Missglückte Revanche

16.12.2018: TV Petterweil - FSG2  23:22 (10:10)

Die Damen 2 reisten mit dem Willen nach Petterweil, um sich die ersten zwei Punkte in der Rückrunde zu holen. Nachdem Trainer Martin Sorhagen letztes Wochenende bei der HSG Hochheim/Wicker aus dem Vollen schöpfen konnte und Spielerinnen sogar aussetzen mussten, war die Bank gegen Petterweil aus verschiedenen Gründen (Krankheit, gleichzeitiges Spiel der A-Jugend, Uni) nicht voll besetzt.


Das erste Tor des Spiels erzielte der TV Petterweil, aber unsere Damen konterten mit fünf Toren in Folge und konnten sich so bis zur 9. Minute auf 5:1 absetzen. Dieser Abstand wurde leider nicht gehalten. In der 16 Minute glichen die Gastgeberinnen zum 7:7 aus. Erneut setzten sich die Sorhagen-Schützlinge auf 10:7 ab, erneut konnte der TV Petterweil ausgleichen und so gingen die Mannschaften beim 10:10 in die Kabine.


In der zweiten Halbzeit schafften die Mädels es nicht mehr, in Führung zu gehen und mussten immer wieder einen Rückstand von 1 - 3 Toren nachlaufen. So kam es, dass sie zwar 5 Sekunden vor Schluss bis auf ein Tor herankamen, aber nicht mehr ausgleichen konnten. Schade!


Die Damen haben wieder ein gutes Spiel gezeigt und Trainer Sorhagen stellte anschließend fest, dass mit den gezeigten Leistungen in der Rückrunde das ein oder andere Spiel, welches in der Hinrunde doch eher deutlich verloren wurde, sich knapper gestalten wird.


Es spielten:
Vesna Bosnic (Tor), Ruth Eyrich (7/1), Simone Brauer, Natalie Klaus (4), Natalie Hessmer (3), Sabine Ullmann, Meike Stark, Lisa Bodenröder, Daniela Thurgood (4/1), Christina Berneiser, Nadja Schott (2) und Carina Woller (2/1).

 

Kleines Jahresresümée: Die Mädels finden nach einem bisschen holprigen Start zueinander, stehen in der Abwehr sicherer und unterstützen somit ihre Torfrauen. Diese „bedanken“ sich bei den Feldspielerinnen, indem sie immer wieder sehr gute Paraden hinlegen, wenn die Abwehr geschlafen hat. Manchmal könnte man allerdings den Eindruck bekommen, dass die Mädels sich mit Führungen im Spiel nicht ganz so wohl fühlen und lieber „hinterherlaufen“. Hier muss die Mannschaft noch ein bisschen am „Killerinstinkt“ arbeiten, das Potenzial ist definitiv da.


Frohe Weihnachten und kommt gut ins neue Jahr!

Schwer erkämpfter Punkt

08.12.2018: HSG Hochheim/Wicker - FSG2  27:27 (15:15)

Mit dem Tabellendritten HSG Hochheim/Wicker stand ein schwerer Gegner mit vielen Landesliga-erfahrenen Spielerinnen an. Trotzdem war die Ansage vor dem Spiel von Trainer Martin Sorhagen klar: „Zeigt heute von der 1. Minute an das was ihr könnt, dann sind hier auf jeden Fall Punkte drin.“

 

Die ersten zwei Tore konnte allerdings die HSG Hochheim/Wicker erzielen. Dann kamen unsere Mädels aber ins Spiel und konnte sich 7:4 in der 13. Minute sogar eine 3-Tore-Führung erarbeiten. Leider wurde der Vorsprung nicht gehalten und die Gastgeberinnen glichen immer wieder aus. Die Zuschauer konnten ein hart umkämpftes Spiel sehen, auf beiden Seiten wurde in der Abwehr gekämpft. Eine Folge war, dass kurz vor Ende der ersten Halbzeit unsere Mädels mit einem Tor Vorsprung nur noch mit 4 Feldspielerinnen auf dem Feld standen. Somit konnte Hochheim/Wicker in der 30. Minute noch ausgleichen und die Mannschaften gingen mit einem 15:15 in die Kabine.

 

In der Kabine lobte Trainer Martin Sorhagen seine Spielerinnen, dass die oft vermisste Bissigkeit in der Abwehr heute endlich vorhanden sei. Sie sollten weiter kämpfen, dann würden sie nicht mit leeren Händen nach Hause gehen.

 

Die ersten zehn Minuten standen die Mädels zum größten Teil mit 5 Feldspielerinnen, oder kurzfristig auch nur mit 4, auf dem Spielfeld. Was die Torausbeute anging, blieb diese auf beiden Seiten ausgeglichen. In den letzten 2 Minuten wurde es dann noch einmal spannend. Unsere Damen führten mit einem Tor, erhielten allerdings in der Abwehr eine 2-Minuten-Strafe sowie einen Siebenmeter gegen sich. Nachdem die Bank bereits Anfang der 2. Halbzeit eine gelbe Karte bekommen hatte und Martin Sorhagen die Entscheidung reklamierte, gab es eine weitere Strafe gegen die Bank. Somit standen erneut nur noch vier Spielerinnen auf dem Feld. 6 Sekunden vor Schluss konnten sie nochmal ein Tor erzielen und führten 26:27. Die restlichen 6 Sekunden reichten für Hochheim/Wicker aus den Ausgleichtreffer zu erzielen.

 

Mit der gleichen Leistung vor heimischer Kulisse sollten beim Rückspiel auf jeden Fall die 2 Punkte drin sein. Neben dem Punktgewinn gibt es weitere erfreuliche Nebenaspekte des Spiels zu vermelden, denn zum einen meldete sich Christina Berneiser aus ihrer Babypause zurück, zum anderen gab Marie Tomeba ihr Debut im Trikot der FSG Vortaunus. Herzlich willkommen (zurück)!!

 

Es spielten: 

Vesna Bosnic, Janina Schultejans (Tor), Ruth Eyrich (8), Nina Oertel (7/1), Simone Brauer (1), Natalie Klaus (3), Nathalie Hessmer, Sabine Ullmann, Sabrina Sattler, Lisa Bodenröder, Daniela Thurgood (7), Christina Berneiser, Marie Tome Noubissi und Teresa Tesfaldet (1).

 

Am nächsten Sonntag steht die Revanche gegen den TV Petterweil an, hier hatten die Mädels das erste Spiel in letzter Sekunde vor heimischer Kulisse verloren.

 

 

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