Torfestival in Wettenberg

10.11.2018: HSG Wettenberg - A1  30:42 (14:20)

Ein wahre Torflut erlebten die Zuschauer in Wettenberg beim Spiel der A-Jugendoberliga. Nach 60 Minuten waren insgesamt 72 Treffer gefallen, die überwiegende Mehrzahl aber wurden durch unsere Mädels erzielt, sodass ein ungefährdeter Sieg auf der Habenseite verbucht werden konnte.

 
Lena Petry

Es ging gleich rasant los. Mit offenem Visier rannten beide Angriffsreihen aufeinander los, ohne dass der Abwehr viel Bedeutung beigemessen wurde. Hatte unsere Mannschaft ein Tor erzielt, starteten die Gastgeberinnen ihrerseits einen schnellen Gegenangriff, der zumeist bereits nach gefühlt 10 Sekunden abgeschlossen wurde. Bis zum 8:8 nach 11 Minuten blieb das Spiel ausgeglichen, dann konnte sich die HSG Wettenberg mit zwei Treffern zum 10:8 etwas absetzen, worauf Gästetrainerin Alisa Stickl mit einer Auszeit reagierte. Diese zeigte Wirkung, denn mit zwei schönen Rückraumtreffern brachte Lena Petry unsere Mannschaft wieder in die Spur. Da die Mädels nun zudem auch beschlossen hatten, Abwehr zu spielen und den Wettenbergerinnen kaum noch einen Aktionsradius ließen, konnten sie bis zur Halbzeit für eine äußerst beruhigende 20:14-Führung sorgen.

 
In der zweiten Halbzeit blieb die Spielfreude ungebremst. Die Gastgeberinnen boten unseren Mädels durch ihre Abwehrformation insbesondere auf den Außenpositionen viele Räume, die gnadenlos durch Hanna Leidner und Julia Anthes ausgenutzt wurden. Nach deren Toren war nach noch nicht einmal vier gespielten Minuten beim 26:15 eine schnelle Vorentscheidung gefallen. Danach tat sich nicht mehr viel - außer, dass natürlich noch viele Tore fielen, aber das war ja schon symptomatisch für dieses Spiel am Samstagnachmittag. Am Ende hatten unsere Mädels die Partie mit 42:30 gewonnen und konnten sich über einen souveränen und torreichen Auswärtssieg freuen.
 
Es spielten:
Miriam Aassou, Franzi Ried (Tor), Sylvie Günther, Serena Stölzel, Maya Geiger, Ulla Neumann, Hanna Leidner, Hannah Kohnagel, Laura Büscher, Patrizia Schink, Julia Anthes und Lena Petry.
 

Lange auf Augenhöhe gespielt

03.11.2018: A1 - HSG Bensheim/Auerbach  26:29 (13:15)

Am Samstagnachmittag traten unsere A-Jugendoberligadamen gegen die Bundesligareserve der HSG Bensheim-Auerbach an. Beide Vereine spielen parallel auch in der A-Jugendbundesliga, während unsere Mädels jedoch vorzeitig die nächste Runde erreichen konnten, ist für die Bergsträsserinnen schon vor dem letzten Spieltag bei 0:6 Punkten ein Weiterkommen nicht mehr zu schaffen. Ähnlich wie unsere Mannschaft spielt Bensheim in der A-Jugendoberliga auch mit wechselnden Besetzungen und kam mit zwei zum Teil sehr deutlichen Niederlagen, aber sehr gutem Kader in die Hasselgrundhalle. Unsere Mädels hingegen mussten aufgrund paralleler Verpflichtungen auf einige Mädels aus der Stammmannschaft verzichten. Diese wurden jedoch hervorragend von B-Jugendlichen ersetzt, von denen viele ihr Debüt in der A-Jugend feierten und ihre Sache sehr gut machten. Entsprechend konnte das Spiel die ersten zehn Minuten sehr ausgeglichen gestaltet werden und erst beim 6:6 konnten sich die Gäste mit vier Toren in Folge zum 10:6 etwas absetzen. Aber unsere jungen Mädels kämpften sich wieder heran und konnten fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff sogar mit 13:12 in Führung gehen. Einige Ballverluste später wurde dann von den Schiedsrichtern jedoch beim Stand von 15:13 für die Gäste zur Halbzeitpause gebeten. 

 

Auch in der zweiten Hälfte spielten unsere Mädels lange Zeit auf Augenhöhe. Erst in den allerletzten Spielminuten schlug das Pendel endgültig zugunsten der Bensheimerinnen aus, die schlussendlich aufgrund der größeren individuellen Fähigkeiten verdient gewannen. Unsere Mannschaft hat sich gut geschlagen, und dass am Ende dennoch eine Niederlage auf der Anzeigetafel stand lag vor allem daran, dass die stark aufspielende Bensheimerin Rugile Bartaseviciute immer wieder aus dem Tempospiel den Torerfolg suchte und sich auch von Fehlversuchen nicht verunsichern ließ. Sobald unsere Mädels die Bensheimerinnen ins gebundene Spiel zwangen, konnten sie diese häufig zu überhasteten Wurfversuchen oder auch Fehlpässen zwingen. Leider fehlte letztlich aber auch im Angriff die Cleverness und Durchsetzungsfähigkeit, um das Spiel für sich entscheiden zu können - was angesichts des jungen und unerfahrenen Kaders aber wahrlich kein Beinbruch ist. 

 
Es spielten:
Caro Ebersbach, Franzi Ried (Tor), Julia Anthes, Sylvie Günther, Ulla Neumann, Kim Brenninger, Hannah Kohnagel, Laura Büscher, Alina Anft, Franzi Rochus, Marie Huber und Patrizia Schink.
 

 

Fotos: Matthias Stickl

 

Verdiente Heimniederlage

28.10.2018: A1 - HSG Kleenheim/Langgöns 22:28 (10:16)

Eine Heimniederlage mussten unsere A-Mädels in der Oberliga hinnehmen. Gegen den spielerisch durchaus überzeugenden, aber beileibe nicht übermächtigen Gast HSG Kleenheim/Langgöns zogen sie am Ende verdientermaßen mit 22:28 den Kürzeren.

 

Kaum ein Durchkommen für Sylvie Günther
Die Schützlinge von Trainerin Alisa Stickl kamen anfangs überhaupt nicht ins Spiel und lagen nach sechs Minuten schnell mit 1:4 zurück, da die wesentlich engagierteren Gäste die sich bietenden Lücken in der Abwehr gnadenlos bestraften. Danach stabilisierten sich die Aktionen unserer Mädels etwas und sie hielten den Abstand bis zur 23. Minute bei maximal zwei Toren. Dann jedoch zogen die Kleenheimerinnen wieder etwas an und warfen mit vier Treffer in Folge zum 8:14 eine solide Führung heraus. Kurz vor der Halbzeitpause konnte Sylvie Günther mit einer schönen Aktion noch das 10:16 erzielen, dennoch hatten die zahlreichen Zuschauer in der Hasselgrundhalle nicht den Eindruck, dass sich die Partie noch drehen lassen würde.
 
Und so kam es auch. Die zweite Halbzeit sollte sich als sehr ereignisarm erweisen. Die Gäste waren einfach besser und konnten sich wiederholt durchsetzen, ohne dass die instabile Abwehr entscheidend eingriff. Zum Glück zeichnete sich Torhüterin Franzi Ried einige Male mit starken Paraden aus, ansonsten hätte der Rückstand durchaus höher ausfallen können. Leider ließ unsere junge Mannschaft auch im Angriff keine klare Konzeption und Durchschlagskraft erkennen, sodass es den Kleenheimerinnen einfach gemacht wurde, das Spiel weiterhin zu dominieren. Letztlich gelang es unseren Mädels nicht, für eine Resultatsverbesserung zu sorgen, und so trennten sich beide Mannschaften mit einem leistungsgerechten 22:28 in einem außerordentlich fairen Spiel mit nur einer Zeitstrafe. 
 
Es spielten:
Caro Ebersbach, Franzi Ried (Tor), Ronja Schultejans, Serena Stölzel, Maya Geiger, Ulla Neumann, Lilly Geiger, Hannah Kohnagel, Laura Büscher, Linnea Schweser, Sylvie Günther, Franzi Rochus, Marie Huber und Lena Petry.
 

Ein gebrauchter Tag

20.10.2018: HSG Rodgau Nieder Roden - A1  36:29 (19:10)

Am vergangenen Samstag setzte es für unsere A-Jugend die erste Niederlage in der hessischen Oberliga. Sie waren der Heimmannschaft HSG Rodgau Nieder Roden in allen Belangen unterlegen und verloren verdient mit 29:36 (10:19). 

 

Der Gegner zählt zurecht zu den Favoriten auf die Hessenmeisterschaft, ist sie doch im Wesentlichen identisch mit der letztjährigen B-Jugendhessenmeistermannschaft, hat sich aber zudem noch mit Christine Burgard von der HSG Sulzbach/Leidersbach verstärkt. Von Beginn zeigten sie, dass sie dieses Duell für sich entscheiden wollten und gingen schnell mit 6:1 in Führung. Immer wieder konnten sie durch die an diesem Tag löchrige Abwehr marschieren und ihre Schnelligkeit ausspielen. Zwar kamen unsere Mädels in der 14. Minute nach einem Treffer von Ulla Neumann auf 7:9 heran, davon ließen sich die Gastgeberinnen nicht beirren. Unterstützt von einer lautstarken Kulisse konnten sie ihren Vorsprung bis zur 26. Minute beim 17:9 auf acht Tore ausbauen. Zur Halbzeit war es nach zwei 7-Metertoren beim 19:10 dann sogar noch ein Treffer mehr.  Es war klar, dass dieses Spiel wohl nicht mehr gewonnen werden konnte.

 

Konnte trotz eines guten Spiels die Niederlage nicht verhindern: Laura Büscher

Die Heimmannschaft machte in der zweiten Hälfte dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatte, und überwand ohne große Probleme unsere Abwehrreihen, die einfach keinen Zugriff auf die agilen Gegenspielerinnen bekam und an diesem Tag auch zu unaufmerksam und unkonzentriert agierte. Der Rückstand betrug Mitte der zweiten Halbzeit zwischenzeitlich sogar 11 Tore, dann ließen die Rodgauerinnen die Zügel etwas schleifen, sodass unseren Mädels noch etwas Ergebniskosmetik gelang. An der verdienten Niederlage gab es aber nichts zu rütteln. 

 

Es spielten:

Caro Ebersbach (Tor), Ronja Schultejans, Serena Stölzel, Maya Geiger, Ulla Neumann, Hanna Leidner, Hannah Kohnagel, Laura Büscher, Lilly Geiger, Sylvie Günther, Franzi Rochus, Julia Anthes, Lena Petry und Marie Huber.

 

Verletzung trübt Freude über Auswärtssieg

16.09.2018: HSG Hungen/Lich - A1  30:31 (13:17)

Nach dem Auftakterfolg in heimischer Halle gelang unserer A-Jugendoberliga ein weiterer Sieg - dieses Mal beim Dauerrivalen HSG Hungen/Lich. In der Hungener Stadthalle übernahmen unsere A-Jugendlichen nach 10 Minuten die Kontrolle über die Partie und siegten am Ende mit 31:30 deutlicher als es das Ergebnis aussagt. 

 
Die Anfangsminuten gehörten eindeutig den Gastgeberinnen, die immer wieder zu einfachen Torerfolgen kamen und nach sechs Minuten bereits mit 5:2 in Führung gingen. Danach wachten unsere Mädels aber auf und drehten das Spiel mit einem 6:1-Lauf zu ihren Gunsten. Der Hungener Trainer Tobias Weiser sah sich nach einer guten Anfangsphase um den Lohn gebracht und nahm eine Auszeit, um den Rhythmus der Mannschaft von Alisa Stickl zu unterbrechen. Dies gelang jedoch nur temporär, schnell übernahmen unsere Mädels dann wieder das Kommando und konnten die Führung bis zur 27. Minute beim 17:11 auf sechs Tore ausbauen. Zur Halbzeit konnten die Gastgeberinnen das Ergebnis nur noch auf 13:17 verkürzen.
 
In der zweiten Halbzeit wurde der alte, beruhigende Abstand wieder hergestellt und beim zwischenzeitlichen 28:22 in der 49. Minute strebte die Mannschaft einem sicheren Auswärtssieg entgegen. Allerdings kam die Heimmannschaft immer wieder zu einfachen Toren aus dem Rückraum, und so behielt die Partie weiterhin eine gewisse Spannung. Da der eigene Angriff zudem immer mehr an Schwung verlor und sechs Gegentore in Folge hingenommen werden mussten, war die Begegnung beim 28:27 fünf Minuten vor Schluss wieder völlig offen. Doch souverän und routinierten brachten unsere Mädels das Spiel über die Zeit und kamen zu einem 31:30-Erfolg. 
 
Überschattet wurde der Sieg durch die schwere Knieverletzung, die sich Caro Günther bereits Mitte der ersten Halbzeit zuzog. Die erste Diagnose deutet auf eine Bänderverletzung, sodass sie der Mannschaft voraussichtlich mehrere Wochen fehlen wird - wir wünschen ihr von dieser Stelle alles Gute und einen guten Heilungsverlauf!
 
Es spielten:
Franzi Ried (Tor), Ronja Schultejans, Serena Stölzel, Maya Geiger, Ulla Neumann, Hanna Leidner, Hannah Kohnagel, Laura Büscher, Caro Günther und Lena Petry.
 

A-Jugend mit Auftaktsieg in der Oberliga

02.09.2018: A1 - HSG Maintal 35:26 (19:12)

An der gut gefüllten Hasselgrundhalle merkte man, dass nicht nur die Spielerinnen, sondern auch die Zuschauer sich nach langer punktspielfreier Zeit auf ein echtes Handballspiel freuten. Gegner unserer A-Jugendoberligamannschaft war das Team der HSG Maintal, die im Spielverlauf zeigten, dass sie sich völlig zu recht für das hessische Oberhaus qualifiziert hatten. Dennoch mussten sie am Ende unseren Mädels beide Punkte überlassen, die sich mit einem kurzen, aber spielentscheidenden Zwischenspurt vor der Pause den 35:26-Sieg sicherten. 

 

Gleich zu Beginn versuchte die Heimmannschaft, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken und gingen auch schnell mit 4:1 in Führung. Aber die Gäste ließen sich nicht abschütteln und kamen angesichts einer etwas ungeordneten Abwehr durch schnelle Torabschlüsse ihrerseits zu einfachen Toren. So gingen sie unter dem Jubel der zahlreichen Gästefans sogar zwischenzeitlich zur 10:9-Führung und witterten damit natürlich eine Überraschung. Diese erstickten unsere Mädels jedoch im Keim, kamen sie doch durch schnell und technisch sicher vorgetragenen Angriffe zu sechs Toren in Folge. Bis zur Halbzeit bauten sie diesen Vorsprung auf sieben Tore aus und gingen nach einer torreichen ersten Hälfte mit einem beruhigenden 19:12 in die Pause.

 

In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit änderte sich daran nichts. Jedoch litt die Begegnung nun zunehmend an den vielen Zeitstrafen und Siebenmetern, die in einem fairen Spiel zwar berechtigt waren, den Spielfluss aber immer mehr unterbrachen. Die HSG Maintal kam auf 20:24 heran, bevor ein ein erneuter Lauf unserer Mädels auch die letzten Zweifel beseitigte, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Beim 30:21 durch Lena Petry in der 50. Minute war die Messe gelesen, am Ende stand ein ungefährdeter 35:26-Sieg und die ersten beiden Punkte der Saison auf der Habenseite. 

 

Es spielten:
Caroline Ebersbach, Franzi Ried (Tor), Ronja Schultejans, Serena Stölzel, Maya Geiger, Ulla Neumann, Hanna Leidner, Hannah Kohnagel, Laura Büscher, Lilly Geiger, Julia Anthes, Franziska Rochus, Caro Günther und Lena Petry.

 

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