Damen 1 in der Saison 2016/17

Kader:

Katharina Hölzinger, Linda Pollak, Vivienne Rüdig (alle Tor), Greta Bucher, Nina Cutura, Gabriela Djini, Laura Hölzinger, Malin Lehmann, Fabienne Leichtfuss, Hanna Leidner, Jule Meck, Berit Mies, Sophie Scheibel, Nana Schurmann, Presiyana Stoencheva, Laura Thoma, Daniela Thurgood, Lisa Windecker.

 

Trainer: Paul Günther
Betreuerin: Anke Goslar-Mies

Vorbericht Damen 1 Saison 2016/17

Mit blutjungem Team in die Aufstiegssaison

Paul Günther ist voller Vorfreude: „Schön, dass es endlich los geht!“. Vorbei dann auch die Vorbereitungszeit, die der Trainer durchaus kritisch beurteilt, hatte er bedingt durch die Sommerferien doch nie den gesamten Kader zusammen. Nun kann es nach dem Aufstieg in die Landesliga zunächst nur darum gehen, die Klasse zu halten, aber: „Die Mädels sind hoch talentiert und top motiviert, da können wir schon für die eine oder andere Überraschung sorgen.“ In der Tat erkennt man an der Mannschaft, dass die Jugendarbeit der letzten Jahre echte Früchte trägt: Alleine 13 Spielerinnen aus der letztjährigen Jugend stehen im Kader und drücken das Durchschnittsalter erheblich nach unten. Für Alterspräsidentin Daniela Thurgood aber kein Problem: „Die Mädels sind trotz ihres Alters schon ganz schön abgezockt, sie werden auch in der Landesliga bestehen können. Wir haben echt eine tolle Mannschaft beisammen.“

 

Tatsächlich ist das letztjährige Aufstiegsteam erheblich verjüngt worden. Einige Spielerinnen haben sich entschlossen, in die zweite Mannschaft zu wechseln (Vesna Bosnic, Nadja Herzog, Christina Berneiser, Luisa Löb), andere haben den Verein verlassen, um woanders ihr Glück zu suchen (Karoline Ruppert (TV Langenselbold), Katharina Brand (TuS Kriftel II), Leonie Gaydoul (TV Reinheim), Laura Liertz (Berlin)) und die langjährige Torgarantin Ruth Eyrich hat sich dem Urteil der Ärzte gebeugt und ihre Karriere aufgrund von Knieproblemen beendet. Sie werden natürlich fehlen, gerade ihre Erfahrung war es, die die Mannschaft über die letzten Jahre getragen haben. Nun müssen andere ran.

 

Da die nun nachdrängenden jungen Damen aber bereits seit einigen Jahren in unterschiedlichen Konstellationen zusammen spielen, war keine weitere Findungs- und Integrationsphase erforderlich, wie sie bei einem so großen Aderlass eigentlich selbstverständlich gewesen wäre. Die neu hinzugekommene Presiyana Stoencheva (HSG Dreieich), auf die Günther große Stücke hält, kam so in ein intaktes Umfeld und hatte entsprechend keinerlei Anpassungsprobleme.

 

Daher konnte zunächst der Schwerpunkt darauf gelegt werden, die athletischen Voraussetzungen zu schaffen, um den körperlichen Anforderungen in der neuen Spielklasse gerecht werden zu können. Erst in der zweiten Hälfte der Vorbereitung kam dann häufiger der Ball mit dazu. Gerade in der Abwehr ging es darum, die Feinabstimmung zu forcieren, fehlt doch mit Karo Ruppert hier ein wesentlicher, stabilisierender Faktor im Mittelblock. Wie dies kompensiert werden kann, zeigten die Damen dann in den Freundschaftsspielen, in denen sich die Ergebnisse der intensiven Trainingseinheiten zeigten. So wurde nicht nur der Schwarzbach-Cup, sondern auch der Rotweinpokal in Ingelheim gegen starke Konkurrenz gewonnen.

 

Mit diesen letzten Erfolgen geht die Mannschaft gestärkt in die neue Saison. Wir werden auch Rückschläge haben, aber das kalkuliere ich ein und wir werden uns dadurch nicht in unserem Weg beirren lassen.“ Oberstes Ziel bleibt es, den Klassenerhalt zu sichern, aber sicher wird auch jede Chance genutzt werden, um in der Tabelle weiter nach oben zu klettern.

 

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