Am Punktgewinn vorbeigeschrammt

11.11.2018: FSG1- HSG Lumdatal 29:30 (13:15) 

Die Gastgeberinnen gingen hochmotiviert und mit der Bereitschaft alles zu geben in das Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer, der zunächst seiner Favoritenrolle gerecht zu werden schien. Der letztjährige Oberligaabsteiger ging nach 7 Minuten mit 5:2 in Führung und alles schien nach Plan zu gehen. Dann jedoch zeigten unsere Mädels ihren Kampfgeist und konnten das Spiel nun ausgeglichen gestalten. Durch geduldiges Spielen und das Warten auf die Chance, konnten immer wieder Tore erzielt werden. Bis zum 10:9 in der 21. Minute lagen die Stickl-Schützlinge dank einer konsequenten Abwehrarbeit knapp vorne, anschließend jedoch gelang es den Lumdatalerinnen jedoch, sich besser darauf einzustellen und beim 15:13 mit zwei Toren Vorsprung in die Halbzeit zu gehen. 


Nach der Halbzeit wurde die Heimmannschaft von den schnellen Angriffen der Gästen überrascht und verloren kurzzeitig den Anschluss. Insbesondere mit der Maßnahme, Spielmacherin Marijana Vidovic kurz zu decken, sorgten sie bei unseren Damen für einen negativen Überraschungsmoment, der es ihnen ermöglichte drei Treffer binnen weniger als zwei Minuten zu erzielen. Diese solide Führung konnte der Favorit bis zur 52. Minute beim 27:23 behaupten. Aber durch Mannschaftszusammenhalt, großem Willen und Kampf kamen unsere Damen wieder heran.
Alisa Stickl bereitet den letzten Spielzug vor

Nach einer wahren Aufholjagd konnte eine Minute vor Schluss sogar der Ausgleich erzielt werden und es blieb unsicher, wer diese Partie gewinnen würde. Am Ende war das Glück den Gästen hold, der entscheidende Ball rollte vom Innenpfosten ins Tor und in den letzten 20 Sekunden sollte es unseren Damen nicht mehr vergönnt sein, in die Nähe des gegnerischen Tores zu kommen, sodass sie sich letztlich mit einem Tor geschlagen geben mussten.
 

Sehr schade, und die Enttäuschung über die verpasste Chance, dem Tabellenführer den ersten Punktverlust zu bescheren, stand der Mannschaft ins Gesicht geschrieben. Dennoch holten sie sich nach Spielende den verdienten Applaus der Zuschauer ab.
 
Es spielten: 
Zorana Jurcevic (Tor), Sophie Scheibel (1), Serena Stölzel (1), Hannah Kohnagel (6), Laura Büscher (4), Ronja Schultejans, Irma Seferovic, Franziska Rochus (4), Luisa Löb (2), Lisa Windecker (8/2), und Marijana Vldovic (3/1).
 

Kampfgeist wurde nicht belohnt

04.11.2018: FSG1 – TSG Eddersheim II  24:28 (14:16)

Am Sonntag empfingen unsere Damen die zweite Mannschaft der TSG Eddersheim in der Hasselgrundhalle. Die Gastgeberinnen, die zwei verletzungsbedingte Ausfälle zu verzeichnen hatten, lieferten ihren Gästen einen spannenden Kampf um den Sieg, unterlagen letztendlich allerdings mit einem 24:28. 
 
Bereits zu Beginn der Partie konnten die Eddersheimer rasch die Spielführung übernehmen und sich innerhalb von 11 Minuten einen Vorsprung von 3 Toren erspielen. Obwohl die beiden Teams sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten, gelang es den Sodener Mädels nie ganz, den Gegner zu überholen oder sich sogar einen Vorsprung zu erarbeiten. Besonders das geschickte Zusammenspiel der Eddersheimerinnen mit ihrer Kreisläuferin stellte unsere Abwehr vor Herausforderungen, wenn auch Torfrau Zorana Jurcevic mit einigen beeindruckenden Paraden entscheidend Rückhalt bot. Hinzu kam, dass einige sauber herausgespielte Chancen im Angriff durch Pech im Abschluss vereitelt wurden, sodass unsere Damen mit einem knappen Rückstand von 14:16 in die Pause gingen.

Nach der Halbzeit spielten die Gäste selbstbewusst auf und konnten sich, begünstigt durch einige kleinere technische Fehler unserer Mädels, auf ein klares 14:20 absetzen. Gerade als der Spielausgang schon entschieden schien, fingen sich die Sodenerinnen aber wieder und konnten mit vereinten Kräften den Rückstand immer deutlicher verkürzen. Der Schlagabtausch gipfelte in der 55. Minute als unsere Damen sich bis auf ein Tor an den Gegner herankämpften und mit einem 23:24 noch einmal die Hoffnung auf einen Ausgleich weckten. Leider gelang es der Mannschaft, die durch einen zusätzlichen verletzungsbedingten Ausfall nun auch auf die starke Rückraumschützin Hannah Kohnagel verzichten musste, letztlich aber nicht mehr, das Spielglück zu wenden und musste sich so mit einem Endstand von 24:28 geschlagen geben.
 
Trotz der Niederlage haben unsere Mädels während des Spiels aufs Neue ihren Kampfgeist unter Beweis gestellt. So konnte die breit aufgestellte Mannschaft durch Teamstärke und Improvisationsfähigkeit das Verletzungspech wettmachen und ließ sie sich von einem Rückstand nie einschüchtern, sondern kämpfte bis zum Schluss und sorgte so für eine spannende Partie.

Es spielten: 
Zorana Jurcevic (Tor), Sophie Scheibel (2), Hannah Kohnagel (2), Laura Büscher, Maya Geiger, Ronja Schultejans (4), Irma Seferovic, Franziska Rochus (4), Luisa Löb (2), Lisa Windecker (6/3), Ulla Neumann und Marijana Vldovic (4).
 

 

Fotos: Matthias Stickl

 

Niederlage gegen starken Gegner

27.10.2018: FSG1 - TSG Leihgestern 26:30 (13:18)

Am Samstagabend hatten unsere Damen 1 den starken Aufsteiger aus Leihgestern zu Gast, der sich zu Beginn der Saison stark verstärkt hat und sich somit auch viel für dieses Jahr vorgenommen hat. Dementsprechend schwer machten sie es unseren Mädels gerade zu Beginn der Partie. Die Zuschauer mussten beim Stand von 3:7 nach 12 Minuten mit dem Schlimmsten rechnen, fühlte sich dieser Spielstand doch viel höher zugunsten der Gäste an, da diese hauptsächlich über Tempogegenstöße zum Abschluss kamen und sich unsere Mädels im Angriff ohne die ausreichende Bewegung sehr schwer taten. Doch nach und nach kam die Heimmannschaft immer besser ins Spiel und konnte den Spielstand bis zur 24. Minute sogar bis auf ein Tor verkürzen, bevor eine letztendlich entscheidende Schwächephase einen 5-Tore Rückstand zur Halbzeit bedeutete.

 

In der zweiten Halbzeit schafften es die Damen aus dem Vortaunus dann, das schnelle Spiel der Gegnerinnen besser in den Griff zu kriegen, auch wenn sie immer wieder leichte Tore kassierten, auch wenn Torfrau Zokky viele der gegnerischen Bälle stark parieren konnte. Aber auch unsere Damen scheiterten nun mehrmals an der eingewechselten Torfrau des TSG Leihgestern, die mehrere gute Chancen vereitelte und damit ihrer Mannschaft half, den Abstand beizubehalten. Da aus dem zu statischen Angriff der Heimmannschaft ohnehin nur wenige Chancen erspielt werden, müssen diese dann aber auch genutzt wurden, ansonsten wird es gerade gegen einen solchen starken Gegner schwer, ein Spiel zu gewinnen.


Nichtdestotrotz kämpften die Mädels bis zum Schluss und gaben nicht auf, weshalb der Spielstand dann zu Ende der Partie noch deutlich verkürzt werden konnte, auch wenn bei beiden Mannschaften allmählich die Luft raus war. Jede Spielerin bekam ihre Spielanteile, und es ist besonders schön, dass jede Spielerin einen Treffer erzielen konnte, auch wenn manch eine ab und zu auf einer ungewohnten Position auftreten musste.

 

Jetzt gilt es den Kopf hochzunehmen, aus den Fehlern zu lernen und die guten Aktionen mit in das nächste Spiel am kommenden Sonntag um 16:00 Uhr in der Hasselgrundhalle gegen die TSG Eddersheim II zu nehmen. Die Mannschaft würde sich sehr über Unterstützung von den Rängen freuen, die im Spiel gegen TSG Leihgestern leider etwas zu kurz kam.


Es spielten:
Zorana Jurcevic (Tor), Sophie Scheibel (1), Serena Stölzel (3), Hannah Kohnagel (5), Ronja Schultejans (2), Irma Seferovic (1/1), Franziska Rochus (2), Luisa Löb (1), Lisa Windecker (8/3), Ulla Neumann (2) und Marijana Vidovic (1).

 

Erste Niederlage in eigener Halle

21.10.2018: FSG1 - HSG Eibelshausen/Ewersbach 21:26 (11:12) 

Am vergangenen Sonntagnachmittag war es nun so weit. Die Damen 1 mussten zum ersten Mal in der neuen Saison eine Niederlage in heimischer Halle hinnehmen. Doch der Ausgang des Spiels gegen den Oberliga-Absteiger aus dem mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis war bis zum Schluss offen, denn die Vortaunus-Mädels hielten über die gesamte Spielzeit mit, sodass die favorisierten Damen der HSG Eibelshausen/Ewersbach erst kurz vor Spielende davon ziehen konnten. 

 

Nach einem etwas nervösen Beginn unserer Damen konnten die Gäste zunächst einen Vorsprung herausspielen und beim 4:8 in der 16. Minute sah es so aus, als würde das Spiel den erwarteten Ausgang nehmen. Dann aber kam stellte sich die Abwehr immer besser auf die individuellen Fähigkeiten der Gegenspielerinnen ein, Torfrau Zockt Jurcevic steigerte sich zusehends und der Angriff konnte nun immer häufiger mit guten spielerischen Aktionen die Eibelshausener Deckungsreihen überwinden. Innerhalb von vier Minuten gelangen vier Tore in Folge zum 8:8-Ausgleich. Spätestens jetzt war klar, dass es für die Gäste schwerer werden würde als von ihnen im Vorfeld gedacht. Bis zur Halbzeit blieben unsere Damen dran und so ging es mit einem knappen Rückstand von 11:12 in die Pause. 
 
Hannah Kohnagel steuerte 7 Tore bei
Wer nun dachte, dass klare Worte von Gästetrainer Gennadij Chalepo in der Kabine seine Mannschaft aufrütteln würde und unsere Mannschaft ins Hintertreffen geraten würde, sah sich getäuscht. Eine kompakte und stabile Abwehr bildete weiterhin die Grundlage für ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Mannschaft von Alisa Stickl in der 38. Minute zum ersten Mal in Führung gingen, die nach einer weiteren halben Minute unter dem Jubel der Zuschauer sogar auf 16:14 ausgebaut werden konnte. Diese hielt allerdings nicht sehr lange an, sodass die Damen 12 Minuten vor Ende erneut einem Rückstand von 2-3 Toren hinterher liefen. Dabei zeichnete sich insbesondere Rückraumspielern Neira Midzic aus, die sich einige Male sehr energisch durchtanken konnte. Zu diesem Zeitpunkt schien das Spiel noch nicht verloren zu sein, doch leider schlichen sich in den letzten fünf Minuten mehrere technische Fehler sowie Unaufmerksamkeiten ein. Dadurch gelang es der gegnerischen Mannschaft kurz vor Spielende davonzuziehen, wodurch ein Punktgewinn für die Heimmannschaft nicht mehr möglich war. Die Partie ging letztendlich mit 21:26 verloren, wobei die Niederlage einige Tore zu hoch ausfiel. 
 
Unsere Damen hatten den großen Aufstiegsfavoriten, die sich vor der Saison mit namhaften Zugängen verstärkt hatten, lange Zeit geärgert und das Spiel offen gehalten. Darauf kann die junge Mannschaft sehr stolz sein, auch wenn es am Ende nicht zu einem zählbaren Erfolg reichte. Es war eine tolle, geschlossene Mannschaftsleistung, auf der sich aufbauen lässt. Kopf hoch Mädels! 

Es spielten: 
Zorana Jurcevic (Torfrau), Sophie Scheibel (2), Hannah Kohnagel (7), Laura Büscher (4), Maya Geiger, Ronja Schultejans, Serena Stölzel (1), Irma Seferovic, Franziska Rochus (3), Luisa Löb (1), Lisa Windecker (2) und Ulla Neumann (1).
 

Fotos: Matthias Stickl

 

Niederlage in Oberursel

13.10.2018: TSG Oberursel II - FSG1  21:14 (11:8)

Am Samstagnachmittag mussten sich unsere Damen I zum ersten Mal in der neuen Saison geschlagen geben. Sie trafen in dieser Partie auf die Damen II aus Oberursel, welche frisch aus der Bezirksoberliga aufgestiegen sind. 

 

Unsere Mannschaft fand einfach nicht ins Spiel, was man auch ganz klar an der Ergebnistafel erkennen konnte. Bis zur 16. Minute lagen sie mit 1:7 hinten, bis dann endlich das erlösende zweite Tor durch Ulla Neumann gefallen war.  Von da an lief es bis zum Ende der 1. Halbzeit etwas besser, sodass es mit einem Zwischenstand von 11:8 für die Gastgeber in die Pause ging. 

 

Dennoch war der Knoten nicht geplatzt. Die Mädels taten sich weiterhin schwer, ein gutes Angriffspiel aufzubauen und den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Somit konnten sie auch nach der Pause nicht wirklich aufholen. Die Oberurseler hielten unsere Damen auf einem kontinuierlichen Abstand von 3-5 Toren. 

Ein Grund dafür war einerseits, dass das Anspiel der Oberurseler Mannschaft an den Kreis nicht unterbunden werden konnte, andererseits das Pech an der 7m-Linie und eine schlechte Chancenverwertung sowie einige Ballverluste in den eigenen Reihen. 

 

Zorana Jurcevic konnte die Niederlage nicht verhindern
Letztendlich ging die Partie deutlich mit 14:21 verloren.

 

Trotz des negativen Ergebnisses, ist die tolle Leistung unserer Torfrau Zokky zu erwähnen. Sie glänzte mit einigen guten Paraden, wodurch sie die Damen im Spiel hielt. 

 

Jetzt heißt es: Kopf hoch Mädels! Niederlage abhaken, kommende Woche gut trainieren und in Topform in das nächste Spiel gehen! 

 

Es spielten: 

Zorana Jurcevic (Tor), Ulla Neumann (2), Franziska Rochus (2), Sophie Scheibel (2), Lisa Windecker (4), Marijana Vidovic (4), Luisa Löb, Julia Anthes, Carina Wellmann, Ronja Schultejans, Laura Büscher und Marie Huber. 

 

Fotos: Matthias Stickl

 

Zweiter Streich

22.09.2018: FSG1 - HSG Goldstein/Schwanheim  23:21 (12:11)

Am späten Samstagabend gelang unseren Landesligadamen in der heimischen Hasselgrundhalle der zweite Sieg in Folge. In einem zerfahrenen Spiel besiegten sie die HSG Goldstein/Schwanheim mit 23:21 und bleiben damit in der noch jungen Saison verlustpunktfrei. 

 
Zu Beginn schien es so, als müssten unsere jungen Damen zunächst ihr Nervenkostüm in den Griff bekommen, denn obwohl sie sich mehrere Male durch die Abwehr der Gäste aus dem Süden Frankfurts kombinieren konnten, ließen sie reihenweise beste Chancen liegen. Zudem wurde bereits in dieser Anfangsphase deutlich, dass starke Abwehrreihen dieses Spiel prägen würden. So sollte es knapp 5 Minuten dauern bis die Mannschaft von Alisa Stickl durch Sophie Scheibel zu ihrem ersten Torerfolg und damit zum 1:1 Ausgleich kommen sollte. Trotz dieses ersten Erfolgserlebnisses agierte sie in ihren Angriffsbemühungen weiterhin zu verhalten, blieb aber in der Defensive stabil, und so ergab sich bis zum 5:5 nach knapp 20 Minuten ein sehr torarmes Spiel. Dann allerdings konnten sich die Goldsteinerinnen etwas absetzen und einen Abstand von zwei Toren herstellen. Davon ließ sich aber insbesondere Lisa Windecker nicht beeindrucken, die nicht nur bei den Siebenmetern Verantwortung übernahm, sondern auch ansonsten die sich ihr bietenden Gelegenheiten zum erfolgreichen Torabschluss nutzte. So wurden bei einer 12:11-Führung für unsere Damen die Seiten gewechselt.
 
Gabriela Djini steuerte vier Tore zum Sieg bei bevor sie verletzungsbedingt ausfiel

Schneller als es den Schiedsrichtern recht war, wollten beide Mannschaften das Spiel wieder aufnehmen - offensichtlich hatten die Trainer ihre Pausenansprache auf die Offensive begrenzt und damit entsprechend weniger Redezeit benötigt. Und vor allem unsere Mannschaft schien daran erinnert worden zu sein, dass Torewerfen auch Spaß machen kann. Bis zur 40. Minuten gelangen ihnen ganze sieben weitere Tore und eine scheinbar komfortable 19:15-Führung. Dann aber verletzte sich Gabriela Djini, die sich mehrere Male sehr gut in Szene hatte setzen können, schwer und fiel für den Rest des Spiels aus. Dies führte zu einem kleinen Bruch im Spiel unserer Damen. Hatten sie Karolina Schreiber, die im letzten Jahr noch für unsere A-Jugend spielte, dort aber aufgrund ihrer schweren Knieverletzung leider nur am Anfang der Saison ihre Qualitäten zeigen konnte, sowie Maite Vilasante Saez noch sehr gut im Griff, tankte sich Annika Sauer in ihrer unnachahmlichen Art jetzt häufiger erfolgreich durch und hielt ihre Mannschaft im Spiel. Beim 20:20 in der 52. Minute war der Gleichstand wieder hergestellt und keiner der Zuschauer wusste, in welche Richtung sich das Pendel nun neigen sollte. Dann aber zeigte die Heimmannschaft ihren unbedingten Siegeswillen, und als Hannah Kohnagel in der 59. Minute einen Ball eroberte und mit einem Tempogegenstoß den letzten Treffer der Begegnung markieren konnte, war klar, dass trotz einer im Vergleich zur Vorwoche eher mäßigen Leistung ein letztlich knapper, wenn auch verdienter 23:21-Sieg eingefahren werden konnte. 

 
Es spielten:
Zorana Jurcevic, Linda Pollak (Tor), Sophie Scheibel (2), Hannah Kohnagel (4), Laura Büscher (2), Maya Geiger, Ronja Schultejans, Franziska Rochus (1), Gabriela Djini (4/1), Lisa Windecker (9/4), Luisa Löb und Marijana Vidovic (1).  
 

Fotos: Matthias Stickl

 

Damen 1 starten gut in die Saison

15.09.2018: HSG Kleenheim II - FSG1 21:24 (7:11)

Mit einem überzeugenden 24:21-Auswärtserfolg bei der HSG Kleenheim II gelang unseren Damen 1 ein toller Start in die neue Landesligasaison. Der Sieg geriet nur Mitte der zweiten Halbzeit kurzzeitig in Gefahr, ansonsten hatte die Mannschaft von Alisa Stickl das Spiel fest im Griff.

 
Die stabile Abwehr ließ zunächst kein Gegentor zu, und im Angriff setzten die jüngsten Spielerinnen die ersten Akzente und brachten ihre Mannschaft mit 3:0 in Führung. Erst in der 8. Minute gelang den Gastgeberinnen der erste Treffer. Zwar kamen sie anschließend besser ins Spiel, dennoch sorgten gerade die erfolgsversprechenden Anfangsminuten für eine gewisse Beruhigung im Spiel. Der wurfgewaltige Rückraum der Drittligareserve konnte auf Distanz gehalten werden und kamen sie näher an den Kreis heran, stand ja noch eine sehr gut aufgelegte Linda Pollak im Tor, die reihenweise Würfe parieren konnte. So erklang der Halbzeitpfiff der sehr konsequent und gut pfeifenden Schiedsrichter bei einer 11:7-Führung für die Stickl-Schützlinge. 
 
Die Kleenheimerinnen kamen mit etwas mehr Elan aus der Kabine, und insbesondere Elena Schuch konnte nun mehrmals die etwas unaufmerksame Abwehr überwinden. Sie alleine erzielte in dieser Phase fünf ihrer insgesamt sechs Tore und war maßgeblich dafür verantwortlich, dass ihrer Mannschaft beim 16:16 in der 47. Minute der Ausgleich gelang. Das sollte aber auch das einzige Aufbäumen bleiben. Mit zwei Energieleistungen von Hannah Kohnagel und zwei sehenswerten Treffern von Gabriela Djini war der alte Abstand binnen weniger Minuten wieder hergestellt. Da auch die Abwehr wieder kompakter stand und den gegnerischen Spielerinnen kaum noch Lücken bot, geriet der verdiente Sieg nicht mehr in Gefahr. Am Ende war die gemeinsame Freude der Gästezuschauer und Mannschaft über diese wichtigen ersten Punkte in der neuen Saison groß. 
 
Es spielten:
Zorana Jurcevic, Linda Pollak, (Tor), Sophie Scheibel (4/3), Serena Stölzel (3), Laura Büscher, Ronja Schultejans, Hannah Kohnagel (5), Franziska Rochus (1), Gabriela Djini (5/2), Lisa Windecker (1), Ulla Neumann (4/1) und Marijana Vidovic (1).  
 

"Wir wollen die anderen ärgern!"

13.09.2018. Eine spannende Saison steht uns mit den Damen 1 bevor. Einige der Stammkräfte haben den Verein verlassen, so wird z.B. die Toptorschützin der letzten Saison, Berit Mies, in der kommenden Spielzeit für den Oberligafavoriten TSG Oberursel auflaufen. Ein großer Verlust, der noch dadurch vergrößert wird, dass sich einige der A-Jugendspielerinnen entschieden haben, im Aktivenbereich für höherklassige Mannschaften zu spielen. 

 

Damit ist ein Umbruch unausweichlich, den Trainerin Alisa Stickl aber positiv annimmt. Am Samstag, 15.09.2018, steht nun das erste Saisonspiel an - wir befragten sie nach ihren Eindrücken und Zielen.

 

Alisa Stickl

Nachdem du mit den A-Jugendlichen schon gestartet bist, haben nun die Damen 1 am Samstag bei der HSG Kleenheim II das erste Saisonspiel. Wie zufrieden bist Du mit der Vorbereitung?

Wie in jeder Vorbereitung in der Sommerzeit muss man natürlich auf die eine oder andere Spielerin verzichten. Unsere Abiturientinnen hatten nach dem ganzen Stress eine Auszeit und etwas Urlaub verdient. Das sei ihnen gegönnt. 

 

Alle Spielerinnen haben jedoch einen individuellen Plan für diese Zeit bekommen, den sie auch umgesetzt haben. Wir trainieren 4 Mal in der Woche und da wir mit 80% der Spielerinnen die drei Mannschaften Damen 1, A-Jugendbundesliga und –oberliga stellen, erleichtert  das die Arbeit natürlich.

 

Bei den Damen 1 ist ein großer Aderlass zu beobachten, von der Stammsieben der letztjährigen Saison ist kaum noch jemand da. Wie beurteilst Du die Situation und mit welcher Mannschaft wirst Du antreten? Was erwartet uns?

Unseren Verein in Bad Soden zeichnet insbesondere aus, dass die Mannschaften übergreifend arbeiten und sich sehr gut ergänzen. Generell lege ich sehr viel Wert darauf, dass es bei mir nicht eine erste Sieben gibt, sondern nur die Mannschaft zählt. Schließlich möchte jede Einzelne Handball spielen und nicht nur auf der Bank sitzen. Deshalb spielt bei mir jede Spielerin. Denn ohne Einsätze kann man keine Weiterentwicklung in spielnahen Situationen erwarten, und wenn man Vertrauen schenkt, dann bekommt man immer etwas zurück.

 

Dass einige andere Wege im Aktivenbereich gegangen sind, heißt nicht unbedingt, dass das die Mannschaft geschwächt hat. Das haben die Spiele gegen TuS Kriftel  I, TV Langenselbold oder auch der Schwarzbach-Cup gezeigt. Obwohl wir bis jetzt immer minimale Kader für Training und Spiele hatten, haben wir mächtig dagegengehalten und mittlerweile auch einen eigenen Spielstil entwickelt. Dazu kommt, dass sich die Mannschaft auch verstärkt hat durch die berufsbedingten Wechsel von Torfrau Zorana Jurcevic, Rückraumspielerin Anika Nazarenus und  Irma Seferovic. Ich gehe mit einem guten Gefühl in die neue Saison.

 

Den Verantwortlichen ist natürlich auch klar, dass wir uns neu sortieren müssen. Solche Prozesse brauchen Zeit und Geduld.

 

Im letzten Jahr standen die Damen kurz vor dem Aufstieg in die Oberliga, scheiterten letztlich jedoch aufgrund einiger unnötiger Punktverluste. Wie sehen Deine Ziele für die neue Saison aus?

Wir wollen und werden die eine oder andere Mannschaft ärgern und definitiv alles geben. Was am Ende wird, wird sich zeigen. Die Landesliga ist seit Jahren sehr ausgeglichen, und es ist schwer zu sagen, wie sich die neuen Mannschaften schlagen werden.

 

Du bist jetzt seit einem dreiviertel Jahr bei uns. Was sind Deine bisherigen Erfahrungen, was ist Dir aufgefallen?

Das, was Bad Soden auszeichnet, ist Qualität. Es wird viel in Prophylaxe und Prävention investiert und sowohl Spielerinnen als auch Trainer profitieren davon, dass kaum Verletzungen bei den Mädels auftreten. Zudem werde ich momentan durch unseren neuen B-Jugendtrainer Ibo Ücel unterstützt, der individuelles Techniktraining macht. Überhaupt ist Ibo eine echte Bereicherung, er hat uns mit seinen Fähigkeiten noch gefehlt.

 

 

Vielen Dank, Alisa. Das hört sich nach einem guten Gesamtpaket an, welches uns auch auf eine gute Landesligasaison hoffen lässt. Wir wünschen Dir und der Mannschaft viel Erfolg!

 

Damen 1 gewinnen Turnier

01.09.2018. Unsere Damenteams nahmen am Samstag, 01.09.2018, erfolgreich am Schwarzbach-Cup in der Leistungsklasse Bezirksliga bis Landesliga teil. Beide Mannschaften hatten in der Brühlwiesenhalle in Hofheim sehr viel Spaß und freuten sich darauf, wieder unter Wettkampfbedingungen spielen zu können. Unsere Damen 1 konnten das Turnier sogar durch ihre drei Siege gewinnen, u.a. besiegten sie den Klassenrivalen TSG Oberursel II.

 

Die Teams halfen sich gegenseitig mit Spielerinnen und förderten so das Gemeinschaftsgefühl, auf das vereinsinterne Duell verzichteten sie jedoch. 

 
Nach dem sportlichen Teil fand anschließend noch eine kleine gemeinsame Feier vor der Halle statt - ein gelungener Abschluss einer gut organisierten Veranstaltung!
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