Punkteteilung.

 

Trainer Horst Schüßler lobte zusätzlich noch die Leistung von Natalie Hessmer im Abwehrverbund der Gastgeber, die unermüdlich arbeitete und für zahlreiche Ballverluste der Gäste verantwortlich war.

 

Es spielten:

Janina Schultejans (Tor), Simone Brauer, Ruth Eyrich (6), Natalie Hessmer (3), Alexandra Sattler (1), Carina Woller, Lisa Bodenröder, Nadja Herzog (6), Nadja Schott (1).

 

Glanzloser Heimsieg 

11.11.2017: FSG3 - FSG Holzheim/Limburg 19:18 (9:9)

Nach der klaren Niederlage gegen die FTG Frankfurt in der Vorwoche wartete nun ein weiterer harter Brocken mit der FSG Holzheim/Limburg auf die Damen 3. Die Mannschaft um Trainer Horst Schüßler war sich darüber im Klaren, dass es gegen den Bezirksoberligabsteiger nicht einfach werden würde.

 

Der Beginn der Partie verlief zäh, erst in der 3. Spielminute wurde erstmalig von unseren Damen zum 1:0 eingenetzt. Ab diesem Zeitpunkt kamen die Hausherrinnen zunächst besser ins Spiel und konnten sich bis 15. Spielminute einen Vorsprung von 6:3 erarbeiten.  Dieser Vorteil brachte nicht die erhoffte Beruhigung ins Spiel der Gastgeber. Diese brachten nun den Gegner wieder durch zahlreiche Fehlwürfe und technische Fehler nach vorne. Gleichzeitig war die Abwehr mehr als nur löchrig und ermöglichte den Gästen gegen Ende der Partie leichte Tore. So musste man zum Ende der ersten Hälfte ein 9:9 unentschieden quittieren.

 

Mit Beginn der zweiten Hälfte erfolgte ein Schlagabtausch, der bis zur 46. Spielminute beim Stande von 14:14 noch völlig offen war. Dann konnten sich unsere Damen mit zwei schnellen Toren zum 17:15 zwar absetzen, aber jetzt fing wieder ein Krimi an, der nichts für schwache Nerven war. Durch technische Fehler und damit verbundenen Ballverlusten sowie einer insgesamt zu schwachen Abwehr unserer Damen gelang den Gästen in der 59. Spielminute der Ausgleich zum 18:18. Bei eigenem Ballbesitz gelang dann 30 Sekunden vor der Schlusssirene der Siegtreffer zum 19:18 Endstand, ohne dass die Gäste die Restzeit noch zu einem eigenen Treffer nutzen konnten. Ein am Ende glücklicher Sieg für die Hausherrinnen.

 

Es spielten:

Janina Schultejans (TW), Teresa Tesfaldet, Carina Woller (1), Luisa Löb (1), Ruth Eyrich (5), Simone Brauer, Lisa Bodenröder, Alexandra Sattler (1), Berit Mies (8), Natalie Hessmer, Nadja Herzog (3) und Nadja Schott. 

 

Keine Punkte in Dotzheim

22.10.2017: TuS Dotzheim – FSG3  25:18 (14:8)

Nach ihrem Erfolg gegen die HSG BIK Wiesbaden fuhren unsere FSG Damen hochmotiviert und mit Unterstützung von Luisa Löb aus der U23 zur TuS Dotzheim, um weitere wichtige Punkte einzufahren.

 

Unsere Damen begannen sehr konzentriert, wurden aber durch eine gut gestaffelte 5:1-Abwehr der Dotzheimer Gastgeberinnen überrascht und fanden gegen diese Abwehr kaum spieltechnische Lösungen. Beim Stande von 5:3 in der 10. Spielminute war man noch in Schlagweite, doch dann häuften sich die technischen Fehler im Angriffsspiel. Das lud den TuS Dotzheim zu einfachen Toren ein und ließ diese dann auf 12:6 davonziehen. In dieser Phase hatten die FSG Damen faktisch keinen Zugriff auf das Spiel, auch die Abwehr erwies sich als nicht sattelfest und ermöglichte den Gastgeberinnen einfache Tore. So ging es mit einem vom Spielverlauf heraus gerechten 14:8 in die Halbzeitpause.

 

Mit Beginn der zweiten Hälfte wurden unsere Damen dann wieder entgegen aller taktischen Absprachen in der Halbzeitpause vom Dotzheimer Angriffswirbel förmlich überrollt und musste in der 38. Spielminute das 18:8 quittieren. Es wollte einfach nichts gelingen, trotzdem gaben sich die Damen nicht auf und stabilisierten sich nun im Angriff wie auch in der Abwehr, konnten aber den Rückstand nicht mehr wirklich aufholen und musste am Ende beim Stande von 25:18 beide Punkte in Dotzheim lassen. Mund abwischen und weiter kämpfen war die Devise nach dem Spiel.

 

Trainer Horst Schüßler sah mit dem knappen 11:10 eine bessere zweite Hälfte seiner Schützlinge und attestierte seiner Mannschaft eine völlig verschlafene erste Halbzeit in diesem Spiel.

 

Es spielten:

Janina Schultejans (Tor), Teresa Tesfaldet, Carina Woller (1), Luisa Löb (2), Ruth Eyrich (6), Simone Brauer, Lisa Bodenröder, Daniela Thurgood (2), Alexandra Sattler, Natalie Hessmer (2), Nadja Herzog (2) und Nadja Schott (3).

 

Handballkrimi in Wiesbaden 

08.10.2017: HSG BIK Wiesbaden - FSG3 22:23 (14:12)

Zu ihrem 3. Spiel der noch jungen Saison reisten unsere Damen diesmal zur HSG BIK Wiesbaden. Nachdem die ersten beide Spiele klar verloren gingen, wollten sich die Damen diesmal nicht so einfach die Butter vom Brot nehmen lassen und sich so teuer wie nur möglich verkaufen. Gleich zu Beginn der Partie entwickelte sich daher ein packender Zweikampf beider Mannschaften. Bis zur 17. Spielminute beim Stande von 7:7 konnte sich keine der beiden Mannschaften Vorteile verschaffen. Eine kleine Schwächephase bei unseren Damen führte dann zu Ballverlusten, die die Gastgeberinnen dazu nutzten, sich auf 12:9 in der 26. Spielminute abzusetzen und schließlich mit einem 2-Tore Vorsprung (14:12) in die Halbzeitpause zu gehen. 

 

Nach dem Pausentee folgten sieben zähe Spielminuten mit einigen vergebenen Großchancen auf beiden Seiten. Trotzdem konnten unsere Mädels in der 37. Spielminute den Anschluss zum 15:15 herstellen. In dieser Phase drehten die Damen nochmals auf und setzen sich bis auf 18:20 in der 49. Spielminute weiter ab, mussten dann aber wiederum den Ausgleich zum 21:21 in der 57. Spielminute hinnehmen. In dieser Phase hatten die Gastgeber ihre Abwehr auf eine offensive Variante umgestellt, was im Angriffsspiel unserer Damen zu einigen Ballverlusten führte. Was nun folgte, war ein Handballkrimi pur – zunächst netzten die Gastgeberinnen in der 58. Minute zum 22:21 Führungstreffer ein, den unsere Damen sofort im Gegenzug zum 22:22 egalisierten. Nun war HSG BIK Wiesbaden in der 59. Spielminute in Ballbesitz, verloren diesen aber und ermöglichten unseren Damen damit 30 Sekunden vor Schluss einen Überlaufangriff. Dieser konnte auf der Gegenseite nur durch ein regelwidriges Foul mit anschließendem 7m für uns gestoppt werden. Ruth Eyrich verwandelte souverän den Strafwurf quasi mit dem Schlusspfiff zum 23:22.

 

Ein verdienter Sieg der Mannschaft, die mit hoher Intensität und starkem Kampfgeist auf allen Positionen an den Sieg geglaubt hat. Angetrieben von einer stark spielenden Ruth Eyrich mit 9 Treffern und einer sehr gut aufgelegten Torfrau Janina Schultejans, die 4 Siebenmeter sicher entschärfte und durch einige Glanzparaden die Mannschaft im Spiel hielt, war der Sieg am Ende die gerechte Belohnung für die gezeigten Leistungen auf dem Feld.

 

Es spielten:

Janina Schultejans (Tor), Carina Woller, Simone Brauer (3), Sabine Ullmann, Lisa Bodenröder, Nadja Herzog (3), Nadja Schott (1), Daniela Thurgood (4), Ruth Eyrich (9), Alexandra Sattler, Natalie Hessmer (3).

 

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