Mit Punktgewinn aus Bundesliga verabschiedet

25.02.2018: A1 - SG BBM Bietigheim 24:24 (13:13)

Mit einem verdienten Unentschieden gegen die SG BBM Bietigheim verabschiedet sich unsere A-Jugend aus der diesjährigen Bundesligasaison. 

 

Bereits vor dem Spiel war klar, dass es keine Chance mehr geben würde, in das Viertelfinale einzuziehen, denn durch das Remis zwischen der FSG Mainz 05/Budenheim und dem Buxtehuder SV in der vorangegangenen Begegnung war der zweite Platz in dieser starken Gruppe nicht mehr zu erreichen. Diese Möglichkeit bestand nur noch für die SG BBM Bietigheim, die mindestens einen Punkt aus der Partie mitnehmen mussten, um noch an der FSG Mainz 05/Budenheim vorbeizuziehen. 

 
Unsere Mädels hatten sich vorgenommen, sich anständig aus der Bundesliga zu verabschieden und waren entsprechend motiviert. Sie starteten gut in die Begegnung und führten mit 2:0 ehe den Bietigheimerinnen das erste Tor gelang. Es war der Auftakt für eine sehr ausgeglichene erste Halbzeit, in der die Mannschaft von Trainerteam Holger Hölzinger und Alisa Stickl nur ein einziges Mal beim 7:8 in der 13. Minute in Rückstand geriet, ansonsten jedoch meist tonangebend war. Allerdings musste sie nach knapp 15 Minuten einen personellen Rückschlag hinnehmen, denn Katharina Löbrich fiel für den Rest des Spiels mit einem Muskelfaserriss aus. Nun rückte Greta Bucher in den Rückraum und Laura Büscher an den Kreis und beide machten ihre Sache sehr gut, sodass die Mannschaft mit drei Toren in Folgen erneut mit 10:8 in Führung gehen konnte. Die nun immer besser ins Spiel kommende Bietigheimer Rückraumschützin Lena Klingler sorgte jedoch mit ihren an Präzision kaum zu überbietenden Treffern dafür, dass es zur Halbzeit wieder ausgeglichen 13:13 stand. 
 
In der zweiten Halbzeit war es nun unser Team, das sich überwiegend einem Rückstand gegenüber sah. Aber die Mädels ließen sich nicht abschütteln und so gelang es den Bietigheimerinnen lange nicht, sich entscheidend abzusetzen. Allerdings zeigten sich auf beiden Seiten körperliche Abnutzungserscheinungen, die technischen Fehler häuften sich und in dieser Phase war es den Gegnerinnen vorbehalten, dies besser auszunutzen. So konnten sie ihren Vorsprung beim 19:22 in der 49. Minute scheinbar vorentscheidend ausbauen. Aber beim 21:24 in der 56. Minute rafften sich unsere Mädels noch einmal auf und fanden durch das engmaschige Netz der gegnerischen Abwehr drei Mal Greta Bucher am Kreis, die sicher einnetzte. Damit endete die faire Partie schiedlich friedlich mit einem leistungsgerechten 24:24-Unentschieden. Beide Mannschaften freuten sich anschließend, hatte doch die SG BBM Bietigheim aufgrund des Punktes und ihrem Sieg am vorherigen Spieltag gegen die FSG Mainz 05/Budenheim das Viertelfinale erreicht und wir belohnten uns mit dem Punktgewinn für die in der Bundesliga gezeigten guten Leistungen, bei denen wir uns erneut mit den besten deutschen Mannschaften messen durften. 
 
Es spielten:
Linda Pollak, Sophie Löbig (Tor), Ronja Schultejans, Serena Stölzel, Hanna Leidner, Hannah Kohnagel, Laura Büscher, Greta Bucher, Katharina Löbrich, Pia Özer und Lilly König.
 

Der Nachwuchs des Deutschen Meisters: 

SG BBM Bietigheim  

Im letzten Spiel der Bundesliga-Zwischenrunde trifft unsere A-Jugend am kommenden Sonntag auf die Talentschmiede des aktuellen Deutschen Meisters der Frauen, die SG BBM Bietigheim. 

 

Ein weiterer klangvoller Name also, mit denen unsere Mädels die Klingen kreuzen dürfen. Noch im vergangenen Mai hatten wir beim Final Four der B-Jugend die jungen Mädels vom Trainerteam Bianca Dinkel und Cornelius Väth bei uns in Bad Soden zu Gast, allerdings scheiterten sie im Halbfinale am späteren Deutschen Meister HC Leipzig, sodass uns ein direktes Duell nicht vergönnt war. 

 

Quelle: SG BBM Bietigheim

In der diesjährigen A-Jugendbundesligasaison spielten sie zunächst eine etwas durchwachsene Vorrunde mit allerdings einem echten Ausrufezeichen durch den Sieg in der entscheidenden Partie bei der HC Leipzig. Aber auch in der Zwischenrunde konnten die Schwäbinnen bereits auf sich aufmerksam machen. Einer Niederlage beim Buxtehuder SV folgte trotz einer verletzungsbedingt dezimierten Mannschaft ein Heimsieg gegen die favorisierte FSG Mainz 05/Budenheim, damit wahrten sie sich die Chance auf den Einzug in das Viertelfinale. 

 

Letztlich keine echte Überraschung, denn die Bietigheimerinnen verfügen über eine gute ausgeglichene Mannschaft. Sie haben mit der Rückraumrechten Jana Scheib nicht nur eine Jugend-Europameisterin im Kader, herausragend sind auch die Wurfqualitäten der anderen DHB-Spielerinnen, allen voran von Lena Klingler, die 13 Treffer gegen Mainz erzielte, sowie von Leonie Patorra, Ann Kynast und Alina Ridder, die ebenfalls schon gezeigt haben, dass sie Spiele entscheiden können. Aber wie beim Sieg gegen Mainz gezeigt, vermögen auch andere Spielerinnen wie Torhüterin Joelle Arno in die Bresche zu springen.

 

Diesen individuellen Stärken setzen unsere A-Jugendlichen ihre Unberechenbarkeit und ihre mannschaftliche Geschlossenheit entgegen. Auch wenn es bei einem hohen Sieg durchaus noch eine kleine Chance auf das Erreichen des Viertelfinales gibt, die Mädels wollen einfach nur mit einem guten Spiel zeigen, dass sie zu Recht so weit gekommen sind, und unbeschwert dieses Event genießen. 

 

Das Spiel findet am Sonntag, 25.02.2018, um 16:00 Uhr in der Waldsporthalle in Budenheim statt. Die Mädels würden sich über viele Zuschauer freuen, die den Weg über den Rhein finden und sie anfeuern! Im Vorspiel treffen um 13:30 Uhr die Gastgeber FSG Mainz 05/Budenheim und der Buxtehuder SV aufeinander.

 

Niederlage gegen Deutschen Meister

04.02.2018: A1 - Buxtehuder SV 25:36 (12:18)

Es war das erwartet schwere Spiel. Mit dem Buxtehuder SV kam der amtierende Deutsche A-Jugendmeister nach Bad Soden und wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht. Nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde setzten sich die Gäste ab und gewannen am Ende deutlich mit 36:25 (18:12).
 
In ungewohnter Umgebung der Otfried-Preußler-Halle in Bad Soden (die Hasselgrundhalle stand aufgrund einer Faschingsveranstaltung nicht zur Verfügung) herrschte eine stimmungsvolle Kulisse mit vielen Handballinteressierten, die sich dieses attraktive Spiel nicht entgehen lassen wollten. In einer ausgeglichenen Anfangsphase gelang es der Mannschaft von Trainerduo Alisa Stickl und Holger Hölzinger das Spiel bis zum 6:7 in der 14. Minute offen zu gestalten, aber anders als im ersten Spiel bei der FSG Mainz 05/Budenheim gelang es nicht, Zugriff auf den Gegner zu bekommen. Die Abwehr der Niedersachsen stand sicher, bewegte sich schnell und ließ über den Mittelblock kaum Wurfversuche aus dem Rückraum zu. Und wenn es unseren Mädels mal gelang, die dichtgestaffelte Abwehrreihen zu durchbrechen, stand da mit dem Geburtstagskind Katharina Filter ja noch die U20-Nationaltorhüterin, die nur schwer zu überwinden war. Sie hielt in der ersten Halbzeit gleich drei Siebenmeter und mehrere freie Würfe. Während die Probleme unserer Mädels im gebundenen Spiel also zunahmen und nur noch zwei Tore in den folgenden 10 Minuten warfen, nutzten die Gäste die sich bietenden Chancen und kamen insbesondere über den starken Rückraum zu Torerfolgen. Sie bauten die Führung sukzessive aus, und mit einem Zwischenspurt zum 8:14 in der 25. Spielminute gelang ihnen eine komfortable Führung. Dies kam angesichts der dominanten Spielweise bereits einer Vorentscheidung nahe, auch wenn unsere Mädels diesen Rückstand bis zum 12:18-Halbzeitstand halten konnten. Ein schnelles und intensives Spiel, in dem konsequent von beiden Seiten versucht wurde, über die zweite Welle einfache Tore zu erzielen, bekam eine wohlverdiente Pause. 
 
Pia Özer setzt sich durch
Die zweite Hälfte begann mit einem weiteren verworfenen Siebenmeter unserer Mannschaft, am Ende sollten es gar fünf vergebene Strafwürfe sein. Einer der Knackpunkte der Begegnung, denn gegen einen solchen Gegner muss jede sich bietende Gelegenheit genutzt werden, um auf Tuchfühlung zu bleiben. Denn auf der anderen Seite stellten die wendigen Leonie Mettner und Cassandra Nanfack unsere Abwehr immer wieder vor Rätsel und kamen zu freien Abschlüssen. Dazu setzen sie unsere Mädels mit schnellem Tempospiel über die gesamte Spielzeit erfolgreich unter Druck und bauten ihre Führung kontinuierlich aus. Unsere Mannschaft hingegen musste dem Tempo und dem U23-Spiel am Vorabend Tribut zollen und verlor zusehends die Konzentration.
 
Machtlos: Sophie Löbig gegen Cassandra Nanfack
Beim 18:30 in der 48. Minute schien sich ein Debakel abzuzeichnen. Gästetrainerin Heike Axmann, die mit der deutschen Nationalmannschaft 1993 den letzten Weltmeistertitel nach Deutschland holte, trieb ihre Mannschaft weiter an und gab keine Ruhe. Sie wechselte kaum aus und ließ ihre erste Sieben mit wenigen Ausnahmen das gesamte Spiel auf der Platte, während in unserem Team jede Spielerin ihre Spielanteile bekam. In den letzten 10 Minuten wollten unsere Mädels nun unbedingt vor eigenem Publikum die sich abzeichnende Niederlage in Grenzen halten, wehrten sich nach Kräften und insbesondere Serena Stölzel stach in der letzten Spielphase mit ihren vier Toren heraus. Am Ende verließ der Buxtehuder SV die Halle mit einem verdienten 36:25-Sieg.
 
Was von diesem Tag bleibt, ist der große Applaus der Fans für die Hartnäckigkeit, mit der sich unsere Mädels dem Favoriten entgegenwarfen. Sie suchten immer nach spielerischen Mitteln, um die Abwehr aus den Angeln zu heben, trafen aber auf eine sehr starke Mannschaft, die zur deutschen Spitzenklasse zählt. 
 
Es spielten:
Sophie Löbig, Linda Pollak, Franziska Ried (Tor), Ronja Schultejans, Serena Stölzel, Ulla Neumann, Hanna Leidner, Hannah Kohnagel, Laura Büscher, Greta Bucher, Ida Pokoyski, Katharina Löbrich, Pia Özer und Lilly König.
 
Mit dieser Niederlage haben unsere Mädels leider keine Chance mehr auf ein Weiterkommen. Allerdings könnte ihr Spiel gegen Bietigheim am 25.02.2018 um 16:00 Uhr in neutraler Halle in Mainz entscheidenden Einfluss auf das Gruppenergebnis haben. Denn Mainz hat am Wochenende etwas überraschend gegen die stark erstatzgeschwächten Bietigheimerinnen verloren, somit haben alle drei unserer Gegnerinnen noch eine Chance auf einen der beiden ersten Plätze. 
 

Der amtierende Deutsche Meister: Buxtehuder SV

Mit dem Buxtehuder SV kommt eine der renommiertesten Namen im deutschen Frauenhandball zu uns nach Bad Soden. Seit 1989 ununterbrochen in der Bundesliga vertreten, sind sie nicht nur 4-maliger Deutscher Vizemeister, sondern konnten auch zwei Eurocup-Erfolge erzielen und sind nach dem DHB-Pokalsieg in der letzten Saison sogar amtierender Pokalsieger. Dieser Erfolg beruht auch auf einer exzellenten Jugendarbeit, die konsequent vorangetrieben wird. Mit dem Leistungszentrum sind allerbeste Voraussetzungen für die Zukunft geschaffen worden, wie sich auch in den letzten zwei Jahren mit deutschen Meisterschaften der A-Jugend bewies.

 

Quelle: Buxtehuder SV

 

Chefcoach Heike Axmann hat auch in diesem Jahr eine starke Mannschaft zusammen, die sich in der Vorrunde problemlos durchsetzen konnte. Hervorzuheben ist sicher die sowohl in Abwehr als auch Angriff herausragende DHB-Spielerin Aimèe von Pereira, die beim Gewinn des U17-Europameistertitels sogar zur MVP des Turniers gekürt wurde. Sie hat sich gerade noch rechtzeitig für die Zwischenrunde nach einem Bruch der linken Mittelhand fit zurückgemeldet. Aber auch auf Jugendnationaltorhüterin Katharina Filter und die immer brandgefährlichen Cassandra Nanfack, Franziska Fischer und Leonie Mettner konnte sich die Mannschaft in den bisherigen Bundesligaspielen stützen. Insgesamt verfügt Axmann über ein sehr homogenes Team, bei der alle Spielerinnen Torgefahr ausstrahlen und Spiele entscheiden können. Im Übrigen bilden sie auch den Kern der erfolgreichen zweiten Damenmannschaft, die derzeit an der Tabellenspitze der 3. Liga Nord steht.

 

Die Vorrunde stellte für die Mannschaft vor den Toren Hamburgs kein Problem dar, sie marschierten souverän durch die vier Begegnungen gegen den PSV Recklinghausen und GW Schwerin. Im ersten Spiel der Zwischenrunde konnte sie dann ebenfalls das Heimspiel gegen die SG BBM Bietigheim mit 27:24 für sich entscheiden.

 

Nun möchte der Buxtehuder SV dem einen zweiten Sieg bei uns folgen lassen, damit sie beruhigend in die letzte Partie bei der FSG Mainz 05/Budenheim gehen können.  Wir können uns damit auf eine spannende Begegnung freuen, denn unsere hochmotivierten Mädels werden dem Deutschen Meister mit Sicherheit nicht kampflos das Feld überlassen und dem Favoriten alles entgegensetzen.

 

Das Spiel findet am Sonntag, 04.02.2018, um 16:00 Uhr in der Otfried-Preußler-Schule in Bad Soden statt. Die Mädels freuen sich über zahlreiche Zuschauer!

 

Tolle Leistung trotz Niederlage

21.01.2018: FSG Mainz 05/Budenheim - A1 36:27 (16:19)

Der Auftakt der Zwischenrunde in der Bundesliga bescherte unserer A-Jugend ein schweres Auswärtsspiel bei der FSG Mainz 05/Budenheim. Am Ende eines intensiven Spiels mussten sich unsere Mädels mit 27:36 geschlagen geben, eine Niederlage, die angesichts des Spielverlaufes viel zu hoch ausfiel.

 

 

Es war wirklich eine beeindruckende Vorstellung, die unsere Mädels da auf das Parkett zauberten. Bereits nach 5 Minuten bei einer 3:2-Führung zeichnete sich ab, dass unsere Talente sich für diesen Tag sehr viel vorgenommen hatten. Nach dem 5:5 in der 7. Minute legten unsere Mädels so richtig los. Die hochfavorisierten Gastgeberinnen wussten gar nicht was ihnen da geschah, denn ein solches Feuerwerk hatten sie offensichtlich nicht erwartet. Hochmotivert stand die Mannschaft von Holger Hölzinger und Alisa Stickl bombenfest in der Abwehr und ließ den starken Rückraum kaum mehr zur Entfaltung kommen und schlugen ihrerseits gnadenlos zu. Mit voller Überzeugung liefen sie die zweite Welle und kamen so mehrfach zu Torerfolgen. Aber auch im gebundenen Spiel lief der Ball schnell und präzise, bis sich eine Lücke fand, die dann konsequent genutzt wurde. So konnte der Vorsprung über ein 7:5 auf 13:7 in der 15. Minute ausgebaut werden. Auch eine zwischenzeitlich genommene Auszeit vom sichtlich unzufriedenen Mainzer Trainer Jörg Schulze verpuffte wirkungslos. Zu stark, zu nervenstark zeigte sich unser Team, die einfach auch über die besseren spielerischen Mittel als der Gegner verfügte. Man sah den Mainzerinnen Spielerinnen zeitweise die Verzweiflung an, die bis zur 24. Minute beim 12:17 weiter einem großen Rückstand hinterherliefen. Erst beim 16:19, das für viele Zuschauer deutlich nach der Halbzeitsirene erzielt wurde, kamen sie wieder in Reichweite. 

 
Unsere Mädels hatten den Gegner fest in der Umklammerung, auch die zahlreichen neutralen Beobachter auf der Tribüne zeigten sich in der Halbzeitpause tief beeindruckt. Die Frage war nur, ob es ihnen gelingen würden, die Leistung über die komplette Spielzeit zu konservieren. Die Pause erwies sich als ein Vorteil für die Mainzerinnen, die sich neu sortieren konnten und sich insbesondere in der Abwehr besser auf unsere Stärken eingestellt hatte. Die Tore mussten nun immer härter erkämpft werden und auch wenn die Führung behauptet werden konnte, die Begegnung verlief zunehmend ausgeglichener. Beim 24:24 in der 45. Minute musste erstmals nach langer Zeit der Ausgleich hingenommen werden. Die Partie ging nun in die entscheidende Phase und die zahlreichen Gästezuschauer, die eine tolle Stimmung verbreiteten und das Spiel fast zu einem echten Heimspiel werden ließen, sahen, wie die Führungen bis zum 27:27 in der 50. Minute ständig wechselten. Allerdings zeigte sich jetzt die körperliche Beanspruchung unserer Mädels, die fast das gesamte Spiel in gleicher Besetzung bestritten und die angesichts des sehr intensiven Spiels nun sichtlich Probleme hatten, das Tempo noch mitzugehen. Die Rheinland-Pfälzerinnen erzielten Tor um Tor, und die Notwendigkeit, schnelle Tore erzielen zu müssen, lähmte unsere Mädels. Ein schneller Gegenstoß jagte den anderen und auch wenn unsere Torhüterinnen sehr gut hielten, war unsere Gegenwehr endgültig gebrochen. Am Ende mussten die Mädels mit 27:36 die Segel streichen. Schade, die Niederlage fiel angesichts des tollen Spiels viel zu hoch aus. Dennoch, die Mädels haben gezeigt, dass sie zu Recht in die Runde der letzten 16 Mannschaften Deutschlands eingezogen sind. 
 
Es spielten:
Sophie Löbig, Linda Pollak (Tor), Ronja Schultejans, Serena Stölzel, Maya Geiger, Ulla Neumann, Hanna Leidner, Hannah Kohnagel, Laura Büscher, Greta Bucher, Ida Pokoyski, Katharina Löbrich, Pia Özer und Lilly König.
 
Die nächste Partie findet am 04.02.2018 um 16:00 Uhr in Bad Soden statt. Gegner ist dann der amtierende Deutsche Meister, der Buxtehuder SV.
 

Eine alte Bekannte: Die FSG Mainz 05/Budenheim

Mit einem Lokalderby gegen die FSG Mainz 05/Budenheim starten wir am Sonntag, 21.01.2018, in die Zwischenrunde um die Deutsche Meisterschaft und damit gleich auf eine ambitionierte Mannschaft, die mit großen Zielen in diese Saison gegangen sind. Die Rheinland-Pfälzerinnen erreichten bereits im letzten Jahr in nahezu gleicher Besetzung das Viertelfinale der DM und haben dieses entsprechend erneut als Mindestziel ausgerufen – tatsächlich wird aber wohl stark mit dem Erreichen des Final Four gerechnet. 

Vor zwei Jahren: Lilly König setzt sich durch

Immer wieder kreuzten sich die Wege unserer Mädels mit den Mainzerinnen, mit denen sie sich schon sehr intensive Begegnungen geliefert haben, zum Teil aber auch gemeinsam auf der Platte standen, so zum Beispiel mit der Hessenauswahl. Eines der letzten Aufeinandertreffen war vor zwei Jahren, als es um den Einzug in das Final Four der B-Jugend ging. Das Hinspiel ging relativ deutlich verloren, das Rückspiel in der Hasselgrundhalle konnten dann unsere Mädels für sich entscheiden. 

 

Personell konnte der erfahrene Trainer Jörg Schulze für diese Saison nochmals aufrüsten und sich u.a. die Dienste der mit Doppelspielrecht beim Drittligisten TSG Eddersheim ausgestattete Tabea Schweikart sichern. Zudem lockte er mit Melanie Grawe eine uns bestens bekannte Spielerin über das Rheinufer, die bis Januar 2017 noch bei uns spielte. Die Favoritenrolle gebührt daher auch in dieser Saison den Mainzerinnen, die vor allem auf die dynamischen DHB-Spielerinnen Alicia Soffel und Paulina Golla bauen können, die jederzeit in der Lage sind, ein Spiel alleine zu entscheiden. Sie zeichneten bereits in der Vorrunde für die Hälfte aller Treffer verantwortlich und gehören schon länger zu den Stützen der erfolgreichen Damenmannschaft in der 2. Bundesliga.

 
Quelle: FSG Mainz 05/Budenheim

Apropos Vorrunde: Hier leisteten sich unsere Gegnerinnen etwas überraschend zwei Niederlagen und beendeten diese punktgleich mit beiden Gruppengegnern mit 4:4 Punkten. Um den Duellen mit den Meisterschaftsfavoriten BVB 09 Dortmund und HC Leipzig aus dem Weg zu gehen, waren die Rheinland-Pfälzerinnen nun auf die Losfee des DHB angewiesen, die ihnen dann auch hold war und sie auf Platz eins ihrer Gruppe setzte.

 

Wir freuen uns sehr darüber, denn ein Derby ermöglicht nicht nur eine kurze Anreise für unsere Fans, es verspricht zudem immer besonders reizvolle Spiele. Geheimnisse wird es kaum geben, denn die jeweiligen Stärken und Schwächen sind sehr gut bekannt, sodass es ein Abtasten zu Beginn nicht bedarf. Auch wenn die Mainzerinnen ganz klar favorisiert sind - unsere Mädels haben bereits häufig bewiesen, dass sie gerade in solchen Begegnungen sehr unangenehme Gegnerinnen sind, immer die Nerven behalten, konzentriert bis zum Ende spielen und alle sich bietenden Chancen gnadenlos ausnutzen.

 

Die Partie findet am kommenden Sonntag, 21.01.2018, um 15:30 Uhr in der Waldsporthalle in Budenheim statt. Lasst uns die Partie zum Heimspiel werden!

 

Bundesliga-Zwischenrunde startet am Sonntag!

In drei Spielen gegen drei hochkarätige Gegner kämpft unsere A-Jugend ab dem nächsten Wochenende um den Einzug in das Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft. Der Buxtehuder SV, amtierender Deutscher A-Jugendmeister, SG BBM Bietigheim, amtierender Deutscher Meister der Frauen, und die FSG Mainz 05/Budenheim heißen die Kontrahenten um die begehrten zwei ersten Tabellenplätze. Das verspricht spannende und intensive Begegnungen auf höchstem Niveau.

 
Der Modus in der Zwischenrunde sieht keine Hin- und Rückspiele vor, sodass jeweils nur eine Partie der Mannschaften gegeneinander stattfindet. So werden unsere Mädels ein Heim- und ein Auswärtsspiel sowie ein Spiel auf neutralem Boden austragen. Der neutrale Boden gebührt einem der beiden Gruppenersten aus der Vorrunde, hier war das Losglück der FSG Mainz 05/Budenheim erneut hold. Damit spielen wir alle drei Partien im Rhein-Main-Gebiet:
 
Sonntag, 21.01.2018, 15:30 Uhr in Budenheim:
FSG Mainz 05/Budenheim - wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt
 
Sonntag, 04.02.2018, 16:00 Uhr in Bad Soden:
wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt - Buxtehuder SV
 
Sonntag, 25.02.2018, 16:00 Uhr in Budenheim:
wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt - SG BBM Bietigheim
 
Diese Termine muss man sich als Fan unseres Teams und als Freund des gepflegten weiblichen Jugendhandballs unbedingt vormerken. Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützer nicht nur bei unserem Heimspiel in Bad Soden, sondern auch im benachbarten Budenheim!
 

Tage wie diese

11.11.2017: HSV Magdeburg - A1  16:25 (6:9)

Das war einer dieser Tage, an denen man für den hohen Aufwand entschädigt wird. Unzählige Trainingseinheiten, wenig Zeit für Freunde außerhalb des Sports und unglaublich diszipliniert Leistungsport und Schule in Einklang bringend, investieren die Mädels seit Jahren hart in ihren Sport. Und an diesem Tag belohnten sie sich selbst. Durch den souveränen Sieg natürlich. Aber auch dank des Riesenspektakels und die große Bühne, die ihnen die Gastgeber aus Magdeburg boten.

 

Denn um ihre 8 Tore Niederlage aus dem Hinspiel noch zu drehen, hatten sie zur großen Aufholjagd aufgerufen und in einer für den weiblichen Jugendhandball vielleicht einzigartigen Aktion ihre Anhänger mobilisiert. Mit Aufrufen in der örtlichen Presse, eigens hergestellten und kostenlos verteilten Fan Shirts, freiem Eintritt und dem Umzug in die traditionsreiche Hermann-Gieseler-Halle, wurde diese entscheidende Alles-oder-Nichts Partie zu einem echten Event. Somit kamen unsere Mädels in den Genuss vor einer beeindruckenden Kulisse von über 500 einheitlichen gekleideten Zuschauern ihre Nervenstärke unter Beweis stellen zu können. Und sie schienen nicht im Mindesten beeindruckt, bestanden den Härtetest mit Bravour und besiegten den gastgebenden HSV Magdeburg mit 25:16. 
 
Dabei hatte sich das Heimteam von Trainerfuchs Harry Jahns einiges vorgenommen und der Magdeburgerin Henriette Dreier gelang auch gleich der erste Treffer. Sie sollte aber in diesem Spiel nicht die dominierende Rolle bekommen wie noch im Hinspiel, in dem sie 14 Tore erzielte. Unsere Abwehrformation leistete nämlich grandiose Arbeit und ließ sie kaum zur Entfaltung kommen. Die sich bietenden Lücken wurden von unseren Mädels mit großer Laufbereitschaft und gutem Stellungsspiel zugemacht und so mussten sich die Gastgeberinnen jedes Tor hart erkämpfen. Allerdings tat sich auch unser Team anfangs mit der Torausbeute schwer und so gingen die Bördeländerinnen nach 14 Minuten mit 5:3 in Führung. Sofort witterten die vielen Zuschauer die Chance auf die Sensation und die Halle begann zu beben - in der Hoffnung, dass unsere Mädels angesichts der Kulisse nervös werden könnten. Doch weit gefehlt: sie blieben konzentriert und hielten dem Druck in beeindruckender Manier stand! Im Gegenteil ließen sie in den nächsten 15 Minuten bis zur Pause nur noch einen einzigen Gegentreffer zu und somit sollte das die höchste Führung der Gastgeberinnen in der Begegnung bleiben.  Zur Halbzeit hatten sie - angesichts des Hinspielerfolgs von 33:25 - eine beruhigende Führung von 9:6 herausgespielt. Nur 6 Gegentore in einem Bundesligaspiel - auch das zeigt, welche tolle Leistung die gesamte Abwehr bot. Absolut fokussiert und kompromisslos, aber immer fair, wurden die Angriffe abgewehrt.
 
Die zweite Hälfte wurde etwas torreicher, aber mehr als neun Gegentore sollten es auch hier nicht werden. Hochkonzentriert bauten die Mädels, die neben der langzeitverletzten Karo Schreiber auch auf Katharina Löbrich und ab der 22. Minute zudem noch auf Pia Özer verzichten mussten, den Vorsprung stetig aus. Lediglich beim Stand von 12:7 wurde es kurzzeitig etwas kritisch, als sie in doppelte Unterzahl gerieten. Aber auch in dieser Phase ließen sie nur ein Gegentor zu und so war bereits in der 44. Minute mit 18:9 der Abstand hergestellt, der bis zum Ende Bestand haben sollte. In der Halle wurde es mit fortlaufender Spieldauer merklich ruhiger, nun waren hauptsächlich die Trommeln unserer zahlreichen Anhänger zu hören, die ebenfalls hervorragend zur Stimmung beitrugen. Und nach Spielschluss kannte der Jubel über den Sieg und das Erreichen der Zwischenrunde keine Grenzen. Und eins ist sicher: Dieses Spiel in dieser einmaligen Atmosphäre werden die Mädels so schnell nicht mehr vergessen. 
 
Es spielten:
Sophie Löbig, Linda Pollak (Tor), Ronja Schultejans, Serena Stölzel, Maya Geiger, Ulla Neumann, Hanna Leidner, Hannah Kohnagel, Laura Büscher, Greta Bucher, Jule Meck, Ida Pokoyski, Pia Özer und Lilly König.
 

Gut geschlagen gegen einen der Meisterschaftsfavoriten

30.09.2017: BVB 09 Dortmund - A1  32:25 (18:9)

Am Samstag stand das Rückspiel gegen die mit Nationalspielerinnen gespickte Internatsmannschaft des BVB in Dortmund an. Im Hinspiel in eigener Halle gab es zum Saisonbeginn eine heftige Niederlage, die unsere Mädels zu gerne relativieren wollten.

 

Doch die Vorzeichen waren sehr schlecht. Unter der Woche bestätigte sich zunächst die große Befürchtung: Karo Schreiber, die erst zu Saisonbeginn zu uns gewechselt war, hat eine schwere Knieverletzung, muss operiert werden und fällt vermutlich die gesamte Saison aus. Das ist wahnsinnig bitter, zumal sie kein einziges Pflichtspiel für uns bestreiten konnte, in den Vorbereitungsspielen jedoch gezeigt hat, welch große Bereicherung sie für uns wäre. Dann die nächste Hiobsbotschaft, denn zu Hanna Leidner, die noch an dem gegen den HSV Magdeburg erlittenen Bänderriss laboriert, reihte sich Greta Bucher mit starken Rückenbeschwerden in die Verletztenliste ein und zudem weilte Kreisläuferin Ronja Schultejans auf Klassenfahrt. Somit war klar, dass nicht nur im Rückraum die Möglichkeiten für Trainer Thomas Wallendorf limitiert waren, sondern auch mit  Laura Büscher nur noch eine gelernte Kreisläuferin im Kader stand.

 

Ungeachtet dieser Schwächung starteten die Mädels unbeeindruckt in die Partie und konnten bis zur 8. Minute und dem 3:3 mithalten. Dann jedoch folgte ein kleiner Einbruch und nach 17 Minuten und dem 12:4  gegen uns sah sich Thomas Wallendorf gezwungen, eine Auszeit nehmen. Anschließend stand die Abwehr dann auch viel sicherer, dennoch gingen die Mädels mit einem deutlichen 9:18-Rückstand in die Pause.

 

Aber die Mädels kamen mit neuem Mut aus der Kabine und gestalteten die zweite Halbzeit deutlich ausgeglichener. Die Gegnerinnen verloren auch angesichts unserer vorgezogenen Abwehr ein wenig die Konzentration, Sophie Löbig vernagelte das Tor und im Angriff stieg das Selbstvertrauen durch gelungene Aktionen. So konnten die Mädels sehr zur Freude der mitgereisten Fans die zweite Hälfte am Ende sogar für sich entscheiden und die niedrige 25:32-Niederlage fühlte sich wie ein Erfolg an. Nur schade, dass die tolle Dortmunder Mannschaft so wenig Fans zu haben scheint und die wasserdurchlässige Wellinghofener Halle daher gefühlt in Gästehand war.

 

Trotz der Niederlage können die Taunusmädels am 11.11.2017 in Magdeburg den Einzug in die nächste Runde aus eigener Kraft schaffen. Das wäre ein super Erfolg für unseren kleinen Verein.

 

Es spielten:

Sophie Löbig, Linda Pollak (Tor), Serena Stölzel, Maya Geiger, Ulla Neumann, Hannah Kohnagel, Laura Büscher, Jule Meck, Ida Pokoyski, Katharina Löbrich, Pia Özer und Lilly König.

 

Bundesligapremiere

09.09.2017: A1 - BVB 09 Dortmund 21:42 (9:22)

10.09.2017: A1 - HSV Magdeburg 33:25 (20:16)

Bei der ersten Bundesligapartie der Vereinsgeschichte ging es heftig los. Denn es kam mit dem BVB 09 Dortmund ausgerechnet einer der großen Favoriten um die Deutsche Meisterschaft. Die Mannschaft brachte nicht nur 5 frisch gebackene U17-Europameisterinnen mit nach Bad Soden, sondern darüber hinaus auch noch erfahrene und starke Mädels des älteren Jahrgangs, die in dieser Zusammensetzung fast unverändert auch die 3. Ligamannschaft bilden. Ein harter Brocken, der zudem noch eine Rechnung mit uns offen hatte, hat doch ein Teil erst vor 3 Monaten in der Hasselgrundhalle gegen unsere Mädels eine bittere Niederlage im Halbfinale der B-Jugendmeisterschaft hinnehmen müssen.

Entsprechend motiviert starteten die Gäste, während unsere Mädels, die kurzfristig auf die verletzte Karo Schreiber verzichten mussten, trotz einer durchaus soliden Anfangsphase nervös wirkten und auch etwas zuviel Respekt zeigten. Dennoch hielten sie die Begegnung die ersten 9 Minuten bis zum 2:3 noch offen. Danach mehrten sich aber Unkonzentriertheiten, die sich in unzähligen Lattentreffern und Ballverlusten ausdrückten. Die agilen Dortmunderinnen nutzen dies gnadenlos aus und liefen einen Tempogegenstoß nach dem anderen. Etwas besser lief es, wenn die Gäste im gebundenen Spiel agieren mussten, aber auch dann zeigte sich die individuelle Stärke der Dortmunderinnen, die nur schwer zu halten waren und ein ums andere Mal die Abwehr überwinden konnten.  So war die Partie bereits früh entschieden, die Gäste waren bis zur Halbzeit bereits auf 9:22 davon gezogen. Nur bedingt besser lief es im zweiten Durchgang. Im Angriff fehlte weiterhin die Entschlossenheit und der Glaube an die eigenen Stärken, sodass am Ende eine bittere, wenn auch verdiente 21:42-Niederlage zu verzeichnen war. Kein guter Start in das Abenteuer Bundesliga. 
 
 
Umso gespannter waren die Zuschauer, wie sich unsere Mädels nach dieser schmerzlichen Niederlage am nächsten Tag präsentieren würden. Tatsächlich konnten sich die zahlreichen Zuschauer bereits beim Einlaufen sehen und spüren, dass die Mädels heute zeigen wollten, was wirklich in ihnen steckt. Gegner war am Sonntag die Mannschaft des HSV Magdeburg, die unser erstes Spiel am Samstag von der Tribüne aus mitverfolgt hatte. Das Team war schwer einzuschätzen, klar war jedoch, dass sie mit Henriette Dreier eine überragende Akteurin in ihren Reihen haben. 

Und in der Tat zeigten die jungen Mädels eine beeindruckende Reaktion, besannen sich ihrer Qualitäten und zeigten von Beginn an eine tolle Mannschaftsleistung. Und das, obwohl bereits sehr früh im Spiel Spielmacherin Hanna Leidner umknickte und nicht mehr in das Geschehen eingreifen konnte. Dennoch hatte man nach 12 Minuten schon einen 3-Tore-Vorsprung zum 9:6 herausgespielt. Bei den Gästen aus Sachsen-Anhalt dominierte wie erwartet die sehr starke Henriette Dreier, die nicht nur aus allen Lagen erfolgreich war, sondern auch durch schöne Anspiele an den Kreis bestach. Unsere Abwehr bekam sie niemals so ganz in den Griff und so konnte sie am Ende stolze 14 Tore auf ihrem persönlichen Konto verbuchen. Die Mädels ließen sich davon jedoch nie aus der Fassung bringen und gerieten während des gesamten Spiels nie in Rückstand. In die Pause gingen sie mit einer beruhigenden 20:16-Führung. 
 
Aber klar war auch, dass die Konzentration hoch gehalten werden musste, um gegen diesen Gegner auch am Ende die Nase vorne zu haben. Und entsprechend kamen die Schützlinge von Thomas Wallendorf aus der Kabine, die Führung konnte nach Wiederanpfiff gleich weiter ausgebaut werden. In der 42. Minuten kamen die Gäste dann nach einem 0:3 Lauf zwar noch einmal auf 22:20 heran, konnten aber die folgende Überzahlsituation nicht ausnutzen und spätestens acht Minuten vor Schluss beim 29:22 war die Vorentscheidung gefallen, das Spiel endete mit einem 33:25-Sieg. Es herrschte natürlich großer Jubel in der Hasselgrundhalle nach diesem historischen ersten Bundesligasieg. Gleichzeitig schufen sich die Mädels eine gute Ausgangssituation für die Rückspiele, muss doch in dieser Dreiergruppe der zweite Platz für den Einzug ins Viertelfinale erreicht werden.
 
 
Am 30.09.2017 geht es dann nach Dortmund und am 11.11.2017 wird in Magdeburg das voraussichtlich entscheidende Spiel um den zweiten Platz stattfinden.

Es spielten:
Sophie Löbig, LInda Pollak (Tor), Ulla Neumann, Ronja Schultejans, Serena Stölzel, Maya Geiger, Hanna Leidner, Hannah Kohnagel, Laura Büscher, Greta Bucher, Jule Meck, Karolina Schreiber, Katharina Löbrich, Pia Özer und Lilly König.
 

Erstmals Bundesligahandball in Bad Soden! 

Die wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt spielt mit ihrer A-Jugend in der Saison 2017/18 in der höchsten deutschen Spielklasse und darf sich mit den allerbesten Mannschaften Deutschlands messen. Ein Riesenerfolg für den kleinen Verein aus dem Taunus, der sich ausschließlich dem weiblichen Bereich widmet und mit der Qualifikation für die Bundesliga die kontinuierliche und nachhaltige Jugendarbeit der letzten Jahre belohnt sieht.

 

Die A-Jugend freut sich auf die Bundesliga

Qualifiziert haben sich die Mädels durch das Erreichen des Final Four der B-Jugend in der letztjährigen Saison, bei dem nach Finalniederlage gegen den HC Leipzig, dem einzig verlorenen Spiel der gesamten Saison, sogar die Deutsche Vizemeisterschaft heraussprang. In einem denkwürdigen Halbfinale, in dem sie kurz vor Spielende scheinbar aussichtslos zurücklagen, hatten sie zuvor den hohen Favoriten BVB 09 Dortmund bezwungen, der sich letztlich mit dem dritten Platz zufrieden geben musste. 

 

Und genau dieser Gegner wurde unserer A-Jugend nun in der ersten Gruppenphase der Bundesliga zugelost, sodass es bereits am kommenden Samstag, 09.09.2017 um 17:00 Uhr zu einem erneuten Aufeinandertreffen in der Hasselgrundhalle kommt. Dabei werden sich die talentierten Dortmunderinnen mit ihrem sympathischen Anhang sicher für die im Final Four erlittene Niederlage revanchieren wollen. Mitwirken werden bei den Mädels aus dem Ruhrpott gleich 6 Spielerinnen aus der erfolgreichen U17-Nationalmannschaft, die vergangenen Monat den ersten Europameistertitel im weiblichen Jugendbereich nach Deutschland holten. Damit kommt gleichzeitig einer der großen Meisterschaftsfavoriten nach Bad Soden. 

 

HSV Magdeburg

Weiterer Gruppengegner für die junge Truppe von Trainer Thomas Wallendorf ist der HSV Magdeburg. Die Bördeländerinnen qualifizierten sich auf der Schlussgeraden in den finalen Entscheidungsspielen für die Bundesliga. Erfolgsgarant ist der erfahrene Harry Jahns, der sich bei der SC Magdeburg nicht nur als Spieler, sondern auch als Trainer zahlreiche nationale Titel sichern konnte. Man darf sicher sein, dass er sein Team hervorragend auf das Projekt Bundesliga vorbereitet hat. Die Hasselgrundhalle kennen einige der Gästespielerinnen aus Sachsen-Anhalt noch aus dem Mai 2014, als sie im Viertelfinale der Deutschen B-Jugendmeisterschaft einen Sieg gegen unsere damalige B-Jugend errang. 

 

Klar ist, einen dieser beiden schweren Gruppengegner müssen unsere Mädels in der hinter sich lassen, damit sie in die nächste Ausscheidungsrunde einziehen können. Kein leichtes Unterfangen, doch das eingeschworene Team setzt auf die interne Harmonie und spielerische Homogenität und will damit auf bundesdeutscher Ebene weiter für Akzente sorgen.

 

Die Heimspiele der A-Jugend werden an diesem Wochenende in der Hasselgrundhalle in Bad Soden ausgetragen:

 

Samstag, 09.09.2017 um 17:00 Uhr gegen BVB 09 Dortmund

Sonntag, 10.09.2017 um 16:00 Uhr gegen HSV Magdeburg

 

Die Mädels würden sich über große Unterstützung freuen!

Karolina Schreiber kommt!

Karolina Schreiber

Wir freuen uns, dass wir mit Karolina Schreiber heute den nächsten Neuzugang für die Saison 2017/18 vermelden können. Die 1999 geborene, ehemalige Hessenauswahlspielerin kommt von der HSG Goldstein/Schwanheim, bei der sie seit der frühesten Jugend gespielt hat. Hier reifte sie nicht nur zur Hessenauswahlspielerin, sondern konnte mit der C-Jugend in der Saison 2012/13 sogar den Hessenmeistertitel erringen. In ihrem letzten Jugendjahr sucht sie nun die große Herausforderung und wechselt zu uns, um das Abenteuer A-Jugendbundesliga anzugehen. Bereits vor Jahren spielte sie bei den Spielfesten der Minis gegen einige ihrer neuen Mitspielerinnen, mit denen die Carl-von-Weinberg-Schülerin zum Teil sogar gemeinsam in der erfolgreichen Schulmannschaft antritt.

 

Keine Unbekannte also, die Eingewöhnung in das neue Umfeld wird ihr nicht schwerfallen. Trainer Thomas Wallendorf ist auf jeden Fall begeistert: „Karo wird unser Spiel noch unberechenbarer machen. Sie hat viel Entwicklungspotenzial, gerade im Angriff kann sie uns kurzfristig durch ihre Stärke 1 gegen 1 im Rückraum weiterhelfen. In der Verteidigung wird sie uns durch ihren Kampfgeist nach vorne bringen". Ihre Stärken kann sie sicher am Besten im Rückraum ausspielen, die Rechtshänderin ist jedoch flexibel auf allen Positionen einsetzbar und wird für zusätzliche Gefahr für die gegnerische Abwehr sorgen.

 

Eine echte Bereicherung für unsere junge Truppe! Herzlich willkommen, Karo!!

 

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